{"id":12461,"date":"2019-04-22T07:58:11","date_gmt":"2019-04-22T05:58:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12461"},"modified":"2019-04-22T07:58:11","modified_gmt":"2019-04-22T05:58:11","slug":"altmaier-schwaechephase-wird-wieder-ueberwunden-muss-aber-weckruf-sein-rahmenbedingungen-weiter-verbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12461","title":{"rendered":"Altmaier: Schw\u00e4chephase wird wieder \u00fcberwunden, muss aber Weckruf sein: Rahmenbedingungen weiter verbessern!"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Altmaier: Schw\u00e4chephase wird wieder \u00fcberwunden, muss aber Weckruf sein: Rahmenbedingungen weiter<br \/>\nverbessern!<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: \u201eDie wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich<br \/>\nseit Mitte des vergangenen Jahres abgek\u00fchlt. Die gute Nachricht ist &#8211; wir werden diese<br \/>\nSchw\u00e4chephase perspektivisch wieder \u00fcberwinden. Die Bundesregierung rechnet mit einem Anstieg des<br \/>\nBruttoinlandsprodukts um 0,5 % in diesem und 1,5 % im n\u00e4chsten Jahr. Der Arbeitsmarkt entwickelt<br \/>\nsich ebenso wie die L\u00f6hne positiv; das f\u00fchrt durch die Entlastungen bei Steuern und Abgaben zu<br \/>\nsteigenden Einkommen der Menschen. Wir investieren auf Rekordniveau in Infrastruktur, Bildung und<br \/>\nForschung und setzen auf Zukunftstechnologien wie die K\u00fcnstliche Intelligenz. Dennoch muss uns die<br \/>\naktuelle Schw\u00e4chephase der deutschen Wirtschaft ein Weckruf sein. Deshalb arbeite ich daf\u00fcr, die<br \/>\nWettbewerbsbedingungen und steuerlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr unsere Unternehmen zu verbessern, die<br \/>\nSozialausgaben langfristig unter 40 % zu halten, andere Ministerien zu deutlichen Beitr\u00e4gen zum<br \/>\nB\u00fcrokratieabbau zu ermuntern und z\u00fcgig eine steuerliche Forschungsf\u00f6rderung einzuf\u00fchren. Wir<br \/>\nsollten hierbei keine Zeit verschwenden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1457\" rel=\"attachment wp-att-1457\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1457\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/StatPressCN-\u2039-frankensicht.de-\u2014-WordPress_1336737358340.jpeg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"119\" \/><\/a><br \/>\nDie Startrampe in das Jahr 2019 ist flach, wegen der Sonderprobleme durch die neunen WLTP-<br \/>\nZulassungstests f\u00fcr Pkw und das Niedrigwasser im Rhein im vergangenen Jahr. Auch die globale<br \/>\nAbschw\u00e4chung aufgrund der Handelskonflikte und des Brexit-Prozesses wirken sich negativ aus.<br \/>\nWichtige Auftriebskr\u00e4fte im Inland sind aber intakt: Die positive Arbeitsmarktentwicklung f\u00fchrt in<br \/>\nVerbindung mit h\u00f6heren L\u00f6hnen sowie Entlastungen bei Steuern und Abgaben zu merklich steigenden<br \/>\nverf\u00fcgbaren Einkommen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Damit ist die Grundlage f\u00fcr eine dynamische<br \/>\nKonsumnachfrage gelegt. Die Bauwirtschaft boomt und die Umsetzung des Koalitionsvertrags liefert<br \/>\nweitere Impulse. Die Binnenwirtschaft bleibt eine tragende S\u00e4ule der deutschen Konjunktur. Die<br \/>\nerfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt h\u00e4lt an. Die Besch\u00e4ftigung d\u00fcrfte bis zum Jahr 2020 auf<br \/>\nknapp 45 \u00be Millionen Personen steigen und damit so hoch liegen wie noch nie zuvor. Gleichzeitig<br \/>\nf\u00e4llt die Arbeitslosenquote auf den historischen Tiefstand von 4,6 %. Aufbau von Erwerbst\u00e4tigkeit<br \/>\nund Abbau von Arbeitslosigkeit werden sich allerdings etwas verlangsamen.<br \/>\nWeitere Einzelheiten der Projektion: Die internationalen Organisationen korrigieren ihre<br \/>\nWachstumserwartungen zwar nach unten. Die Weltwirtschaft d\u00fcrfte im Projektionszeitraum aber wieder<br \/>\netwas an Schwung gewinnen. F\u00fcr die deutschen Exporte von Waren und Dienstleistungen werden vorerst<br \/>\nrelativ moderate Zuw\u00e4chse erwartet. Die Importe werden aufgrund der starken Inlandsnachfrage<br \/>\ndeutlicher ausgeweitet. Beim Au\u00dfenhandel ist daher \u2013 rein rechnerisch \u2013 im Jahr 2019 mit einem<br \/>\nsp\u00fcrbar negativen Wachstumsbeitrag zu rechnen. Der Leistungsbilanz\u00fcberschuss sinkt kontinuierlich<br \/>\nund wird bis zum Jahr 2020 auf 6,4 % zur\u00fcckgehen. Die deutschen Unternehmen investieren<br \/>\nzur\u00fcckhaltender in Maschinen und Anlagen als im vergangenen Jahr. Angesichts gut ausgelasteter<br \/>\nKapazit\u00e4ten sind ihre Investitionsausgaben aber nach wie vor sp\u00fcrbar aufw\u00e4rts gerichtet. Die<br \/>\nBauinvestitionen bleiben aufgrund der hohen Nachfrage und der niedrigen Zinsen rege. Die<br \/>\n\u00f6ffentlichen Bauinvestitionen werden ebenfalls in diesem und dem kommenden Jahr deutlich<br \/>\ngesteigert. Die Baubranche k\u00e4mpft allerdings zunehmend mit Kapazit\u00e4tsengp\u00e4ssen, die sich auch in<br \/>\nsteigenden Baupreisen bemerkbar machen. Die \u00f6ffentliche Hand gibt mit der Umsetzung der<br \/>\nKoalitionsvereinbarungen kr\u00e4ftige konjunkturelle Impulse. Im Zuge der konjunkturellen Verlangsamung<br \/>\nund relativ niedriger Roh\u00f6lpreise verringert sich die Inflationsrate in diesem Jahr auf 1,5 %<br \/>\n(2020: +1,8).<br \/>\nDie gesamtwirtschaftlichen Eckwerte der Fr\u00fchjahrsprojektion bilden die Grundlage f\u00fcr die<br \/>\nSteuersch\u00e4tzung vom 7. bis 9. Mai 2019 in Kiel. Als gemeinsamer Orientierungsrahmen dienen sie der<br \/>\nAufstellung der \u00f6ffentlichen Haushalte von Bund, L\u00e4ndern, Gemeinden und Sozialversicherungen.<br \/>\nEckwerte der Fr\u00fchjahrsprojektion 2019<br \/>\nVer\u00e4nderung des Bruttoinlandsproduktes (preisbereinigt) [1] 2018 2019 2020<br \/>\nVer\u00e4nderung gegen\u00fcber Vorjahr in Prozent, soweit nicht anders angegeben<br \/>\nBruttoinlandsprodukt 1,4 0,5 1,5<br \/>\nKonsumausgaben privater Haushalte [2] 1,0 1,2 1,6<br \/>\nKonsumausgaben des Staates 1,0 2,0 1,8<br \/>\nBruttoanlageinvestitionen 2,6 2,2 2,8<br \/>\n&#8211; darunter Ausr\u00fcstungen 4,2 2,0 3,0<br \/>\n&#8211; Bauten 2,4 2,7 3,0<br \/>\n&#8211; Sonstige Anlagen 0,4 1,4 1,7<br \/>\nVorratsver\u00e4nderung und Nettozugang an Wertsachen (Impuls) [3] 0,6 -0,3 0,0<br \/>\nInlandsnachfrage 1,9 1,2 1,8<br \/>\nExporte 2,0 2,0 3,0<br \/>\nImporte 3,3 3,8 4,0<br \/>\nAu\u00dfenbeitrag (Impuls) [3] &#8211; 0,4 &#8211; 0,6 &#8211; 0,2<br \/>\nPreisentwicklung:<br \/>\nKonsumausgaben privater Haushalte [2] 1,6 1,4 1,7<br \/>\nBruttoinlandsprodukt 1,9 2,3 2,0<br \/>\nErwerbst\u00e4tige (Inland) 1,3 1,1 0,8<br \/>\nnachrichtlich:<br \/>\nVerbraucherpreisindex 1,8 1,5 1,8<br \/>\nabsolute Werte in Mio. Personen<br \/>\nErwerbst\u00e4tige (Inland) 44,8 45,3 45,7<br \/>\nArbeitslose (BA) 2,34 2,20 2,11<br \/>\n[1] Bis 2018 vorl\u00e4ufige Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes; Stand: Februar 2019;<br \/>\n[2] Einschlie\u00dflich der Organisationen ohne Erwerbszweck;<br \/>\n[3] Absolute Ver\u00e4nderung des Au\u00dfenbeitrags in Prozent des BIP des Vorjahres ( = Beitrag zur<br \/>\nZuwachsrate des BIP).<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2019\/20190417-altmaier-schwaechephase-wird-wieder-ueberwunden.html<\/p>\n<p>Quelle:bmwi.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Altmaier: Schw\u00e4chephase wird wieder \u00fcberwunden, muss aber Weckruf sein: Rahmenbedingungen weiter verbessern! Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: \u201eDie wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich seit Mitte des vergangenen Jahres abgek\u00fchlt. 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