{"id":12298,"date":"2019-02-08T08:40:28","date_gmt":"2019-02-08T07:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12298"},"modified":"2019-02-08T08:40:28","modified_gmt":"2019-02-08T07:40:28","slug":"runder-tisch-zur-hebammenversorgung-in-bayern-am-11-februar-in-nuernberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12298","title":{"rendered":"Runder Tisch zur Hebammenversorgung in Bayern am 11. Februar in N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Runder Tisch zur Hebammenversorgung in Bayern am 11. Februar in N\u00fcrnberg &#8211; Gesundheitsministerin Huml: Schwangere und M\u00fctter sollen die erforderliche Betreuung durch Hebammen bekommen<\/p>\n<p>\u00dcber die Hebammenversorgung in Bayern wird Gesundheitsministerin Melanie Huml am Montag n\u00e4chster Woche in N\u00fcrnberg im Rahmen eines &#8222;Runden Tisches&#8220; mit Vertretern von betroffenen Verb\u00e4nden und Institutionen sprechen. Huml betonte am Donnerstag: &#8222;Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und M\u00fctter in Bayern die f\u00fcr sie erforderliche Betreuung durch Hebammen bekommen. Im Mittelpunkt des Gespr\u00e4chs stehen deshalb die Ergebnisse der Hebammenstudie des bayerischen Gesundheitsministeriums und darauf aufbauend der Austausch \u00fcber m\u00f6gliche weitere Schritte f\u00fcr die Hebammenversorgung in Bayern. Mit dem Zukunftsprogramm Geburtshilfe und dem Bayerischen Hebammenbonus hat das Gesundheitsministerium bereits wichtige Ma\u00dfnahmen auf den Weg gebracht.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;Mit dem Treffen in N\u00fcrnberg wollen wir den Startschuss geben f\u00fcr einen weiteren intensiven Austausch zur Sicherung der Hebammenversorgung in Bayern.&#8220; Zugesagt hat unter anderem die neue Vorsitzende des Bayerischen Hebammen Landesverbandes, Mechthild Hofner. Eingeladen wurden zudem Vertreter der Landes\u00e4rztekammer, der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung, der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverb\u00e4nde sowie des Landkreis-, des Bezirks-, des St\u00e4dte- und des Gemeindetages.<\/p>\n<p>Huml erl\u00e4uterte: &#8222;Das im vergangenen Jahr ver\u00f6ffentlichte Ergebnis der Hebammenstudie hatte zwar die hohe Zufriedenheit von M\u00fcttern und Schwangeren mit der Qualit\u00e4t der Hebammenversorgung in Bayern belegt. Aber zugleich ist deutlich geworden, dass wir mehr Hebammen f\u00fcr die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung gewinnen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;In den vergangenen Jahren hat die Bayerische Staatsregierung die Situation der Hebammen deutlich verbessert. So k\u00f6nnen seit dem 1. September 2018 freiberuflich in der Geburtshilfe t\u00e4tige Hebammen in Bayern einen Hebammenbonus in H\u00f6he von j\u00e4hrlich 1.000 Euro beantragen, wenn sie mindestens vier Geburten im Jahr betreuen. Diese Pr\u00e4mie st\u00f6\u00dft auf gro\u00dfe Resonanz! Bislang (Stand 7.2.) sind 613 Antr\u00e4ge f\u00fcr das Jahr 2017 und 187 Antr\u00e4ge f\u00fcr das Jahr 2018 eingegangen. Die Antragsfrist f\u00fcr 2017 l\u00e4uft noch bis Ende M\u00e4rz 2019 &#8211; und die Antragsfrist f\u00fcr 2018 bis Ende Juni.&#8220;<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat das bayerische Kabinett ein &#8222;Zukunftsprogramm Geburtshilfe&#8220; beschlossen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Unterst\u00fctzung der Kommunen bei der Sicherstellung der geburtshilflichen Hebammenversorgung. So k\u00f6nnen Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte bereits ab dem Jahr 2018 f\u00fcr jedes neugeborene Kind eine F\u00f6rderung von knapp 40 Euro erhalten. Dieses Geld k\u00f6nnen sie dann f\u00fcr geeignete Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung und St\u00e4rkung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung einsetzen. Der Kostenansatz hierf\u00fcr bel\u00e4uft sich insgesamt auf f\u00fcnf Millionen Euro j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Huml unterstrich: &#8222;Auch das F\u00f6rderprogramm st\u00f6\u00dft bayernweit auf sehr gro\u00dfe Resonanz: F\u00fcr das Jahr 2018 konnte die Regierung von Oberfranken f\u00fcr 51 Kommunen knapp 2,5 Millionen Euro an F\u00f6rdermitteln bewilligen. F\u00fcr das F\u00f6rderjahr 2019 sind bei der Regierung bereits 69 Antr\u00e4ge mit einem Volumen von insgesamt rund 4,4 Millionen Euro eingegangen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin verwies darauf, dass Bayern zudem auf Bundesebene gesetzliche \u00c4nderungen vorangebracht hat, um eine finanzielle \u00dcberforderung von freiberuflichen Hebammen durch steigende Versicherungspr\u00e4mien zu vermeiden. Bereits seit dem 1. Juli 2014 werden Erh\u00f6hungen der Haftpflichtpr\u00e4mien durch einen zus\u00e4tzlichen Verg\u00fctungszuschlag abgefedert. Seit Juli 2015 wird der Gro\u00dfteil der Haftpflichtversicherungspr\u00e4mie durch einen Sicherstellungszuschlag ausgeglichen. Die Begrenzung der Regressm\u00f6glichkeit gegen\u00fcber Hebammen auf Vorsatz und grobe Fahrl\u00e4ssigkeit tr\u00e4gt dazu bei, dass die Versicherungspr\u00e4mien langfristig stabil bleiben, bremst den weiteren Anstieg der Pr\u00e4mien und entlastet die Hebammen dadurch finanziell.<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Runder Tisch zur Hebammenversorgung in Bayern am 11. 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