{"id":12024,"date":"2018-10-25T08:31:46","date_gmt":"2018-10-25T06:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12024"},"modified":"2018-10-25T08:31:46","modified_gmt":"2018-10-25T06:31:46","slug":"wertvolle-erkenntnisse-zur-frueherkennung-und-praevention-von-volkskrankheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=12024","title":{"rendered":"&#8222;Wertvolle Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention von Volkskrankheiten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Wissenschaftsministerin Kiechle: &#8222;Wertvolle Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention von Volkskrankheiten&#8220;<\/p>\n<p>Neues Lager f\u00fcr biologische Proben f\u00fcr die NAKO Gesundheitsstudie am M\u00fcnchner Helmholtz Zentrum f\u00fcr Gesundheit und Umwelt (HMGU) ist er\u00f6ffnet. Deutschlands wichtigste Epidemiologiestudie NAKO soll wertvolle Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention der gro\u00dfen Volkskrankheiten liefern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die zuverl\u00e4ssige und qualit\u00e4tsgesicherte Aufbewahrung und Bereitstellung von Bioproben, wie zum Beispiel Blut- oder Speichelproben, ist essentiell f\u00fcr die Beantwortung einer gro\u00dfen Zahl von Forschungsfragen der NAKO Langzeit-Gesundheitsstudie, einem zentralen Projekt der epidemiologischen Forschung in Deutschland. &#8222;Das neue Bioprobenlager am M\u00fcnchner Helmholtz Institut wird k\u00fcnftig ein wichtiger Teil der Kerninfrastruktur der NAKO Gesundheitsstudie sein. Es ist die vorrangige Aufgabe von Wissenschaft und Politik, f\u00fcr den Fortschritt der Menschheit zu handeln. Deshalb engagiert sich auch der Freistaat Bayern mit voller \u00dcberzeugung f\u00fcr die deutschlandweite NAKO Gesundheitsstudie. Alle ziehen an einem Strang: Die Wissenschaft forscht, die Staatsregierung unterst\u00fctzt finanziell, und Teile der Bev\u00f6lkerung nehmen an der wissenschaftlichen Studie Teil, von der wir uns wertvolle Ergebnisse f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der gro\u00dfen Volkskrankheiten wie Diabetes erwarten&#8220;, erkl\u00e4rte<br \/>\nWissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle anl\u00e4sslich der heutigen Er\u00f6ffnung des Bioprobenlagers in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die NAKO Gesundheitsstudie ist auf zwanzig bis drei\u00dfig Jahre angelegt und f\u00fchrt in diesem Zeitraum wiederholt medizinische Untersuchungen an Menschen im Alter zwischen 20 und 69 Jahren aus ganz Deutschland durch. Parallel erfasst sie deren Lebensgewohnheiten und -umst\u00e4nde. Die Wissenschaft erhofft sich aus der Studie Erkenntnisse \u00fcber den Einfluss von Genen, Umweltbedingungen und des Lebensstils auf die Entstehung von Volkskrankheiten wie Krebs oder auch den Herzinfarkt. Gleichzeitig sollen aus der Studie M\u00f6glichkeiten zur Vorbeugung und besseren Behandlung dieser Erkrankungen abgeleitet werden. &#8222;Wir m\u00fcssen Antworten finden auf die dr\u00e4ngenden Fragen unserer Zeit&#8220;, so Wissenschaftsministerin Kiechle. Von der NAKO Gesundheitsstudie erwartet sie viele wertvolle Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention der gro\u00dfen Volkskrankheiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An den beiden bayerischen Studienzentren in Augsburg und Regensburg werden insgesamt 30.000 freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren k\u00f6rperlichen Allgemeinzustand hin untersucht und unter anderem zu ihrer Lebensweise, zu Vorerkrankungen sowie zur Medikamenteneinnahme befragt. Mit dem neuen zentralen Bioprobenlager liegt die Verantwortung f\u00fcr die Verwahrung und Qualit\u00e4tssicherung von rund zwei Dritteln aller Bioproben der NAKO k\u00fcnftig in den H\u00e4nden des M\u00fcnchner Helmholtz Zentrums f\u00fcr Gesundheit und Umwelt (HMGU). Mit dem neuen Lager werden der Forschung mindestens 30 Jahre lang 30.000 MRT-Ganzk\u00f6rper-Scans und knapp 30 Millionen Bioproben zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die NAKO Gesundheitsstudie ist ein Kooperationsprojekt vieler Organisationen und Forschungseinrichtungen. Neben Bund und L\u00e4ndern beteiligen sich an der Studie auch Universit\u00e4ten, Leibnitz-Institute und die Helmholtz-Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Der Freistaat Bayern beteiligt sich an der Projektfinanzierung mit knapp 10 Millionen Euro in den ersten 10 Jahren. &#8222;Dieses Geld ist bestens angelegt. Denn Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention zahlen sich f\u00fcr uns alle aus&#8220;, ist Wissenschaftsministerin Kiechle \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Quelle: stmwk.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Wissenschaftsministerin Kiechle: &#8222;Wertvolle Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention von Volkskrankheiten&#8220; Neues Lager f\u00fcr biologische Proben f\u00fcr die NAKO Gesundheitsstudie am M\u00fcnchner Helmholtz Zentrum f\u00fcr Gesundheit und Umwelt (HMGU) ist er\u00f6ffnet. Deutschlands wichtigste Epidemiologiestudie NAKO soll wertvolle Erkenntnisse zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention der gro\u00dfen Volkskrankheiten liefern. 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