{"id":13037,"date":"2019-11-25T08:33:31","date_gmt":"2019-11-25T07:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13037"},"modified":"2019-11-25T08:33:31","modified_gmt":"2019-11-25T07:33:31","slug":"freistaat-unterstuetzt-kommunen-bei-der-staerkung-der-pflegerischen-versorgung-und-beratung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13037","title":{"rendered":"Freistaat unterst\u00fctzt Kommunen bei der St\u00e4rkung der pflegerischen Versorgung und Beratung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml: Freistaat unterst\u00fctzt Kommunen bei der St\u00e4rkung der pflegerischen Versorgung und Beratung &#8211; Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Wir richten 2020 eine landesweite Koordinationsstelle ein<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml st\u00e4rkt die pflegerische Versorgung und Beratung vor Ort. Huml betonte am Donnerstag anl\u00e4sslich der Einweihung des kernsanierten Pflegeheims St. Afra in Augsburg: &#8222;Die F\u00e4den der pflegerischen Versorgung laufen in den Kommunen zusammen. Daher soll im Laufe des Jahres 2020 eine landesweite Koordinationsstelle eingerichtet werden, die Kommunen bei der Verbesserung der pflegerischen Infrastruktur vor Ort unterst\u00fctzt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin unterstrich: &#8222;Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, dass m\u00f6glichst viele \u00e4ltere Menschen m\u00f6glichst lange in ihrer h\u00e4uslichen Umgebung wohnen bleiben k\u00f6nnen &#8211; oder durch alternative Wohnprojekte ein neues Zuhause finden. Die Beratung und fachliche Unterst\u00fctzung wird unter anderem f\u00fcr alle bayerischen Gemeinden, kreisfreien St\u00e4dte, Landkreise und Bezirke abrufbar sein. Dieses Angebot ist gerade f\u00fcr kleine und kleinste Kommunen wichtig. Denn sie verf\u00fcgen oft \u00fcber kaum oder gar keine Ressourcen f\u00fcr die Gestaltung des sozialen Nahraums ihrer pflegebed\u00fcrftig gewordenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin verwies zugleich auf das neue Investitionskostenf\u00f6rderprogramm f\u00fcr mehr Pflegepl\u00e4tze in Bayern: &#8222;Wir haben die Menschen im Blick, die Angeh\u00f6rige zu Hause pflegen. Damit sie sich gelegentlich eine Auszeit g\u00f6nnen k\u00f6nnen, soll ein Schwerpunkt auf die F\u00f6rderung von Kurzzeitpflegepl\u00e4tzen gelegt werden. Zudem f\u00f6rdern wir die Schaffung und Modernisierung von station\u00e4ren Pflegepl\u00e4tzen. Daf\u00fcr sind im Doppelhaushalt 2019\/2020 rund 120 Millionen Euro veranschlagt.&#8220;<\/p>\n<p>Huml betonte: &#8222;Noch in diesem Jahr startet die F\u00f6rderung von bis zu 1.000 Pflegepl\u00e4tzen j\u00e4hrlich. Dies umfasst die Fortentwicklung bestehender Pflegepl\u00e4tze sowie die Schaffung bedarfsgerechter neuer Pflegepl\u00e4tze.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin erl\u00e4uterte: &#8222;Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die F\u00f6rderung von Pflegepl\u00e4tzen in Heimen gelegt, die sich in den sozialen Nahraum \u00f6ffnen. Letzteres kann das Angebot von Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegepl\u00e4tzen umfassen, aber auch zum Beispiel einen offenen Mittagstisch, haushaltsnahe Dienstleistungen oder eine Begegnungsst\u00e4tte.&#8220;<\/p>\n<p>Huml erg\u00e4nzte: &#8222;Dar\u00fcber hinaus setze ich mich daf\u00fcr ein, dass Bayerns Kommunen sich st\u00e4rker in der Pflegeberatung engagieren k\u00f6nnen. Wir wollen die Pflegeberatung vor Ort verbessern, indem wir den Kommunen ein Initiativrecht zur Einrichtung von Pflegest\u00fctzpunkten einr\u00e4umen. Denn die besten und vor allem passendsten L\u00f6sungen lassen sich direkt vor Ort finden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin unterstrich: &#8222;Durch das bis Ende 2021 befristete Initiativrecht werden Bezirke, Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte von den Pflege- und Krankenkassen verlangen k\u00f6nnen, dass eine Vereinbarung zur Errichtung eines Pflegest\u00fctzpunktes getroffen wird. Neu ist, dass die Kommunen nicht auf entsprechende Planungen der Kassen angewiesen sind. Allerdings m\u00fcssen die Kommunen von ihrem Recht aktiv Gebrauch machen.&#8220;<\/p>\n<p>Huml betonte: &#8222;Zus\u00e4tzlich werden wir den Aufbau von neuen Pflegest\u00fctzpunkten sowie die verst\u00e4rkte Vernetzung und den Wissenstransfer aller Pflegest\u00fctzpunkte auch finanziell f\u00f6rdern. Hierf\u00fcr stehen einmalig Haushaltsmittel in H\u00f6he von 900.000 Euro zur Verf\u00fcgung. Klar ist: Die bundesrechtlichen Vorgaben und die flankierenden Ma\u00dfnahmen der Bayerischen Staatsregierung k\u00f6nnen nur den Rahmen bilden. Es kommt darauf an, dass die Akteure vor Ort die Initiative ergreifen, die neuen Instrumente aktiv nutzen sowie die Vernetzung mit den bereits vorhandenen Beratungsstrukturen in der Pflege, insbesondere den gut etablierten Fachstellen f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige, weiter ausbauen und ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen erarbeiten. Dabei m\u00fcssen alle Betroffenen einschlie\u00dflich der professionellen und ehrenamtlichen Pflegekr\u00e4fte eingebunden werden, \u00fcber die Sektorengrenzen hinweg.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle:stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml: Freistaat unterst\u00fctzt Kommunen bei der St\u00e4rkung der pflegerischen Versorgung und Beratung &#8211; Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Wir richten 2020 eine landesweite Koordinationsstelle ein Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml st\u00e4rkt die pflegerische Versorgung und Beratung vor Ort. 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