{"id":12650,"date":"2019-06-29T06:54:22","date_gmt":"2019-06-29T04:54:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12650"},"modified":"2019-06-29T06:54:22","modified_gmt":"2019-06-29T04:54:22","slug":"jura-museum-eichstaett-neue-traegerschaft-zum-1-juli-stiftung-ku-eichstaett-uebernimmt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12650","title":{"rendered":"Jura-Museum Eichst\u00e4tt: neue Tr\u00e4gerschaft zum 1. Juli &#8211; Stiftung KU Eichst\u00e4tt \u00fcbernimmt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Eichst\u00e4tt:<\/span><\/p>\n<p>Jura-Museum Eichst\u00e4tt: neue Tr\u00e4gerschaft zum 1. Juli &#8211; Stiftung KU Eichst\u00e4tt \u00fcbernimmt<\/p>\n<p>Stiftung Katholische Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt \u00fcbernimmt zum 1. Juli Tr\u00e4gerschaft des Jura-Museums<\/p>\n<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Finanzminister Albert F\u00fcracker erfreut \u00fcber finales Ergebnis \u2013 \u201eZukunft des einmaligen naturkundlichen Museums auf der Willibaldsburg gesichert\u201c<\/p>\n<p>Die Stiftung der Katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt (KU) \u00fcbernimmt ab 1. Juli 2019 die Tr\u00e4gerschaft f\u00fcr das Jura-Museum Eichst\u00e4tt. \u201eDamit ist die Zukunft des international bekannten Forschungsmuseums auf der Willibaldsburg gesichert\u201c, erkl\u00e4rte Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in M\u00fcnchen. In zahlreichen, intensiven Gespr\u00e4chen haben sich in den vergangenen Monaten das Bayerische Wissenschaftsministerium, die Stiftung und die Hochschulleitung der Katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt und das Bisch\u00f6fliche Seminar St. Willibald \u00fcber Einzelheiten eines neuen Tr\u00e4gervertrags verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eDas Jura-Museum Eichst\u00e4tt ist als naturkundliches Forschungsmuseum f\u00fcr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studentinnen und Studenten, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ebenso Anlaufstelle wie f\u00fcr viele Privatpersonen. Die Exponate, die hier bewahrt und erforscht werden, sind wertvolle Zeugnisse unserer Naturgeschichte!\u201c so Sibler. Er freue sich sehr, dass die einzigartigen Fossilien auch in Zukunft einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht werden. \u201eMein Dank gilt der Katholischen Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt, die das als neuer Tr\u00e4ger erm\u00f6glicht, sowie allen Akteurinnen und Akteuren vor Ort, die sich f\u00fcr den Fortbestand des Jura-Museums engagieren.\u201c<\/p>\n<p>Auch der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert F\u00fcracker freute sich: \u201eDas Museum in der Willibaldsburg hoch \u00fcber dem Altm\u00fchltal ist eines der am sch\u00f6nsten gelegenen Naturkundemuseen in Deutschland. Die Willibaldsburg, die von der Bayerischen Schl\u00f6sserverwaltung verwaltet wird, z\u00e4hlt zu den herausragenden Zeugnissen des s\u00fcddeutschen Fr\u00fchbarocks und ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Region. Durch die Bereitschaft der Stiftung der KU Eichst\u00e4tt-Ingolstadt die Tr\u00e4gerschaft f\u00fcr das Juramuseum ab 1. Juli 2019 zu \u00fcbernehmen, bleibt die Burganlage ein sehr lohnendes Ausflugsziel f\u00fcr Besucher aus nah und fern\u201c.<\/p>\n<p>Neue Tr\u00e4gerstruktur f\u00fcr das Jura-Museum<\/p>\n<p>Die neue Tr\u00e4gerstruktur konnte auch deshalb geschaffen werden, weil neben der Stiftung der KU weitere Akteure der Region \u2013 das Bisch\u00f6fliche Seminar St. Willibald, der Landkreis und die Stadt Eichst\u00e4tt \u2013 den Betrieb des Jura-Museums k\u00fcnftig finanziell unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem wird das Eichst\u00e4tter Priesterseminar, das noch bis 30. Juni 2019 Tr\u00e4ger des Museums ist, weiterhin seine naturwissenschaftliche Sammlung zur Verf\u00fcgung stellen, die den Schwerpunkt der Ausstellung bildet. Um die wissenschaftliche und technische Betreuung der Exponate k\u00fcmmern sich weiterhin Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, die zum Gesch\u00e4ftsbereich des Bayerischen Wissenschaftsministerium geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Betrieb des Museums wird im Wesentlichen die KU zust\u00e4ndig sein, die eine Neukonzeption der Ausstellung in den kommenden Jahren plant und die Einrichtung st\u00e4rker mit ihrer Forschung und Lehre verkn\u00fcpfen m\u00f6chte. \u201eDie Katholische Universit\u00e4t Eichst\u00e4tt-Ingolstadt sieht gro\u00dfe Chancen darin, die Sammlung des Jura-Museums mit neuen Akzenten und didaktischen Mitteln zu pr\u00e4sentieren. Und wir m\u00f6chten \u00fcber das Museum den interdisziplin\u00e4ren Dialog zwischen den Geisteswissenschaften und insbesondere der Theologie einerseits und den Naturwissenschaften andererseits st\u00e4rken\u201c, erkl\u00e4rte KU-Pr\u00e4sidentin Prof. Dr. Gabriele Gien. Mit ihrem Engagement f\u00fcr das Jura-Museum stehe die Universit\u00e4t auch zu ihrer Verantwortung gegen\u00fcber Stadt und Region Eichst\u00e4tt, f\u00fcr die das Museum ein bedeutender Imagetr\u00e4ger darstelle. Gien verwies zudem auf die Urspr\u00fcnge des Jura-Museums: \u201eDie naturwissenschaftliche Sammlung wurde einst als Lehrsammlung f\u00fcr die Ausbildung von Theologen angelegt und war Teil der Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichst\u00e4tt \u2013 es gibt also eine historische Verbindung zur Geschichte unserer Universit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Raubdinosaurier Juravenator und Urvogel Archaeopteryx<\/p>\n<p>Im Jura-Museum sind insbesondere Fossilien der Solnhofener Plattenkalke zu sehen, die in den Steinbr\u00fcchen der Region zutage gef\u00f6rdert worden sind. Zu den eindrucksvollen Versteinerungen aus der Jura-Zeit vor 150 Millionen Jahren geh\u00f6ren das weltweit einzige Exemplar des Raubdinosauriers Juravenator und ein Original des ber\u00fchmten Urvogels Archaeopteryx. Derzeit ist das Jura-Museum geschlossen. Ein Termin f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung steht noch nicht fest. Zun\u00e4chst m\u00fcssen noch infrastrukturelle und betriebsorganisatorische Voraussetzungen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Details zur neuen Tr\u00e4gerstruktur f\u00fcr das Jura-Museum werden am<\/p>\n<p>10. Juli 2019 um 10 Uhr<\/p>\n<p>im Rahmen der feierlichen Urkunden\u00fcbergabe im Beisein von Ministerpr\u00e4sident Dr. Markus S\u00f6der im Prinz-Carl-Palais in M\u00fcnchen erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>Quelle:stmwk.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eichst\u00e4tt: Jura-Museum Eichst\u00e4tt: neue Tr\u00e4gerschaft zum 1. 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