{"id":12509,"date":"2019-05-13T08:45:58","date_gmt":"2019-05-13T06:45:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12509"},"modified":"2019-05-13T08:45:58","modified_gmt":"2019-05-13T06:45:58","slug":"julia-kloeckner-bei-g20-in-japan-klares-bekenntnis-zum-offenen-regelbasierten-handel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12509","title":{"rendered":"Julia Kl\u00f6ckner bei G20 in Japan: Klares Bekenntnis zum offenen, regelbasierten Handel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin &#8211; Tokio:<\/span><\/p>\n<p>Julia Kl\u00f6ckner bei G20 in Japan: Klares Bekenntnis zum offenen, regelbasierten Handel<br \/>\nErfolg bei Treffen in Japan &#8211; Bundesministerin etabliert Digitalrat in Abschlusserkl\u00e4rung, hebt Vorreiterrolle der G20-Staaten bei der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung hervor<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9563\" rel=\"attachment wp-att-9563\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9563\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Japan.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Wochenende sind die Landwirtschaftsministerinnen und Landwirtschaftsminister der gr\u00f6\u00dften Industrie- und Schwellenl\u00e4nder in Niigata, Japan, zu ihrem diesj\u00e4hrigen G20-Treffen zusammengekommen.<br \/>\nFolgende Ziele wurden erreicht:<\/p>\n<p>1. Klares Bekenntnis der G20 zu einem offenen Handel sowie zur Einhaltung und Weiterentwicklung der bestehenden Handelsregeln.<br \/>\n2. Die G20-Agrarminister wollen eine f\u00fchrende Rolle bei der Verringerung von Lebensmittelverlusten entlang der Wertsch\u00f6pfungskette einnehmen.<br \/>\n3. Die Landwirtschaft soll eine gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der Bek\u00e4mpfung des Klimawandels sowie bei der Anpassung an den Klimawandel einnehmen. Der Aktionsplan der G20 von Hamburg bietet dabei eine Orientierung.<br \/>\n4. Die G20-Agrarminister haben die Unterst\u00fctzung der Agenda 2030 und ihrer Ziele als ein globales Rahmenwerk, das Fortschritte hin zu nachhaltigen Agrarsektoren voranbringt, best\u00e4tigt.<br \/>\n5. Das deutsche Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) zur Digitalisierung sowie die Initiative zur Etablierung einer internationalen Plattform (Digitalrat) wurden in der G20-Agrarministererkl\u00e4rung verankert. In der Bestandsaufnahme bisheriger G20-Initiativen (&#8222;Stocktaking&#8220;) ist der Vorschlag f\u00fcr einen Digitalrat f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft explizit genannt.<br \/>\n6. Die wichtige Rolle des Agrarmarktinformationssystems (AMIS) bei der Bek\u00e4mpfung von Hunger wird unterstrichen; die G20-Agrarminister beschlie\u00dfen eine nachhaltige Finanzierung auf freiwilliger Basis.<br \/>\n7. Die G20-Agrarminister betonen die Bedeutung weiterer Anstrengungen, um Antibiotikaresistenzen zu bek\u00e4mpfen. Sie best\u00e4tigen die Verpflichtung, die sie im Rahmen der G20-Erkl\u00e4rung 2017 und 2018 eingegangen sind. Sie heben die wichtige Rolle des Agrarsektors f\u00fcr die Sicherstellung des One-Health Ansatzes hervor.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Bundesministerin Julia Kl\u00f6ckner: &#8222;Als Agrarministerinnen und Agrarminister der G20 stehen wir f\u00fcr rund 60 Prozent der weltweiten Nutzfl\u00e4che sowie 80 Prozent des Welthandels mit Agrarerzeugnissen. Das unterstreicht die Rolle und Verantwortung, die wir tragen. Vor allem, wenn es um globale Ph\u00e4nomene und Aufgaben wie den Klimawandel, den Schutz der Artenvielfalt oder den Kampf gegen Hunger geht. Ein wirksamer Hebel dabei ist die Digitalisierung in der Landwirtschaft. Sie kann helfen, Ernten zu sichern, Ressourcen zu schonen, gerade kleinb\u00e4uerlichen Betrieben helfen, Pflanzengesundheit zu \u00fcberpr\u00fcfen oder Wasservorr\u00e4te optimal zu nutzen.<\/p>\n<p>Dass wir dabei gemeinsam vorgehen, uns vernetzen, Erfahrungen und Wissen austauschen, ist entscheidend. Insofern ist es ein gro\u00dfer Erfolg und eine Anerkennung, dass wir unser Global Forum for Food and Agriculture zur Digitalisierung sowie die Initiative zur Etablierung einer internationalen Plattform, eines Digitalrats, in der G20-Agrarministererkl\u00e4rung verankern konnten. Berichtet habe ich meinen Kollegen in diesem Zusammenhang von den landesweiten digitalen Test- und Experimentierfeldern auf landwirtschaftlichen Betrieben, die wir finanzieren. Wir untersuchen dort, wie digitale Techniken optimal zum Schutz der Umwelt, des Tierwohls, der Biodiversit\u00e4t und f\u00fcr die Arbeitserleichterung eingesetzt werden k\u00f6nnen. Beispielsweise wird erforscht, wie man mithilfe von Sensoren Wassermangel bei Pflanzen beobachten und erfassen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Erfolgreich war Bundesministerin Kl\u00f6ckner zudem mit ihrem Einsatz f\u00fcr eine F\u00fchrungsrolle der G20-Agrarminister bei der Reduzierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung. Ihren Kollegen hatte sie in einer Rede notwendige Ma\u00dfnahmen entlang der Produktions- und Lieferkette vorgestellt. Es sei ethisch, wirtschaftlich und auch klimapolitisch nicht zu verantworten, dass weltweit j\u00e4hrlich 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet werden.<br \/>\n&#8222;Die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In meine nationale Strategie &#8211; die ich in Niigata vorgestellt habe &#8211; beziehe ich daher alle Akteure in den Prozess zur Entwicklung verbindlicher Ma\u00dfnahmen und Zielmarken ein. Bis 2030 will ich die Verschwendung um die H\u00e4lfte verringern. Das kann Beispiel sein auch f\u00fcr andere Staaten. Unsere Abschlusserkl\u00e4rung macht deutlich, dass wir entschlossen sind, zu handeln.&#8220;<\/p>\n<p>Im Plenum hob Julia Kl\u00f6ckner am heutigen Abschlusstag der Konferenz zudem die Bedeutung der weltweiten Etablierung einer nachhaltigen Ackerbaustrategie im Kampf gegen den Klimawandel hervor. Ziel der G20 ist es, dass die Landwirtschaft dabei eine wichtigere Rolle spielt. Sie habe begonnen, eine solche nationale Strategie zu entwickeln, um die Verbraucher wieder mitzunehmen, sie zur\u00fcckzuholen an die Seite der Landwirte.<\/p>\n<p>&#8222;Es gibt Grundanforderungen im Ackerbau, die ins Gleichgewicht gebracht werden m\u00fcssen: Die Versorgung der Bev\u00f6lkerung und die Bereitstellung von Futtermitteln muss sichergestellt sein, ebenso die Sicherung des Einkommens der Landwirte. Gleichzeitig geht es um eine Verringerung der Boden- und Umweltbelastung sowie den besseren Erhalt und Schutz der Biodiversit\u00e4t. W\u00e4gt man hier ehrlich ab, kann jedes Land f\u00fcr sich \u00fcberpr\u00fcfen, wie nachhaltig sein Ackerbau derzeit ist, in welchen Bereichen es Erfolge, in welchen es Defizite gibt. Auf dem Agrarministertreffen vergangenes Jahr in Buenos Aires habe ich diese Diskussion angesto\u00dfen, in Niigata habe ich sie in Erinnerung gerufen, die Notwendigkeit des weiteren Austauschs hier\u00fcber betont und den Stand der nationalen Umsetzung aufgezeigt. Sie ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit der Landwirtschaft.&#8220;<\/p>\n<p>Ein klares Bekenntnis der G20-Agrarminister gab es zu einem offenen Handel sowie zur Einhaltung und Weiterentwicklung der bestehenden Handelsregeln.<\/p>\n<p>Von Japan nach China<br \/>\nIm Anschluss an das G20-Treffen in Niigata, Japan, reist die Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Julia Kl\u00f6ckner, weiter nach China. Am Montag, 13. Mai 2019, besucht sie in Yanqing bei Peking die Gartenbau-EXPO und er\u00f6ffnet den Nationentag im Deutschen Garten.<\/p>\n<p>Quelle:.bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin &#8211; Tokio: Julia Kl\u00f6ckner bei G20 in Japan: Klares Bekenntnis zum offenen, regelbasierten Handel Erfolg bei Treffen in Japan &#8211; Bundesministerin etabliert Digitalrat in Abschlusserkl\u00e4rung, hebt Vorreiterrolle der G20-Staaten bei der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung hervor Am Wochenende sind die Landwirtschaftsministerinnen und Landwirtschaftsminister der gr\u00f6\u00dften Industrie- und Schwellenl\u00e4nder in Niigata, Japan, zu ihrem diesj\u00e4hrigen G20-Treffen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":9563,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44,3,30],"tags":[2833],"class_list":["post-12509","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland-2","category-news","category-welt","tag-g20-japan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12509"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12511,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12509\/revisions\/12511"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}