{"id":12053,"date":"2018-11-06T08:09:09","date_gmt":"2018-11-06T07:09:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12053"},"modified":"2018-11-06T08:09:09","modified_gmt":"2018-11-06T07:09:09","slug":"bundesministerin-svenja-schulze-und-bundesminister-gerd-mueller-fordern-mehr-ehrgeiz-fuer-un-nachhaltigkeits-agenda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12053","title":{"rendered":"Bundesministerin Svenja Schulze und Bundesminister Gerd M\u00fcller fordern mehr Ehrgeiz f\u00fcr UN-Nachhaltigkeits-Agenda"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesministerin Svenja Schulze und Bundesminister Gerd M\u00fcller fordern<br \/>\nmehr Ehrgeiz f\u00fcr UN-Nachhaltigkeits-Agenda<br \/>\nDrei Jahre nach der Verabschiedung der Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige<br \/>\nEntwicklung kommt die Umsetzung voran, allerdings nicht schnell genug:<br \/>\nWeltweit m\u00fcssen die Ambitionen deutlich steigen, um die globalen Ziele<br \/>\nf\u00fcr nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen.<br \/>\nBundesminister M\u00fcller und Bundesministerin Schulze ziehen am 5. November<br \/>\nin Berlin auf der gemeinsamen Konferenz \u201eAccelerating change \u2013 for a<br \/>\nsustainable development worldwide and in Germany\u201c eine erste<br \/>\nZwischenbilanz zur Umsetzung der Agenda 2030. Gemeinsam mit Hajia Alima<br \/>\nMahama, der ghanaischen Ministerin f\u00fcr Kommunen und L\u00e4ndliche<br \/>\nEntwicklung und hochrangigen Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft<br \/>\nund Wissenschaft diskutieren sie dar\u00fcber, wie der Wandel in Deutschland<br \/>\nund weltweit deutlich beschleunigt werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10696\" rel=\"attachment wp-att-10696\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10696\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/elektroschrott-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/elektroschrott-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/elektroschrott.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eNachhaltige Entwicklung ist kein<br \/>\nElitenprojekt. Ganz im Gegenteil: Mensch und Natur soll es 2030<br \/>\nbessergehen, was jedem Einzelnen zugutekommt. Das Umsteuern hin zu einer<br \/>\nemissionsfreien Wirtschaft produziert Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze<br \/>\nund vermag Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen, die weltweit<br \/>\nnachgefragt werden. Anspruchsvolle Nachhaltigkeitspolitik ist daher unser<br \/>\ngro\u00dfes gemeinsames Fortschrittsprojekt, und die 2030-Agenda ist daf\u00fcr<br \/>\nunser Kompass.\u201c<br \/>\nBundesentwicklungsminister Gerd M\u00fcller: \u201eDie Welt schaut auf uns, wenn<br \/>\nes um die Umsetzung der Agenda 2030 geht: Als reiche L\u00e4nder m\u00fcssen wir<br \/>\nselbst mit gutem Beispiel vorangehen \u2013 denn die Menschen in<br \/>\nEntwicklungsl\u00e4ndern leiden unter unserer Art zu konsumieren und unter<br \/>\nunserem Lebensstil. Eine Folge ist der Klimawandel, f\u00fcr den vor allem die<br \/>\nIndustriel\u00e4nder verantwortlich sind: Wir sto\u00dfen durchschnittlich zehn<br \/>\nTonnen CO2 pro Kopf aus. In Somalia sind es gerade mal 100 Kilo. Die<br \/>\nMenschen in Afrika, in Bangladesch und vielen anderen Entwicklungsl\u00e4ndern<br \/>\nsind aber die Hauptbetroffenen. Wir m\u00fcssen und k\u00f6nnen Globalisierung<br \/>\ngerecht gestalten, unseren Konsum und unsere Wirtschaft nachhaltig<br \/>\nver\u00e4ndern und damit die Sch\u00f6pfung f\u00fcr kommende Generationen<br \/>\nbewahren.\u201c<br \/>\nDie Fortschritte zur Erreichung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele f\u00fcr<br \/>\nnachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind trotz<br \/>\npositiver Trends und weltweiter Anstrengungen vielfach unzureichend: So<br \/>\nist zwar der Anteil der absolut Armen in der Welt von 26,9 Prozent im Jahr<br \/>\n2000 auf mittlerweile 9,2 Prozent gefallen, und die Kindersterblichkeit in<br \/>\nEntwicklungsl\u00e4ndern konnte seit dem Jahr 2000 halbiert werden.<br \/>\nGleichzeitig ist jedoch die Zahl der Hungernden in den letzten drei<br \/>\nJahren, insbesondere in Subsahara-Afrika und S\u00fcdasien, wieder<br \/>\nangestiegen. Die Wahrscheinlichkeit, die Erw\u00e4rmung der Erde auf 1,5 Grad<br \/>\n\u00b0C begrenzen zu k\u00f6nnen, wird immer geringer, und jedes Jahr gelangen<br \/>\nweiterhin \u00fcber acht Millionen Tonnen Plastikm\u00fcll in die Ozeane. Beim<br \/>\nn\u00e4chsten UN-Nachhaltigkeitsgipfel im September 2019 in New York werden<br \/>\ndie Staats- und Regierungschefs erstmals zusammenkommen, um eine<br \/>\nBestandsaufnehme der Umsetzung der Agenda 2030 vorzunehmen. Diesem Gipfel<br \/>\nkommt eine entscheidende Rolle zu; er sollte ein m\u00f6glichst starkes<br \/>\npolitisches Signal der Staats- und Regierungschefs f\u00fcr eine beschleunigte<br \/>\nwirtschaftliche und gesellschaftliche Ver\u00e4nderung senden.<br \/>\nMit der 2017 beschlossenen Neuauflage der Deutschen<br \/>\nNachhaltigkeitsstrategie hat die Bundesregierung einen ersten wichtigen<br \/>\nSchritt zur SDG-Umsetzung in Deutschland und im Rahmen der internationalen<br \/>\nZusammenarbeit mit ihren Partnerl\u00e4ndern gemacht. Diese Strategie<br \/>\naktualisiert die Bundesregierung derzeit, um den Nachhaltigkeitsgedanken<br \/>\nin allen Politikfeldern weiter zu st\u00e4rken. Dabei werden die Anregungen<br \/>\nder Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft aktiv aufgegriffen.<br \/>\nBMU und BMZ flankieren mit zus\u00e4tzlichen Ma\u00dfnahmen: Das BMZ unterst\u00fctzt<br \/>\nEntwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder bei der Umsetzung der Agenda 2030, das<br \/>\nBMU leistet einen Beitrag mit seiner Internationalen<br \/>\nKlimaschutzinitiative. Beide Ministerien streben zudem die<br \/>\nKlimaneutralit\u00e4t ihrer H\u00e4user bis 2020 an.<br \/>\n2015 hatten die Vereinten Nationen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda<br \/>\n2030 verabschiedet. Das hat gezeigt, dass ein weltweiter Schulterschluss<br \/>\nder internationalen Staatengemeinschaft in der Bew\u00e4ltigung zentraler<br \/>\nHerausforderungen m\u00f6glich ist. Diese 17 eng miteinander<br \/>\nzusammenh\u00e4ngenden Ziele haben weltweit daf\u00fcr gesorgt, dass Umwelt-,<br \/>\nSozial- und Wirtschaftsthemen zusammengedacht und von allen Teilen der<br \/>\nGesellschaft vorangetrieben werden.<br \/>\n&#8211;<br \/>\nQuelle:bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesministerin Svenja Schulze und Bundesminister Gerd M\u00fcller fordern mehr Ehrgeiz f\u00fcr UN-Nachhaltigkeits-Agenda Drei Jahre nach der Verabschiedung der Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung kommt die Umsetzung voran, allerdings nicht schnell genug: Weltweit m\u00fcssen die Ambitionen deutlich steigen, um die globalen Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen. 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