{"id":12817,"date":"2019-08-27T08:27:50","date_gmt":"2019-08-27T06:27:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12817"},"modified":"2019-08-27T08:27:50","modified_gmt":"2019-08-27T06:27:50","slug":"laender-und-verbaendeanhoerung-zum-strukturstaerkungsgesetz-eingeleitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12817","title":{"rendered":"L\u00e4nder- und Verb\u00e4ndeanh\u00f6rung zum Strukturst\u00e4rkungsgesetz eingeleitet"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>L\u00e4nder- und Verb\u00e4ndeanh\u00f6rung zum Strukturst\u00e4rkungsgesetz eingeleitet<\/p>\n<p>Das Bundeswirtschaftsministerium hat gestern Nachmittag die L\u00e4nder- und Verb\u00e4ndeanh\u00f6rung f\u00fcr den<br \/>\nReferentenentwurf f\u00fcr ein Strukturst\u00e4rkungsgesetz Kohleregionen (StStG) eingeleitet. Hiermit setzt<br \/>\ndas Bundeswirtschaftsministerium die Empfehlungen der Kommission \u201eWachstum, Strukturwandel und<br \/>\nBesch\u00e4ftigung\u201c weiterhin konsequent um.<br \/>\nDie Kommission \u201eWachstum, Strukturwandel und Besch\u00e4ftigung\u201c hat der Bundesregierung im Januar einen<br \/>\nBericht vorgelegt, wie der schrittweise Ausstieg aus der Kohleverstromung mit konkreten<br \/>\nwirtschaftlichen Perspektiven f\u00fcr die betroffenen Regionen verbunden werden kann. Die<br \/>\nBundesregierung hat die Empfehlungen der Kommission gepr\u00fcft und bereits am 22. Mai 2019 \u201eEckpunkte<br \/>\nzur Umsetzung der strukturpolitischen Empfehlungen der Kommission Wachstum, Strukturwandel und<br \/>\nBesch\u00e4ftigung f\u00fcr ein Strukturst\u00e4rkungsgesetz Kohleregionen\u201c vorgelegt.<br \/>\nAufbauend auf diesen Eckpunkten folgt jetzt der Referentenentwurf f\u00fcr das Strukturst\u00e4rkungsgesetz.<br \/>\nMit dem Referentenentwurf f\u00fcr ein Strukturst\u00e4rkungsgesetz Kohleregionen (StStG) setzt das<br \/>\nBundeswirtschaftsministerium ein starkes Signal zur Unterst\u00fctzung der vom Ende der Kohleverstromung<br \/>\nbetroffenen Regionen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12574\" rel=\"attachment wp-att-12574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12574\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nZum einen erhalten die Braunkohleregionen bis zum Jahr 2038 Finanzhilfen von bis zu 14 Milliarden<br \/>\nEuro f\u00fcr besonders bedeutsame Investitionen. Im Strukturst\u00e4rkungsgesetz wird daf\u00fcr die rechtliche<br \/>\nGrundlage geschaffen, so dass die Finanzhilfen schnell flie\u00dfen k\u00f6nnen. Von diesen Mitteln sind 43 %<br \/>\nf\u00fcr das Lausitzer Revier vorgesehen, 37 % f\u00fcr das Rheinische Revier und 20 % f\u00fcr das Mitteldeutsche<br \/>\nRevier. Die Regionen k\u00f6nnen mit den Finanzhilfen die Wirtschaft in unterschiedlichsten Bereichen<br \/>\nankurbeln, etwa mit wirtschaftsnaher Infrastruktur, der Verbesserung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs,<br \/>\nder Breitband- und Mobilit\u00e4tsinfrastruktur oder beim Umweltschutz und der Landschaftspflege.<br \/>\nWeitere Einzelheiten werden nun z\u00fcgig in einer Verwaltungsvereinbarung mit den Braunkohlel\u00e4ndern<br \/>\ngeregelt.<br \/>\nZum anderen unterst\u00fctzt der Bund die Regionen durch weitere Ma\u00dfnahmen in seiner eigenen<br \/>\nZust\u00e4ndigkeit, etwa durch Erweiterung von Forschungs- und F\u00f6rderprogrammen oder die Ansiedelung von<br \/>\nBundeseinrichtungen. Zudem will der Bund die Verkehrsinfrastrukturen der Regionen st\u00e4rker und<br \/>\nschneller ausbauen. Dabei wird ein neu geschaffenes hochrangiges Bund-L\u00e4nder-Gremium unter Vorsitz<br \/>\ndes BMWi eine zentrale Rolle spielen, um einen z\u00fcgigen Projektfluss zu gew\u00e4hrleisten. Ein neues<br \/>\nF\u00f6rderprogramm \u201eZukunft Revier\u201c soll die Regionen zudem bei konsumtiven, strukturwirksamen Ausgaben<br \/>\nunterst\u00fctzen. Dieses wird aktuell vom BMWi erarbeitet.<br \/>\nDas neue Mantelgesetz Strukturst\u00e4rkungsgesetz Kohleregionen besteht aus dem neuen Stammgesetz<br \/>\n\u201eInvestitionsgesetz Kohleregionen\u201c und weiteren gesetzlichen \u00c4nderungen. Der Kern der<br \/>\nF\u00f6rderarchitektur besteht aus Finanzhilfen f\u00fcr Investitionen der L\u00e4nder nach 104b GG und aus<br \/>\nbundeseigenen Projekten. Zudem regelt das \u201eInvestitionsgesetz Kohleregionen\u201c die Hilfen f\u00fcr<br \/>\nstrukturschwache Standorte von Steinkohlekraftwerken und f\u00fcr das ehemalige Braunkohlerevier<br \/>\nHelmstedt.<br \/>\nDer Referentenentwurf ist hier abrufbar.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2019\/20190822-laender-und-verbaendeanhoerung-zum-strukturstaerkungsgesetz.html<\/p>\n<p>Quelle:bmwi.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: L\u00e4nder- und Verb\u00e4ndeanh\u00f6rung zum Strukturst\u00e4rkungsgesetz eingeleitet Das Bundeswirtschaftsministerium hat gestern Nachmittag die L\u00e4nder- und Verb\u00e4ndeanh\u00f6rung f\u00fcr den Referentenentwurf f\u00fcr ein Strukturst\u00e4rkungsgesetz Kohleregionen (StStG) eingeleitet. Hiermit setzt das Bundeswirtschaftsministerium die Empfehlungen der Kommission \u201eWachstum, Strukturwandel und Besch\u00e4ftigung\u201c weiterhin konsequent um. 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