{"id":12426,"date":"2019-04-08T08:34:48","date_gmt":"2019-04-08T06:34:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12426"},"modified":"2019-04-08T08:34:48","modified_gmt":"2019-04-08T06:34:48","slug":"altmaier-wir-muessen-den-standort-deutschland-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12426","title":{"rendered":"Altmaier: Wir m\u00fcssen den Standort Deutschland st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Altmaier: Wir m\u00fcssen den Standort Deutschland st\u00e4rken<br \/>\nDie Gemeinschaftsdiagnose stellt ihr Fr\u00fchjahrsgutachten 2019 vor: \u201eKonjunktur deutlich abgek\u00fchlt \u2013<br \/>\nPolitische Risiken hoch\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1457\" rel=\"attachment wp-att-1457\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1457\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/StatPressCN-\u2039-frankensicht.de-\u2014-WordPress_1336737358340.jpeg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"119\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben heute in Berlin<br \/>\nihr Fr\u00fchjahrsgutachten vorgestellt: Die Institute erwarten f\u00fcr dieses Jahr ein Wachstum des<br \/>\nBruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,8 Prozent und in 2020 von 1,8 Prozent. Sie ist die Basis<br \/>\nf\u00fcr die Fr\u00fchjahrsprojektion der Bundesregierung, die Bundeswirtschaftsminister Altmaier am 17.<br \/>\nApril 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen wird.<br \/>\nBundesminister Altmaier: \u201eDie im zweiten Halbjahr 2018 zu beobachtende Abk\u00fchlung der<br \/>\ngesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird im Verlauf dieses Jahres allm\u00e4hlich \u00fcberwunden und die<br \/>\nAuftriebskr\u00e4fte gewinnen wieder die Oberhand. Erfreulich ist, dass die positive Entwicklung am<br \/>\nArbeitsmarkt anh\u00e4lt. Zusammen mit den Entlastungen bei Steuern und Abgaben sowie der guten<br \/>\nLohnentwicklung f\u00fchrt sie zu steigenden verf\u00fcgbaren Einkommen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Trotz<br \/>\naller Unsicherheiten wird die Wirtschaft nach der Prognose auch in diesem Jahr weiter wachsen \u2013 das<br \/>\nist der l\u00e4ngste Aufschwung seit 1966. Die konjunkturelle Abk\u00fchlung f\u00fchrt uns allerdings deutlich<br \/>\nvor Augen, dass wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nun dringend weiter verbessern m\u00fcssen,<br \/>\netwa durch eine z\u00fcgige Einf\u00fchrung einer zielgenauen steuerlichen Forschungsf\u00f6rderung und weiteren<br \/>\nB\u00fcrokratieentlastungen. Wir m\u00fcssen gleichzeitig dar\u00fcber diskutieren, wie wir angesichts des gerade<br \/>\nstattfindenden epochalen Wandels im globalen Wettbewerb die deutsche und europ\u00e4ische Wirtschaft<br \/>\nzukunftsf\u00e4hig machen k\u00f6nnen. Mit meinem Entwurf einer Industriestrategie 2030 habe ich diese<br \/>\nDiskussion sowohl in Deutschland als auch in Europa angesto\u00dfen. Ziel ist es, den Standort<br \/>\nDeutschland st\u00e4rker zu machen.\u201c<br \/>\nDas gesamtwirtschaftliche Expansionstempo in Deutschland hat sich nach der Prognose merklich<br \/>\nverlangsamt. In den zur\u00fcckliegenden Quartalen wurde die Produktion nicht nur durch die Eintr\u00fcbung<br \/>\ndes weltwirtschaftlichen Umfeldes, sondern auch durch heimische Sonderfaktoren wie die Umstellung<br \/>\nauf den neuen WLTP-Messstandard f\u00fcr Kfz-Abgase sowie das Niedrigwasser im Rhein beeinflusst. Dieses<br \/>\nJahr wird sich die Konjunktur wieder beleben, ohne allerdings die hohe Dynamik zur\u00fcckliegender<br \/>\nJahre zu erreichen.<br \/>\nDie Binnenwirtschaft bleibt die tragende S\u00e4ule der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die<br \/>\nBundesregierung setzt dabei mit ihren Ma\u00dfnahmen aus dem Koalitionsvertrag im Jahr 2019 einen<br \/>\nkr\u00e4ftigen Konjunkturimpuls, so die Institute. Der schon seit geraumer Zeit zu beobachtende<br \/>\nBesch\u00e4ftigungsaufbau wird sich im Verlauf des Jahres etwas verlangsamen. Die Anlageinvestitionen<br \/>\nnehmen weniger kr\u00e4ftig zu, die gesamtwirtschaftlichen Kapazit\u00e4ten sind aber nach wie vor ordentlich<br \/>\nausgelastet. Die Bauinvestitionen expandieren aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum weiterhin<br \/>\nkr\u00e4ftig. Die Automobilindustrie sehen die Institute mit einigen Herausforderungen konfrontiert, die<br \/>\nauch gesamtwirtschaftliche Risiken bergen.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2019\/20190404-altmaier-wir-muessen-den-standort-deutschland-staerken.html<\/p>\n<p>Quelle: bmwi.bund.de<br \/>\n____________________________________________________________________________________________________<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Altmaier: Wir m\u00fcssen den Standort Deutschland st\u00e4rken Die Gemeinschaftsdiagnose stellt ihr Fr\u00fchjahrsgutachten 2019 vor: \u201eKonjunktur deutlich abgek\u00fchlt \u2013 Politische Risiken hoch\u201c Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben heute in Berlin ihr Fr\u00fchjahrsgutachten vorgestellt: Die Institute erwarten f\u00fcr dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,8 Prozent und in 2020 von 1,8 Prozent. 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