{"id":12198,"date":"2018-12-26T09:02:52","date_gmt":"2018-12-26T08:02:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12198"},"modified":"2018-12-26T09:02:52","modified_gmt":"2018-12-26T08:02:52","slug":"huml-staerkt-hebammenversorgung-in-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12198","title":{"rendered":"Huml st\u00e4rkt Hebammenversorgung in Bayern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml st\u00e4rkt Hebammenversorgung in Bayern &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Anfang 2019 Runder Tisch &#8211; Bereits 489 Antr\u00e4ge auf Hebammenbonus<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wird die Hebammenversorgung im Freistaat im neuen Jahr weiter st\u00e4rken. Huml betonte am Mittwoch: &#8222;Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und M\u00fctter in Bayern die Betreuung durch Hebammen bekommen, die sie ben\u00f6tigen. Deshalb lade ich f\u00fcr Anfang 2019 alle betroffenen Institutionen und Verb\u00e4nde zu einem Treffen in N\u00fcrnberg ein. Wir werden im Rahmen eines &#8218;Runden Tisches&#8216; \u00fcber die Ergebnisse unserer Hebammenstudie und m\u00f6gliche weitere Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der Hebammenversorgung sprechen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin unterstrich: &#8222;Hebammen leisten vor, w\u00e4hrend und nach der Geburt Gro\u00dfartiges f\u00fcr die Familien. Ihre Arbeit f\u00fcr die Gesundheit von Mutter und Kind ist unverzichtbar f\u00fcr unsere Gesellschaft. Das Ergebnis der Hebammenstudie des bayerischen Gesundheitsministeriums hatte zwar im vergangenen Sommer die hohe Zufriedenheit von M\u00fcttern und Schwangeren mit der Qualit\u00e4t der Hebammenversorgung in Bayern belegt. Aber zugleich ist deutlich geworden, dass wir mehr Hebammen f\u00fcr die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung gewinnen m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>Huml f\u00fcgte hinzu: &#8222;Seit dem 1. September k\u00f6nnen bereits freiberuflich in der Geburtshilfe t\u00e4tige Hebammen in Bayern einen Hebammenbonus in H\u00f6he von j\u00e4hrlich 1.000 Euro beantragen, wenn sie mindestens vier Geburten im Jahr betreuen. Die Pr\u00e4mie st\u00f6\u00dft bayernweit auf sehr gro\u00dfe Resonanz: mittlerweile haben wir 489 (Stand 20.12.18) Antr\u00e4ge bekommen. Mit dem Geld wollen wir unsere Anerkennung f\u00fcr den Einsatz der Hebammen f\u00fcr Mutter und Kind deutlich machen.&#8220;<\/p>\n<p>Anspruchsberechtigt sind neben freiberuflichen Hebammen auch angestellte Hebammen, wenn diese neben ihrer Festanstellung noch freiberuflich in der Geburtshilfe t\u00e4tig sind. Voraussetzung f\u00fcr die Gew\u00e4hrung des Bonus ist, dass Arbeitsst\u00e4tte bzw. Niederlassung und Hauptwohnsitz in Bayern liegen. Der Hebammenbonus kann beim Bayerischen Landesamt f\u00fcr Pflege beantragt werden. Antr\u00e4ge gibt es unter www.hebammenbonus.bayern.de.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat der Ministerrat Anfang Dezember ein Gr\u00fcnderpaket f\u00fcr Hebammen in Form einer Niederlassungspr\u00e4mie beschlossen. Huml erl\u00e4uterte: &#8222;Mit der einmaligen Pr\u00e4mie in H\u00f6he von 5.000 Euro soll freiberuflichen Hebammen der Einstieg in diesen wichtigen Beruf erleichtert werden. Ziel der Staatsregierung ist, mehr Hebammen als bisher f\u00fcr eine freiberufliche T\u00e4tigkeit in Bayern zu gewinnen und so das Angebot an Hebammenleistungen, insbesondere in der Geburtshilfe und der Wochenbettbetreuung, auszubauen. Die Pr\u00e4mie wird nicht auf den l\u00e4ndlichen Raum beschr\u00e4nkt, da der Bedarf an Hebammenhilfe gerade in den Ballungsr\u00e4umen stark angestiegen ist.&#8220;<\/p>\n<p>Die Auszahlung der Pr\u00e4mie ist zum Ende des Ausbildungsjahres ab September 2019 vorgesehen, um Hebammen insbesondere auch nach erfolgreicher Ausbildung beim Start in die Selbstst\u00e4ndigkeit zu unterst\u00fctzen. Bei der weiteren Ausgestaltung der Niederlassungspr\u00e4mie werden die Hebammenverb\u00e4nde in Bayern miteinbezogen. Ziel ist ein m\u00f6glichst unb\u00fcrokratisches Antrags- und Bewilligungsverfahren, das m\u00f6glichst viele Hebammen erreicht. Mit der Bearbeitung der Antr\u00e4ge und der Auszahlung der Niederlassungspr\u00e4mie soll das Landesamt f\u00fcr Pflege beauftragt werden.<\/p>\n<p>Mit dem Gr\u00fcnderpaket f\u00fcr Hebammen schafft die Staatsregierung einen weiteren Baustein f\u00fcr eine bestm\u00f6gliche Versorgung von Schwangeren, jungen M\u00fcttern und Neugeborenen. Dar\u00fcber hinaus hat das bayerische Kabinett ein &#8222;Zukunftsprogramm Geburtshilfe&#8220; beschlossen. Ein Schwerpunkt dabei ist die Unterst\u00fctzung der Kommunen bei der Sicherstellung der geburtshilflichen Hebammenversorgung. So k\u00f6nnen Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte bereits ab dem Jahr 2018 f\u00fcr jedes neugeborene Kind eine F\u00f6rderung von knapp 40 Euro erhalten. Dieses Geld k\u00f6nnen sie dann f\u00fcr geeignete Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung und St\u00e4rkung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung einsetzen. Der Kostenansatz hierf\u00fcr bel\u00e4uft sich insgesamt auf f\u00fcnf Millionen Euro j\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml st\u00e4rkt Hebammenversorgung in Bayern &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Anfang 2019 Runder Tisch &#8211; Bereits 489 Antr\u00e4ge auf Hebammenbonus Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wird die Hebammenversorgung im Freistaat im neuen Jahr weiter st\u00e4rken. 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