{"id":12401,"date":"2019-03-28T08:31:21","date_gmt":"2019-03-28T07:31:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12401"},"modified":"2019-03-28T08:31:30","modified_gmt":"2019-03-28T07:31:30","slug":"dominikanische-republik-reise-und-sicherheitshinweise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12401","title":{"rendered":"Dominikanische Republik: Reise- und Sicherheitshinweise"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Dominikanische Republik: Reise- und Sicherheitshinweise<\/p>\n<p>Letzte \u00c4nderungen: Medizinische Hinweise<br \/>\nLandesspezifische Sicherheitshinweise<br \/>\nKriminalit\u00e4t Die Kriminalit\u00e4tsrate in der Dominikanischen Republik ist hoch. Sowohl in Santo Domingo als auch in den Touristengebieten der Nordk\u00fcste gibt es einen Anstieg der Gewaltkriminalit\u00e4t. Der Besitz und Einsatz von Schusswaffen sind verbreitet. Auch ausl\u00e4ndische Touristen und im Land lebende Deutsche sind unter den Opfern bewaffneter \u00dcberf\u00e4lle. In Touristenzentren sind ausl\u00e4ndische Reisende in Ferienunterk\u00fcnften und im Verkehr auch gezielt Opfer von \u00dcbergriffen geworden. In abgelegenen Gegenden \u2013 dazu geh\u00f6ren auch einsame Str\u00e4nde \u2013 ist erh\u00f6hte Vorsicht geboten. Dunkle Stra\u00dfen und unsichere Wohngegenden sollten gemieden und Armenviertel nur in Begleitung Ortskundiger betreten werden. Betroffen sind sowohl Fu\u00dfg\u00e4nger als auch Autofahrer, z. B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehend. Die \u00dcberf\u00e4lle ereignen sich selbst in der Hauptverkehrszeit und an belebten Hauptverkehrsstra\u00dfen. Fenster und T\u00fcren des Autos sollten w\u00e4hrend der gesamten Fahrt verriegelt und Wertgegenst\u00e4nde von au\u00dfen nicht sichtbar sein. Es wird empfohlen, nicht bei Stra\u00dfenverk\u00e4ufern aus dem Auto heraus zu kaufen und auf offener Stra\u00dfe keinen Schmuck oder Mobiltelefone zu zeigen. Bei einem \u00dcberfall sollten keine Gegenwehr geleistet und Wertgegenst\u00e4nde widerstandslos herausgegeben werden. Das Geschehen auf der Stra\u00dfe sollte aufmerksam verfolgt und insbesondere bei gr\u00f6\u00dferen Menschenansammlungen wie in M\u00e4rkten, auf Busbahnh\u00f6fen, w\u00e4hrend Busfahrten oder in Tanzlokalen auf Geldb\u00f6rsen und Wertsachen geachtet werden. \u00a0 Reisende sollten Abhebungen von Geldautomaten vorwiegend in gesch\u00fctzten R\u00e4umen \u2013 etwa bei einer Bank innerhalb eines belebten Einkaufszentrums \u2013 vornehmen, au\u00dferhalb der Gesch\u00e4ftszeiten keine gr\u00f6\u00dfere Menge Bargeld abheben und sich beim Abheben nicht beobachten lassen. Im Grenzgebiet zu Haiti ist es zuletzt zu einer H\u00e4ufung von bewaffneten Raub\u00fcberf\u00e4llen auf Kraftfahrzeuge gekommen. Ausfl\u00fcge sollten nur mit ans\u00e4ssigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgef\u00fchrt werden. Es wird dringend dazu geraten, Wertgegenst\u00e4nde, Reisep\u00e4sse und gro\u00dfe Mengen Bargeld im Hotelsafe in der Unterkunft zu lassen und wichtige Dokumente wie Flugschein, Reisepass und F\u00fchrerschein nur in Fotokopie mitzuf\u00fchren. Bei \u00dcbergabe von Wertgegenst\u00e4nden an Hotelsafes ist in manchen F\u00e4llen die Anfertigung einer detaillierten \u00dcbergabeliste mit unterschriftlicher Best\u00e4tigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverh\u00e4ltnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor \u00dcbergabe gekl\u00e4rt werden. In \u00f6ffentlichen Bars, Discos und hotelinternen Clubs sollten Getr\u00e4nke nie aus den Augen gelassen werden, um zu vermeiden, dass narkotisierend wirkende K.-o.-Tropfen untergemischt werden. Dominikaner setzen im Konfliktfall teilweise Handfeuerwaffen als Drohmittel ein. Generell sollte daher bei Meinungsverschiedenheiten oder bei Konflikten aggressives Auftreten vermieden werden.<br \/>\nNaturkatastrophen In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den s\u00fcdlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Reisende in die Dominikanische Republik in dieser Zeit m\u00fcssen mit Tropenst\u00fcrmen und intensiven Regenf\u00e4llen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelst\u00fcrmen im Ausland https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/ReiseUndSicherheit\/-\/200794 zu beachten. Das dominikanische Krisenreaktionszentrum COE (Centro de Operaciones de Emergencias) http:\/\/www.coe.gob.do\/ bietet eine App (\u201eAlertaCOE\u201c) mit aktuellen Informationen zu Gef\u00e4hrdungslagen den einzelnen Provinzen an. Die Dominikanische Republik liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum https:\/\/www.gfz-potsdam.de\/medien-kommunikation\/infothek\/merkblaetter\/..<br \/>\nKrisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangeh\u00f6rigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http:\/\/elefand.diplo.de\/ einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu erm\u00f6glichen. Pauschalreisende werden in der Regel \u00fcber die Reiseveranstalter \u00fcber die Sicherheitslage im Reiseland informiert.<br \/>\nWeltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/ReiseUndSicherheit\/weltweiter-sicherheitshinweis\/1796970 zu beachten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10581\" rel=\"attachment wp-att-10581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10581\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/tierfuettern-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/tierfuettern-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/tierfuettern.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Allgemeine Reiseinformationen<br \/>\nSprache Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels und Gebieten mit hohem Touristenaufkommen ist eine Verst\u00e4ndigung auf Englisch (mit Einschr\u00e4nkungen), seltener auf Deutsch, m\u00f6glich.<br \/>\nInfrastruktur\/Stra\u00dfenverkehr Z\u00fcge f\u00fcr den Personenverkehr gibt es nicht. Das Stra\u00dfennetz zwischen den verschiedenen Touristenzentren ist gut ausgebaut. Von Santo Domingo aus sind andere Regionen gut mit Fernbussen erreichbar. Abseits der Hauptstra\u00dfen sind aber oftmals nur Gel\u00e4ndewagen geeignete Fortbewegungsmittel. Stra\u00dfensch\u00e4den, u.a. als Folge von \u00dcberschwemmungen, sind h\u00e4ufig. Die Dominikanische Republik geh\u00f6rt weltweit zu den L\u00e4ndern mit der h\u00f6chsten Quote an Verkehrstoten. Die Gefahr, im Stra\u00dfenverkehr zu Schaden zu kommen, ist die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr ausl\u00e4ndische Reisende. Wegen der im Land \u00fcblichen aggressiven Fahrweise und der h\u00e4ufigen Nichtbeachtung der Verkehrsregeln ist besonders umsichtiges und defensives Verhalten unbedingt geboten. Von Nachtfahrten \u00fcber Land ohne landeserfahrene Begleitung wird dringend abgeraten. Die Gefahr durch Fu\u00dfg\u00e4nger oder Tiere auf der Stra\u00dfe und durch Autos oder Motorr\u00e4der, die ohne Licht und m\u00f6glicherweise in Gegenrichtung fahren, sowie durch schwer erkennbare Stra\u00dfensch\u00e4den auf nicht oder schlecht beleuchteten Landstra\u00dfen ist bei Dunkelheit sehr viel h\u00f6her als tags\u00fcber. Fahrten \u00fcber Land sollten nach M\u00f6glichkeit so geplant werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Bei einem Unfall sollte die Polizei gerufen und die f\u00fcr die Schadensregulierung erforderlichen Daten (auch Namen von Zeugen) umgehend aufgenommen werden. Aufgrund oft nicht vorhandenem Versicherungsschutz oder Fahrerlaubnis ist die Gefahr von Fahrerflucht hoch. Bei einem Unfall mit Personenschaden kann es zur vorl\u00e4ufigen Festnahme des Unfallverursachers kommen. Beim Mieten von Kraftfahrzeugen ist Vorsicht geboten, da auch Mietwagen gestohlen werden. Auf einen ausreichenden Versicherungsschutz ist vor Anmietung zu achten, da nach dem in der Dominikanischen Republik \u00fcblichen Mietvertrag der Mieter verpflichtet ist, den Wert des Fahrzeugs zu ersetzen und die \u00f6rtlichen Versicherungen grunds\u00e4tzlich nicht f\u00fcr diesen Verlust haften. Besonders oft h\u00e4lt die Polizei ausl\u00e4ndische Reisende mit Mietwagen an, wobei der angebliche Verkehrsversto\u00df sich als Vorwand zur Erlangung eines Bestechungsgeldes herausstellt. Die Zahlung eines Bu\u00dfgeldes sollte zwar nicht grunds\u00e4tzlich verweigert werden, jedoch sollte auf die Aufnahme der Personen- und Fahrzeugdaten sowie einen Strafzettel bestanden werden, der dann bei einer Bank beglichen werden kann. Ggf. sollte eine Quittung mit Namen und Dienstgrad des Polizisten und seiner Dienststelle verlangt oder um die M\u00f6glichkeit der Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Santo Domingo, der Reiseleitung oder der Mietwagenfirma gebeten werden. Keinesfalls sollten Reisende mehr als nur einen geringeren Geldbetrag (ca. 200 Pesos) vor Ort zahlen, so dass es n\u00fctzlich sein kann, kleine Geldbetr\u00e4ge (100 bzw. 200-Peso-Scheine) griffbereit zu haben.<br \/>\nF\u00fchrerschein Der deutsche F\u00fchrerschein wird f\u00fcr einen touristischen Aufenthalt anerkannt, jedoch ist die Mitnahme des Internationalen F\u00fchrerscheins empfehlenswert.<br \/>\nErwerb von Immobilien, Time-Sharing-Objekte oder Clubmitgliedschaften, Investitionen Der Erwerb von Immobilien oder Time-Share-Objekten sollte nicht \u00fcbereilt und keinesfalls ohne Mitwirkung eines seri\u00f6sen Rechtsanwalts oder Notars abgewickelt werden. Dies gilt auch f\u00fcr das Eingehen von \u201eClubmitgliedschaften\u201c, bei denen man als Clubmitglied time-sharing-\u00e4hnliche Rechte erwirbt. Vor Angeboten unseri\u00f6ser Makler, Kreditgeber oder Vermittler, gleich welcher Nationalit\u00e4t, wird gewarnt. Anleger wurden teilweise mit hohen Gewinnm\u00f6glichkeiten von (angeblichen) Investitions- und Kreditunternehmungen, die sich als Briefkastenfirmen in der Dominikanischen Republik herausstellten, angelockt.\u00a0Es wird dringend davon abgeraten, sich auf ungesicherte oder fragw\u00fcrdige Gesch\u00e4fte einzulassen oder Geld an Personen bzw. Firmen zu \u00fcberweisen, deren Identit\u00e4t\/Seriosit\u00e4t nicht gekl\u00e4rt ist.<br \/>\nGeld\/Kreditkarten Landesw\u00e4hrung ist der Dominikanische Peso (DOP). In fast allen Hotels, Gesch\u00e4ften und Restaurants werden alle g\u00e4ngigen Kreditkarten akzeptiert. Vereinzelt wurden \u00a0widerrechtliche Zahlungen get\u00e4tigt, nachdem Kreditkarten zuvor in der Dominikanischen Republik genutzt wurden, so dass eine Bargeldzahlung dem Einsatz der Kreditkarte ggf. vorzuziehen w\u00e4re und eigene Aufenthaltsorte und -zeiten f\u00fcr eine m\u00f6gliche Schadensregulierung nachweisbar dokumentiert werden sollten. Devisen sollten nur bei autorisierten Stellen (Banken, Hotels, Wechselstuben) in Landesw\u00e4hrung umgetauscht werden. Zunehmend ist der Umtausch von Euro auch bei Gesch\u00e4ftsbanken vor Ort m\u00f6glich. Dominikanische Banken k\u00f6nnen den Umtausch von 200,- oder 500,- Euro-Scheinen ablehnen. Es wird daher empfohlen, kleinere Banknoten mitzuf\u00fchren. Auf der Stra\u00dfe sollten Devisen auf keinen Fall getauscht werden, da ein solcher Tausch nicht nur strafbar, sondern auch die Gefahr des Betruges oder des Herausgebens von Falschgeld oder W\u00e4hrungen anderer L\u00e4nder mit geringem Wert gegeben ist. Es gibt Geldautomaten, an denen mit der Bankkarte Bargeld abgehoben werden kann.<br \/>\nVersorgung im Notfall Reisende in die Dominikanische Republik sollten unbedingt auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/ReiseUndSicherheit\/reise-gesundheit\/-\/350944 achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung. Es existiert mit der Dominikanischen Republik kein Sozialversicherungsabkommen. Deutsche Krankenkassen kommen f\u00fcr ambulante und station\u00e4re Behandlungen in der Dominikanischen Republik oder gar f\u00fcr einen notwendigen R\u00fccktransport nicht auf. Die Behandlungskosten in Arztpraxen und privaten Krankenh\u00e4usern sind deutlich h\u00f6her als in Deutschland und grunds\u00e4tzlich vor der Behandlung zu bezahlen. Personen, die ihre Rechnungen nicht begleichen k\u00f6nnen, werden regelm\u00e4\u00dfig in der Klinik festgehalten und erst nach Erteilung einer Kosten\u00fcbernahmeerkl\u00e4rung durch die Krankenversicherung oder Zahlung der entstandenen Behandlungskosten entlassen. Eine einfache Best\u00e4tigung der Versicherung \u00fcber das Bestehen von Auslandskrankenversicherungsschutz oder eine vorl\u00e4ufige Kosten\u00fcbernahmeerkl\u00e4rung der Versicherung reichen vielen Arztpraxen und privaten Krankenh\u00e4usern nicht aus. Es wird daher dringend dazu geraten, bereits bei Aufnahme in ein privates Krankenhaus, zumindest aber fr\u00fchzeitig vor der Entlassung, mit dem Krankenhaus die Zahlungsmodalit\u00e4ten zu kl\u00e4ren und sich von der Klinik verbindlich best\u00e4tigen zu lassen, dass bei Beendigung der Behandlung keine offenen Rechnungen mehr bestehen und das Verlassen des Krankenhauses ungehindert m\u00f6glich sein wird.<br \/>\nEinreisebestimmungen f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige<br \/>\nReisedokumente Die Einreise ist f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige mit folgenden Dokumenten m\u00f6glich:<br \/>\nReisepass: Ja<br \/>\nVorl\u00e4ufiger Reisepass: Ja, siehe Anmerkungen<br \/>\nPersonalausweis: Nein<br \/>\nVorl\u00e4ufiger Personalausweis: Nein<br \/>\nKinderreisepass: Ja<br \/>\nAnmerkungen: Nach Auskunft der dominikanischen Migrationsbeh\u00f6rde (Direcci\u00f3n General de Migraci\u00f3n) m\u00fcssen ausl\u00e4ndische Reisep\u00e4sse bei der Einreise noch mindestens sechs Monate lang g\u00fcltig sein. Die Praxis und die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuf\u00fchrenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Reisende sollten sich vor Antritt der Reise bei ihrer Fluggesellschaft erkundigen.<br \/>\nVisum Deutsche Staatsangeh\u00f6rige ben\u00f6tigen f\u00fcr die einmalige Einreise und einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum. Der Preis f\u00fcr die bisher bei Einreise zu erwerbende Touristenkarte wird inzwischen in den Flugpreis integriert, der Erwerb bei Einreise entf\u00e4llt damit. Bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss beim zust\u00e4ndigen Ausl\u00e4nderamt (Departamento de Extranjer\u00eda, Direcci\u00f3n General de Migraci\u00f3n) eine geb\u00fchrenpflichtige Verl\u00e4ngerung beantragt werden. Erfolgt keine Verl\u00e4ngerung, so ist bei der Ausreise am Flughafen ab einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen eine Geldbu\u00dfe zu zahlen, deren H\u00f6he von der Dauer der \u00dcberziehung des zul\u00e4ssigen Aufenthalts abh\u00e4ngt.<br \/>\nReisende, die beabsichtigen, ihren regelm\u00e4\u00dfigen Wohnsitz in die Dominikanische Republik zu verlegen, m\u00fcssen bei der Botschaft der Dominikanischen Republik in Berlin http:\/\/www.dr-botschaft.de\/residencia\/ oder einem Generalkonsulat ein Visum f\u00fcr einen Daueraufenthalt (\u201eResidencia\u201c) beantragen. Die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis direkt in der Dominikanischen Republik ist ohne vorheriges auf den Aufenthaltszweck abgestimmtes Einreisevisum nicht mehr m\u00f6glich. Das Vorhandensein eines g\u00fcltigen Aufenthaltstitels wird in letzter Zeit durch die dominikanischen Beh\u00f6rden verst\u00e4rkt kontrolliert, auch bei Stra\u00dfenkontrollen durch die Polizei. Wird dabei festgestellt, dass ein im Land befindlicher Ausl\u00e4nder keinen g\u00fcltigen Aufenthaltstitel besitzt, k\u00f6nnen Strafma\u00dfnahmen bis hin zur Inhaftierung erfolgen. Nach Angaben der dominikanischen Migrationsbeh\u00f6rden kann der illegale Aufenthalt im Land zu einer Wiedereinreisesperre f\u00fchren.<br \/>\nAusreisegeb\u00fchr Die bei Ausreise zu entrichtende Flughafensteuer in H\u00f6he von 20,- US-Dollar\/\u20ac ist bei den meisten Fluggesellschaften bereits im Flugpreis enthalten. Nur in wenigen F\u00e4llen ist sie vom Ausreisenden vor Ort zu zahlen.<br \/>\nHinweise f\u00fcr die Ein- und Wiederausreise von Minderj\u00e4hrigen Minderj\u00e4hrige, die permanent in der Dominikanischen Republik leben oder auch die dominikanische Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzen und nicht mit beiden Elternteilen reisen, ben\u00f6tigen zur Ausreise eine notarielle, von der Procuradur\u00eda General de la Rep\u00fablica Dominicana beglaubigte Genehmigung des nicht mitreisenden Elternteils. Um Probleme bei der Wiederausreise zu vermeiden, sollten allein reisende Minderj\u00e4hrige oder Minderj\u00e4hrige, die nur von einem der sorgeberechtigten Elternteile begleitet werden, die Genehmigung des anderen Sorgenberechtigten (beglaubigt durch die dominikanische Botschaft in Deutschland) mit sich f\u00fchren.<br \/>\nWeitere touristische Ausk\u00fcnfte erteilt das Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik in Frankfurt am Main http:\/\/www.godominicanrepublic.com\/.<br \/>\nEinreisebestimmungen f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige k\u00f6nnen sich kurzfristig \u00e4ndern, ohne dass das Ausw\u00e4rtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und\/oder \u00fcber diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.<br \/>\nBesondere Zollvorschriften<br \/>\nDie Einfuhr von Devisen ist unbegrenzt erlaubt, ab einem Wert von 10.000 US-Dollar aber deklarationspflichtig. Die Meldung erfolgt auf der Zollerkl\u00e4rung, die Reisende bei Ankunft ausf\u00fcllen und dem Zoll aush\u00e4ndigen. Zuwiderhandlung ist strafbar. Die Ein- und Ausfuhr der Landesw\u00e4hrung ist verboten. Gegenst\u00e4nde f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Bedarf d\u00fcrfen zollfrei eingef\u00fchrt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist untersagt.<br \/>\nWeitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen f\u00fcr Deutschland k\u00f6nnen Sie auf der Webseite des deutschen Zolls https:\/\/www.zoll.de\/DE\/Privatpersonen\/Reisen\/reisen_node.html und per App &#8222;Zoll und Reise&#8220; https:\/\/www.zoll.de\/DE\/Service_II\/Apps\/Zoll_und_Reise\/zoll_und_reise_node.html finden oder dort telefonisch erfragen.<br \/>\nBesondere strafrechtliche Vorschriften<br \/>\nDrogenkonsum und Drogenhandel sind strafbar, auch bei geringsten Mengen. Bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Strafen verh\u00e4ngt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Nach Drogenkurieren wird \u2013 zum Beispiel an Flugh\u00e4fen wie Punta Cana, Puerto Plata oder Santo Domingo \u2013 gezielt gefahndet, auch unter Einsatz von R\u00f6ntgenger\u00e4ten und speziell abgerichteten Sp\u00fcrhunden. Dabei werden regelm\u00e4\u00dfig auch deutsche Drogenkuriere bei der Ausreise von den Beh\u00f6rden entdeckt und festgenommen. Sie werden zu langj\u00e4hrigen Haftstrafen verurteilt.<br \/>\nEs ist dringend davon abzuraten, sich auf jegliche Art des Drogengesch\u00e4ftes bzw. auf den Kontakt mit Drogen einzulassen. Es ist gro\u00dfe Vorsicht geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden und beim unbeaufsichtigten Parken von Fahrzeugen, um unbeabsichtigten Transport von Drogen auszuschlie\u00dfen.<br \/>\nIm Fall einer Festnahme wird die Kontaktaufnahme mit der Botschaft Santo Domingo empfohlen.<br \/>\nMedizinische Hinweise<br \/>\nAktuelle medizinische Hinweise Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erkl\u00e4rt. Eine \u00dcberpr\u00fcfung und ggf. Erg\u00e4nzung des Impfschutzes gegen Masern f\u00fcr Erwachsene und Kinder wird daher sp\u00e4testens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.<br \/>\nImpfschutz Bei Einreise aus den brasilianischen Regionen Mina Gerais, Espiritu Santo, S\u00e3o Paulo und Rio de Janeiro wird der Nachweis einer mindestens 10 Tage zuvor erfolgten Impfung gegen Gelbfieber verlangt. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind Reisende, die sich weniger als 12 Stunden auf einem Flughafen in den genannten Regionen aufgehalten haben, Schwangere, Kinder unter einem Jahr, Erwachsene \u00fcber 60 Jahre sowie alle Personen, die aufgrund von Kontraindikationen gegen den Impfstoff ein \u00e4rztliches Attest vorlegen. Das Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gem\u00e4\u00df aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts http:\/\/www.rki.de\/ f\u00fcr Kinder und Erwachsene anl\u00e4sslich einer Reise zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu vervollst\u00e4ndigen. Dazu geh\u00f6ren auch f\u00fcr Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, R\u00f6teln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (G\u00fcrtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und ggf. Cholera (s.u.) empfohlen.<br \/>\nZika-Virus-Infektion Gem\u00e4\u00df der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Dominikanische Republik mit einer m\u00f6glichen \u00dcbertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung http:\/\/www.who.int\/emergencies\/zika-virus\/en, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsf\u00e4lle dokumentiert werden. Das \u00dcbertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Ausw\u00e4rtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko fr\u00fchkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Pr\u00e4vention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/200190\/322053258788965790e4296e4be48727\/zika-virus-data.pdf des Gesundheitsdienstes.<br \/>\nDurchfallerkrankungen und Cholera Als Folge der andauernden Cholera-Epidemie im Nachbarland Haiti hat sich der Krankheitserreger auch in der Dominikanischen Republik ausgebreitet. Die Ansteckungsgefahr f\u00fcr Reisende in der Dominikanischen Republik ist sehr gering. Zur aktuellen Situation bez\u00fcglich Cholera beachten Sie bitte das Cholera-Merkblatt des Ausw\u00e4rtigen Amts https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/200200\/56bfae426b7d65815d2ad7f5cf24b0e9\/choleramerkblatt-data.pdf.<br \/>\nDurch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit w\u00e4hrend Ihres Aufenthaltes nicht gef\u00e4hrden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschlie\u00dflich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlens\u00e4ure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrsp\u00fclen und Z\u00e4hneputzen wo m\u00f6glich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber sch\u00e4len. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie m\u00f6glich mit Seife die H\u00e4nde immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. H\u00e4ndedesinfektion, wo angebracht, durchf\u00fchren, ggf. Einmalhandt\u00fccher verwenden.<br \/>\nEine Choleraimpfung ist verf\u00fcgbar. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem zwei- bis vierw\u00f6chigen Vorlauf. Die Indikation f\u00fcr eine Choleraimpfung ist daher in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z. B. Arbeit im Krankenhaus) gegeben, wobei auch die jeweils aktuelle epidemiologische Lage zu beachten ist.<br \/>\nDengue-Fieber Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven M\u00fccke Aedes aegypti \u00fcbertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgepr\u00e4gten Gliederschmerzen einher. Im Jahr 2018 sind mehr als 1000 gesicherte F\u00e4lle aufgetreten. In seltenen F\u00e4llen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbev\u00f6lkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. m\u00f6glicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige M\u00f6glichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung pers\u00f6nlicher Ma\u00dfnahmen zur Minimierung von M\u00fcckenstichen (s. u.).<br \/>\nChikungunya Seit April 2014 gibt es wie in anderen Teilen der Karibik auch best\u00e4tigte Erkrankungsf\u00e4lle von Chikungunya in der Dominikanischen Republik. Chikungunya zeigt \u00e4hnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s. o.) und wird ebenfalls \u00fcber Aedes-M\u00fccken \u00fcbertragen, so dass in jedem Fall die u. g. pers\u00f6nlichen M\u00fcckenschutzma\u00dfnahmen beachtet werden sollten.<br \/>\nMalaria In den letzten Wochen des Jahres 2018 ist es zu einer Zunahme von Malariaerkrankungen gekommen. Dabei handelt es sich fast ausschlie\u00dflich um die potentiell gef\u00e4hrliche Malaria tropica durch Plasmodium falciparum. 2018 wurden mehr als 400 Malariaerkrankungen best\u00e4tigt. Betroffen sind La Ci\u00e9naga, die Gegend um Hato Nuevo, Nigua und La Gu\u00e1yiga und Santo Domingo West. Eine Chemoprophylaxe wird in der Regel nicht empfohlen, je nach individuellem Reisestil kann jedoch nach reisemedizinischer Beratung die Mitnahme einer Notfallmedikation sinnvoll sein.<br \/>\nAufgrund der m\u00fcckengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen: &#8211; k\u00f6rperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), &#8211; tags\u00fcber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel, sog. Repellentien auf alle freien K\u00f6rperstellen wiederholt aufzutragen, &#8211; ggf. unter einem impr\u00e4gnierten Moskitonetz zu schlafen. Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/blob\/251022\/04c8fc306bc39d0c6a1ee34efd63edf0\/expositionsprophylaxeinsektenstiche-data.pdf.<br \/>\nCiguatera Insbesondere von April bis September besteht die Gefahr, dass Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch beim Menschen zu schweren Vergiftungen f\u00fchren k\u00f6nnen (Ciguatera). Den Fischen selbst sind keinerlei Ver\u00e4nderungen anzumerken. Lokale Warnungen sollten beachtet werden.<br \/>\nHIV\/AIDS Insbesondere durch ungesch\u00fctzte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kan\u00fclen) und Bluttransfusionen besteht grunds\u00e4tzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.<br \/>\nTollwut In der Dominikanischen Republik treten immer wieder einzelne F\u00e4lle von Tollwut auf, die zumeist von Hunden, Katzen oder Flederm\u00e4usen \u00fcbertragen werden.<br \/>\nMedizinische Versorgung Das medizinische Versorgungsangebot ist zumindest in Santo Domingo im privaten Sektor z. T. auf europ\u00e4ischem Niveau. Der \u00f6ffentliche Sektor ist hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in l\u00e4ndlichen Regionen \u00fcberwiegend defizit\u00e4r strukturiert.<br \/>\nPlanbare Eingriffe sollten grunds\u00e4tzlich in Deutschland erfolgen, da auch im privaten Sektor nicht immer Diagnostik- bzw. Behandlungsstandards entsprechend westeurop\u00e4ischer medizinischer Leitlinien gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen.<br \/>\nEs wird ausdr\u00fccklich darauf hingewiesen, dass regelm\u00e4\u00dfig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken &#8211; unabh\u00e4ngig von einer bestehenden Auslandskrankenversicherung &#8211; eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte zu leisten ist. Anderenfalls wird eine Privatklinik in aller Regel keine Diagnostik oder Behandlung vornehmen, siehe auch Versorgung im Notfall.<br \/>\nDas Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt, sich im Erkrankungsfall auf der Webseite der deutschen Botschaft in Santo Domingo https:\/\/santo-domingo.diplo.de\/blob\/2022832\/d43cef0e12ca6317e2c95dde6a5f7c81\/liste-aerzteliste-data.pdf \u00fcber \u00c4rzte und Krankenh\u00e4user in der Dominkanischen Republik zu informieren. Ein ausreichender, weltweit g\u00fcltiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverl\u00e4ssige Reiser\u00fcckholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise in die Dominikanische Republik eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner, siehe\u00a0auch www.dtg.org http:\/\/www.dtg.org\/.<br \/>\nEs wird empfohlen, regelm\u00e4\u00dfig verwendete Medikamente f\u00fcr den Eigengebrauch im ausreichenden Ma\u00dfe mitzunehmen. Es kann nicht damit gerechnet werden, dass die in Deutschland verschriebenen Arzneimittel auch in der Dominikanischen Republik verf\u00fcgbar sind.<br \/>\nBitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss (siehe unten) den folgenden wichtigen Hinweis:<br \/>\nEine Gew\u00e4hr f\u00fcr die Richtigkeit und Vollst\u00e4ndigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung f\u00fcr eventuell eintretende Sch\u00e4den k\u00f6nnen nicht \u00fcbernommen werden. F\u00fcr Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.<br \/>\nDie Angaben sind:<br \/>\n\u2022 zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;<br \/>\n\u2022 auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei l\u00e4ngeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. F\u00fcr k\u00fcrzere Reisen, Einreisen aus Drittl\u00e4ndern und Reisen in andere Gebiete des Landes k\u00f6nnen Abweichungen gelten;<br \/>\n\u2022 immer auch abh\u00e4ngig von den individuellen Verh\u00e4ltnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt \/ Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelm\u00e4\u00dfig zu empfehlen;<br \/>\n\u2022 trotz gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Bem\u00fchungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie k\u00f6nnen weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer v\u00f6llig aktuell sein.<br \/>\nL\u00e4nderinfos zu Ihrem Reiseland<br \/>\nHier finden Sie Adressen zust\u00e4ndiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.<br \/>\nMehr https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/laender\/dominikanischerepublik-node<br \/>\nWeitere Hinweise f\u00fcr Ihre Reise<\/p>\n<p>Weltweiter Sicherheitshinweis<br \/>\nDie weltweite Gefahr terroristischer Anschl\u00e4ge und Entf\u00fchrungen besteht unver\u00e4ndert fort. Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen \u201eAl Qaida\u201c und \u201eIslamischer Staat\u201c (IS) mit Anschl\u00e4gen gegen verschiedene L\u00e4nder und deren Staatsangeh\u00f6rige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschl\u00e4gen sowie Entf\u00fchrungen und Geiselnahmen. Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gef\u00e4hrdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangeh\u00f6rige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden. Als m\u00f6gliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu geh\u00f6ren bekannte Sehensw\u00fcrdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgeb\u00e4ude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, M\u00e4rkte, religi\u00f6se Versammlungsst\u00e4tten sowie generell gr\u00f6\u00dfere Menschenansammlungen. Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in L\u00e4ndern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht ver\u00fcbt werden k\u00f6nnen, oder in denen Terroristen \u00fcber R\u00fcckhalt in der lokalen Bev\u00f6lkerung verf\u00fcgen. Genauere Informationen \u00fcber die Terrorgefahr finden sich in den l\u00e4nderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unf\u00e4llen, Erkrankungen oder gew\u00f6hnlicher Kriminalit\u00e4t, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gef\u00e4hrdung bewusst sein. Das Ausw\u00e4rtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdr\u00fccklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und w\u00e4hrend einer Reise sorgf\u00e4ltig \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die \u00f6rtlichen Medien verfolgen und verd\u00e4chtige Vorg\u00e4nge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gep\u00e4ckst\u00fccke in Flugh\u00e4fen oder Bahnh\u00f6fen, verd\u00e4chtiges Verhalten von Personen) den \u00f6rtlichen Polizei- oder Sicherheitsbeh\u00f6rden melden.<br \/>\nKrisenvorsorgeliste<br \/>\nDeutschen Staats\u00adange\u00adh\u00f6ri\u00adgen wird empfohlen sich unabh\u00e4ngig vom Land und der Dauer des Auslands\u00adaufenthalts in die Krisen\u00advor\u00adsorgeliste &#8222;Elefand&#8220; des Ausw\u00e4rtigen Amts einzutragen: Krisenvorsorgeliste https:\/\/elefand.diplo.de\/elefandextern\/home\/login!form.action<br \/>\nDenken Sie an Ihre Reisekrankenversicherung!<br \/>\nBitte kl\u00e4ren Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob f\u00fcr Ihre Auslandsreise ein ad\u00e4quater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten f\u00fcr einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grunds\u00e4tzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und k\u00f6nnen schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren. Es ist in vielen L\u00e4ndern \u00fcblich, dass die von \u00c4rzten bzw. Krankenh\u00e4usern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt\/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung f\u00fcr den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.<br \/>\nReisemedizinische Hinweise<br \/>\nInformationen zu Infektions- und Tropenkrankheiten: Merkbl\u00e4tter zu h\u00e4ufigen Infektions- und Tropenkrankheiten zum Download https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/ReiseUndSicherheit\/reise-gesundheit\/tropenkrankheiten\/199318<br \/>\nVorsicht bei exotischen Souvenirs<br \/>\nViele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig! Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise dar\u00fcber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgr\u00fcnden nicht eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer R\u00fcckkehr eine b\u00f6se \u00dcberraschung, wenn das Erinnerungsst\u00fcck vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt &#8211; viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gef\u00e4hrdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen. Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und sch\u00e4dlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbeh\u00f6rden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grunds\u00e4tzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grunds\u00e4tzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen k\u00f6nnen. So f\u00fcgen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.<br \/>\nFAQ<br \/>\nBitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema &#8222;Sicherheitshinweise&#8220; FAQ https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/buergerservice-faq-kontakt\/faq\/-\/606106<\/p>\n<p>Quelle: auswaertiges-amt.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Dominikanische Republik: Reise- und Sicherheitshinweise Letzte \u00c4nderungen: Medizinische Hinweise Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalit\u00e4t Die Kriminalit\u00e4tsrate in der Dominikanischen Republik ist hoch. Sowohl in Santo Domingo als auch in den Touristengebieten der Nordk\u00fcste gibt es einen Anstieg der Gewaltkriminalit\u00e4t. Der Besitz und Einsatz von Schusswaffen sind verbreitet. 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