{"id":13026,"date":"2019-11-20T08:21:00","date_gmt":"2019-11-20T07:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13026"},"modified":"2019-11-20T08:21:00","modified_gmt":"2019-11-20T07:21:00","slug":"rund-4-millionen-euro-fuer-den-technologietransfer-zwischen-wissenschaft-und-wirtschaft-eu-foerdergelder-fuer-hochschulen-in-mittel-und-oberfranken-ober-und-niederbayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13026","title":{"rendered":"Rund 4 Millionen Euro f\u00fcr den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: EU-F\u00f6rdergelder f\u00fcr Hochschulen in Mittel- und Oberfranken, Ober- und Niederbayern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Rund 4 Millionen Euro f\u00fcr den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: EU-F\u00f6rdergelder f\u00fcr Hochschulen in Mittel- und Oberfranken, Ober- und Niederbayern<\/p>\n<p>Wissenschaftsminister Sibler \u00fcbergibt F\u00f6rderbescheide an Universit\u00e4ten in Bayreuth, Erlangen-N\u00fcrnberg und Passau, Technische Hochschulen in Deggendorf und Ingolstadt sowie Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften in Ansbach und Hof \u2013 Von Mobilit\u00e4t bis Energieversorgung<\/p>\n<p>M\u00dcNCHEN. Sieben bayerische Hochschulen aus Mittel- und Oberfranken sowie Ober- und Niederbayern erhalten insgesamt rund vier Millionen Euro F\u00f6rdergelder aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE). Im Rahmen eines Festakts \u00fcberreichte Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in M\u00fcnchen den Hochschulvertreterinnen und -vertretern die F\u00f6rderbescheide. Er betonte: \u201eVon Deggendorf \u00fcber N\u00fcrnberg, Erlangen bis Bayreuth und von Hof \u00fcber Ansbach bis nach Ingolstadt betreiben unsere Hochschulen mit ihren innovativen Projekten zum Wissens- und Technologietransfer praktische Wirtschaftsf\u00f6rderung vor Ort! Kleine und mittlere Unternehmen profitieren unmittelbar von neuesten \u2013 immer mit Blick auf die konkrete Anwendung erforschten \u2013 Technologien. Unsere Hochschulen sind Innovationsmotoren der Regionen!\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gro\u00dfe Themenvielfalt: Mobilit\u00e4t der Zukunft, Energieversorgung und automatisierte Produktionsprozesse<\/p>\n<p>Die Bandbreite der Themen der gef\u00f6rderten Projekte ist gro\u00df: Sie umfasst u.a. die Mobilit\u00e4t der Zukunft, eine ressourcenschonende Energieversorgung, den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz und Robotik bei der Automatisierung von Produktionsprozessen ebenso wie Fragen der elektronischen Leistungssteuerung. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: \u201eDie Projekte nehmen entscheidende Themen von morgen in den Blick. Mit ihrer praxisnahen Arbeit unterst\u00fctzen die Hochschulen so in den Regionen kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen dabei, topmoderne Technologien effizient und zukunftsorientiert zu nutzen. Hochschulen und Betriebe gestalten Hand in Hand unseren Fortschritt!\u201c<\/p>\n<p>Der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist f\u00fcr Wissenschaftsminister Bernd Sibler eine Win-win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten: \u201eDie Netzwerke und Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft werden so noch enger. Die Wissenschaft erh\u00e4lt unmittelbaren Einblick in die Bed\u00fcrfnisse der Praxis und kann ihre Forschung gezielt darauf ausrichten. Zugleich profitiert die Wirtschaft vom aktuellen Stand der Technik.\u201c Das sichere langfristig die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Arbeitspl\u00e4tze und den hohen Lebensstandard im Freistaat.<\/p>\n<p>Rund 59 Millionen Euro in F\u00f6rderperiode 2014 bis 2020 f\u00fcr bayerische Hochschulen<\/p>\n<p>In der aktuellen F\u00f6rderperiode 2014 bis 2020 stellt der Europ\u00e4ische Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE) dem Wissenschaftsministerium rund 59 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Mit diesen Geldern f\u00f6rdert es Projekte, die Universit\u00e4ten bzw. Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften gemeinsam mit kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in den einzelnen Regionen realisieren. Dabei ist es das Ziel, den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu verbessern und die Innovationsf\u00e4higkeit regionaler Unternehmen zu st\u00e4rken. Mit den nun bewilligten, zus\u00e4tzlichen vier Millionen Euro endet das Antragsverfahren der aktuellen F\u00f6rderrunde.<\/p>\n<p>Informationen zu den Projekten:<\/p>\n<p>Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg (FAU): rund 650.000 Euro f\u00fcr \u201ePowerlyze-Lab \u2013 Laboratory for Characterization &amp; Analysis of Power Electronic Applications\u201c<\/p>\n<p>Der Lehrstuhl f\u00fcr Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der FAU baut ein Technologie- und Kompetenzzentrum f\u00fcr die Charakterisierung und Analyse von Leistungselektronischen Systemen (\u201ePowerlyze-Lab\u201c) auf. Ziel ist ein rascher Technologietransfer zwischen der Universit\u00e4t und ihren Kooperationspartnern, um eine technologisch und wirtschaftlich optimale Prozesskette zur Herstellung von leistungselektronischen L\u00f6sungen zu realisieren. Der Markt f\u00fcr Komponenten elektronischer Leistungssteuerung zeigt aufgrund der steigenden Einsatzbreite und Nachfrage seit Jahren ein starkes Wachstum.<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Bayreuth zusammen mit der Technischen Hochschule Deggendorf: rund 592.000 Euro f\u00fcr \u201eGlas TAOO4.0: Nachhaltige Prozessketten &amp; automatisierte Produktion mit Hilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz\u201c<\/p>\n<p>Die Innovationsinitiative Glas-TAOO (Glas-Technologie-Allianz Oberfranken-Ostbayern) soll einen langfristigen und nachhaltigen Technologietransfer zwischen der oberfr\u00e4nkischen und ostbayerischen Glasindustrie und der Universit\u00e4t Bayreuth sowie dem Technologie Anwender Zentrum (TAZ) in Spiegelau erm\u00f6glichen. Nachhaltige Anwendungsfelder f\u00fcr die Werkstofffamilie der Gl\u00e4ser und ressourcenschonende Produktionsprozesse stehen dabei ebenso im Fokus wie der Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt 4.0. Dabei verfolgt das Projekt den Ansatz, die gesamten Wertsch\u00f6pfungsketten rund um die Glasproduktion zu betrachten. Neben den Glasproduzenten werden auch deren (potentielle) Kunden und die gesamten Lieferketten mit abgedeckt.<\/p>\n<p>Universit\u00e4t Passau: rund 666.000 Euro f\u00fcr \u201eDIGITOUR Digitale Dienstleistungstechnologien im Tourismus &#8211; Steigerung der Digital- und Servicekompetenz bei KMU der Tourismusbranche durch Technologieinnovationen\u201c<\/p>\n<p>Zentrales Ziel des Projektes DIGITOUR ist die St\u00e4rkung regionaler Tourismusanbieter im Osten von Niederbayern, wie beispielsweise Beherbergungsbetriebe, Erlebnisanbieter, Reise- und Freizeitdienstleister und Reiseunternehmen, mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen. Der Projektschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Dienstleistungen im Bereich des digitalen Vertriebs und des Online Marketing. Hierf\u00fcr werden durch das Projekt Unterst\u00fctzungsstrukturen geschaffen.<\/p>\n<p>Technische Hochschule Deggendorf: rund 402.000 Euro f\u00fcr \u201eOptiStore &#8211; Optimierte Energiespeichersysteme zur nachhaltigen Verwertung\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projektes \u201eOptiStore\u201c sollen Methoden zum optimalen Betrieb neuartiger Batterie- und Batteriezellentwicklungen erarbeitet werden. Dazu z\u00e4hlen insbesondere Methoden zur Verl\u00e4ngerung der Batterielebensdauer und zur nachhaltigen Verwertung der Systeme in einer \u201eSecond-Life\u201c-Anwendung. Das \u00fcbergeordnete Ziel hierbei ist, den Netzwerkpartnern innovative Ans\u00e4tze zu einer gesamtheitlichen Optimierung bestehender Testverfahren aufzuzeigen und geeignete methodische Werkzeuge zu entwickeln. Diese Ans\u00e4tze sollen in gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben oder individuell mit den Unternehmen zum Beispiel im Bereich \u201eModerne Mobilit\u00e4t\u201c umgesetzt werden. OptiStore ist industrieoffen, alle interessierten Industriebetriebe sollen bedarfsweise an den Projektergebnissen partizipieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Technische Hochschule Ingolstadt: rund 665.000 Euro f\u00fcr \u201eL\u00e4ndliche Energieversorgung der Zukunft\u201c<\/p>\n<p>L\u00e4ndliche Gebiete k\u00f6nnen eine Schl\u00fcsselrolle bei der Energiewende einnehmen, indem sie nennenswerte Energieressourcen wie beispielsweise Biomasse oder Solarenergie f\u00fcr die vollst\u00e4ndige Deckung des lokalen Bedarfs zur Verf\u00fcgung stellen. Gleichzeitig erfordern die lokalen Gegebenheiten l\u00e4ndlicher Gebiete eine \u00fcbergeordnete und technologie\u00fcbergreifende Konzeptionierung und die Beteiligung unterschiedlicher Branchen der lokalen und \u00fcberregionalen Wirtschaft. Der Schwerpunkt des Projekts liegt daher auf der Energie-Eigenversorgung von D\u00f6rfern und l\u00e4ndlichen Siedlungen mit Strom, W\u00e4rme und Mobilit\u00e4t, insbesondere auch bei Siedlungen mit Gewerbegebieten und Landwirtschaft. Zudem wird eine Vernetzung relevanter Akteure unterschiedlicher Branchen in den Bereichen Wohngeb\u00e4ude, Energieverteilung, -speicherung und -nutzung von Bioenergie angestrebt.<\/p>\n<p>Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften Hof: rund 332.000 Euro f\u00fcr<\/p>\n<p>\u201eDAMMIT &#8211; Digitale Transformation des Mittelstands mit k\u00fcnstlicher Intelligenz\u201c<\/p>\n<p>Oberfranken ist gepr\u00e4gt durch die zweith\u00f6chste Dichte an industriellen Arbeitspl\u00e4tzen in Europa, wobei die Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen arbeitet. F\u00fcr die Unternehmen ist Industrie 4.0 Chance und Herausforderung zugleich. Das Projekt unterst\u00fctzt sie bei der digitalen Transformation. Mit einem hohen Grad an Digitalisierung k\u00f6nnen sie pr\u00e4ziser und schneller die aktuelle Situation ihres Unternehmens und des Unternehmensumfeldes erfassen und darauf aufbauend genauere Zukunftsprognosen erstellen. Insgesamt ergibt sich dadurch eine deutlich h\u00f6here Effizienz und vor allem auch eine h\u00f6here Flexibilit\u00e4t f\u00fcr wechselnde Gesch\u00e4ftssituationen, so dass insgesamt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen gest\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p>Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften Ansbach: rund 690.000 Euro f\u00fcr<\/p>\n<p>\u201eTZM smart&amp;green \u2013 Technologietransferzentrum f\u00fcr den Mittelstand\u201c<\/p>\n<p>Das Vorhaben \u201eTZM smart&amp;green\u201c soll das Angebot des an der Hochschule Ansbach bestehenden Technologietransferzentrums f\u00fcr den Mittelstand (TZM) erweitern. Insbesondere sollen den Kooperationspartnern von Oktober 2019 bis Oktober 2022 neueste Werkzeuge der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI), der Robotik und des klimaneutralen Wirtschaftens zug\u00e4nglich gemacht werden. Das Projekt soll kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in der Region helfen, sich hinsichtlich der Herausforderungen Digitalisierung (\u201esmart\u201c) sowie Energie- und Ressourceneffizienz (\u201egreen\u201c) zukunftssicher aufzustellen und entsprechende Prozesse, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die im bestehenden TZM aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler k\u00f6nnen Unternehmen dabei unterst\u00fctzen, ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf diese Herausforderungen auszurichten und sie zu verbessern.<\/p>\n<p>Quelle: stmwk.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Rund 4 Millionen Euro f\u00fcr den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: EU-F\u00f6rdergelder f\u00fcr Hochschulen in Mittel- und Oberfranken, Ober- und Niederbayern Wissenschaftsminister Sibler \u00fcbergibt F\u00f6rderbescheide an Universit\u00e4ten in Bayreuth, Erlangen-N\u00fcrnberg und Passau, Technische Hochschulen in Deggendorf und Ingolstadt sowie Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften in Ansbach und Hof \u2013 Von Mobilit\u00e4t bis Energieversorgung M\u00dcNCHEN. 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