{"id":12739,"date":"2019-08-01T08:12:23","date_gmt":"2019-08-01T06:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12739"},"modified":"2019-08-01T08:12:23","modified_gmt":"2019-08-01T06:12:23","slug":"huml-baut-interkulturelles-gesundheitsprojekt-mit-migranten-fuer-migranten-weiter-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12739","title":{"rendered":"Huml baut interkulturelles Gesundheitsprojekt &#8222;Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220; weiter aus"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml baut interkulturelles Gesundheitsprojekt &#8222;Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220; weiter aus &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Bayernweit gibt es jetzt 15 Standorte &#8211; Landesweite Tagung am 26. September in Regensburg<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml baut das interkulturelle Gesundheitsprojekt &#8222;Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220; (MiMi Bayern) weiter aus. Huml betonte am Mittwoch: &#8222;In Hof, Bayreuth und Landsberg am Lech wurden drei neue MiMi-Projektstandorte eingerichtet, so dass MiMi mittlerweile nun bayernweit an 15 Standorten vertreten ist. Das ist ein gro\u00dfer Erfolg! Derzeit gibt es im Freistaat 500 MiMi-Gesundheitsmediatoren und 100 weitere werden im kommenden Jahr ausgebildet. Unser Ziel ist ein fl\u00e4chendeckendes Angebot f\u00fcr Menschen mit Migrationshintergrund in ganz Bayern. Allein in diesem Jahr f\u00f6rdern wir MiMi mit rund 330.000 Euro.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin erg\u00e4nzte: &#8222;Dar\u00fcber hinaus findet am 26. September in Regensburg mit Unterst\u00fctzung des bayerischen Gesundheitsministeriums eine landesweite Fachtagung mit dem Titel &#8218;Alter und Migration &amp;ndash; Gesund und gut gepflegt bis ins hohe Alter&amp;lsquo; statt, zu der rund 200 G\u00e4ste erwartet werden.&#8220;<\/p>\n<p>MiMi schult gut integrierte Migrantinnen und Migranten zu interkulturellen Gesundheitsmediatoren. In muttersprachlichen Veranstaltungen informieren diese ihre Landsleute \u00fcber das deutsche Gesundheitssystem und gesundheitsbezogene Themen, wie etwa Ern\u00e4hrung und Bewegung, Impfschutz, psychische Gesundheit, Vorsorge und Fr\u00fcherkennung, Kindergesundheit, Diabetes oder Krebserkrankungen. Im Rahmen von MiMi werden auch diverse Informationsbrosch\u00fcren zu Gesundheitsthemen erarbeitet, die in mehrere Sprachen \u00fcbersetzt und an die Zielgruppe weitergegeben werden.<\/p>\n<p>Huml unterstrich: &#8222;In 45 verschiedenen Sprachen geben die bayerischen MiMi-Mediatoren ihr Wissen zu Gesundheitsthemen an andere in Bayern lebende Migranten weiter. Das ist deshalb so wichtig, weil die Gesundheit von Migranten in einigen Bereichen st\u00e4rker belastet sein kann und sie Vorsorgeangebote seltener in Anspruch nehmen. Mit MiMi wollen wir die Gesundheitskompetenz von Migranten steigern und ihnen den Zugang zu Gesundheitsf\u00f6rderungs- und Pr\u00e4ventionsangeboten erleichtern. Weit mehr als 32.000 Menschen mit Migrationsgeschichte haben an den MiMi-Veranstaltungen bisher teilgenommen. Sie nehmen ihr neues Wissen mit nach Hause und geben es in ihren Familien weiter.&#8220;<\/p>\n<p>Die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Gudrun Brendel-Fischer, MdL, betonte: &#8222;Das Besondere an MiMi ist, dass es mit einem Multiplikatorenkonzept dort ansetzt, wo es wirken soll &amp;ndash; in den Communities, bei den Menschen mit Migrationsgeschichte selbst. Gut integrierte Migranten sind in der Regel in zwei Sprachen und zwei Kulturen zu Hause. Sie sind empathische \u00dcbermittler und die besten Experten und Multiplikatoren, die man sich w\u00fcnschen kann. Das gilt insbesondere f\u00fcr einen so sensiblen, intimen Bereich wie die eigene Gesundheit.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;MiMi hat sich in den letzten Jahren zu einem beispielgebenden Programm f\u00fcr Integration und interkulturelle Gesundheitsf\u00f6rderung in Bayern entwickelt. Das Projekt reagiert auch immer wieder auf aktuelle Entwicklungen und greift neue Themen auf, beispielsweise unsere Schwerpunktthemen f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention. Mit speziellen Fortbildungen bringen sich die MiMi-Mediatoren dazu immer wieder auf den neuesten Stand. So finden in diesem Jahr passend zu unserer Jahresschwerpunktkampagne 12 Spezialisierungsschulungen zu den Themen &#8218;HIV\/AIDS-Pr\u00e4vention&#8216; und &#8218;Virale Hepatitis&#8216; statt.&#8220;<\/p>\n<p>Seit Juni 2019 wird MiMi vom Institut f\u00fcr Epidemiologie und Pr\u00e4ventivmedizin der Universit\u00e4t Regensburg wissenschaftlich evaluiert. Das bayerische Gesundheitsministerium f\u00f6rdert das Projekt MiMi-Bayern des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. mit Sitz in Hannover bereits seit seinem Start im Jahr 2008. Zur Betreuung der Projektstandorte im Freistaat wurde 2016 eine MiMi-Koordinierungsstelle in M\u00fcnchen eingerichtet.<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml baut interkulturelles Gesundheitsprojekt &#8222;Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220; weiter aus &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Bayernweit gibt es jetzt 15 Standorte &#8211; Landesweite Tagung am 26. September in Regensburg Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml baut das interkulturelle Gesundheitsprojekt &#8222;Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220; (MiMi Bayern) weiter aus. 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