{"id":11836,"date":"2018-09-25T08:28:23","date_gmt":"2018-09-25T06:28:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11836"},"modified":"2018-09-25T08:28:23","modified_gmt":"2018-09-25T06:28:23","slug":"kabinett-macht-weg-frei-fuer-arbeitsmedizinisches-institut-fuer-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11836","title":{"rendered":"Kabinett macht Weg frei f\u00fcr arbeitsmedizinisches Institut f\u00fcr Schulen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Gesundheitsministerin Huml und Kultusminister Sibler: Kabinett macht Weg frei f\u00fcr arbeitsmedizinisches Institut f\u00fcr Schulen &#8211; Bayern verst\u00e4rkt Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung bei Lehrkr\u00e4ften &#8211; Institut soll Ende 2019 die Arbeit aufnehmen<\/p>\n<p>Bayern bekommt f\u00fcr seine staatlichen Schulen ein eigenst\u00e4ndiges arbeitsmedizinisches und sicherheitstechnisches Institut. Der Ministerrat hat daf\u00fcr am Mittwoch den Weg frei gemacht. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte: &#8222;Der Arbeitsschutz und die Gesundheitsf\u00f6rderung in unseren Schulen haben f\u00fcr die Bayerische Staatsregierung einen hohen Stellenwert. Unser Ziel ist es, die Lehrkr\u00e4fte und Verwaltungsangestellten an den Schulen dabei zu unterst\u00fctzen, m\u00f6glichst lange gesund zu bleiben oder schnell wieder gesund zu werden. Das neue Institut soll am Bayerischen Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) angesiedelt werden, das bereits jetzt die zentrale Fachbeh\u00f6rde in Bayern f\u00fcr die Belange des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8094\" rel=\"attachment wp-att-8094\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8094\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/radlader2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/radlader2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/radlader2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Kultusminister Bernd Sibler erl\u00e4uterte: &#8222;Mit einem neuen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Institut sorgen wir daf\u00fcr, dass unsere Schulen in Zukunft bayernweit auf kompetente Unterst\u00fctzung durch Experten z\u00e4hlen k\u00f6nnen! Damit setzen wir Ergebnisse und Empfehlungen des mehrj\u00e4hrigen Forschungsprojekts der LMU M\u00fcnchen und der FAU Erlangen-N\u00fcrnberg um, das vom Kultusministerium initiiert wurde. Das Institut ist ein wichtiger und wertvoller Beitrag f\u00fcr die Gesundheit unserer Lehrerinnen und Lehrer!&#8220;<\/p>\n<p>Huml unterstrich: &#8222;Insbesondere Lehrkr\u00e4fte und Schulpersonal stehen im Schulalltag vor vielf\u00e4ltigen gesundheitlichen Herausforderungen wie Infektionsgef\u00e4hrdungen oder psychischen Belastungen. Das neue Institut soll arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen und Schulbegehungen vornehmen sowie unter anderem Lehrkr\u00e4fte und Schulleitungen insbesondere hinsichtlich des Mutterschutzes individuell beraten und betreuen. Au\u00dferdem soll es Ma\u00dfnahmen zur Gesundheitsf\u00f6rderung ergreifen, die Schulen beim betrieblichen Eingliederungs- und Gesundheitsmanagement unterst\u00fctzen oder Fortbildungen zu arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Themen anbieten.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin, die approbierte \u00c4rztin ist, erg\u00e4nzte: &#8222;Das geplante Institut kann Schulen im Ausbruchsfall einer Infektionskrankheit professionell unterst\u00fctzen und wird neben den zust\u00e4ndigen Gesundheitsbeh\u00f6rden vor Ort ein Ansprechpartner sein.&#8220;<\/p>\n<p>Im Rahmen des oben genannten Forschungsprojektes hatte sich das sogenannte Dienststellenmodell als geeignete Basis f\u00fcr die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung der staatlichen Schulen herausgestellt. Dieses Modell beinhaltet, dass Schulleiter oder von ihnen bestellte Besch\u00e4ftigte verschiedene arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Aufgaben des Arbeitsschutzes \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Sibler betonte: &#8222;Es hat sich aber auch gezeigt, dass die Schulleitungen oder deren Beauftragte noch weitere fachliche und vor allem langfristige Unterst\u00fctzung durch Experten ben\u00f6tigen, um die Aufgaben des Arbeitsschutzes ad\u00e4quat, qualit\u00e4tsgesichert und einheitlich umsetzen zu k\u00f6nnen. Unser Ziel ist es, dass das neue Institut ab Ende 2019 die Arbeit aufnimmt. Um eine fl\u00e4chendeckende Versorgung zu gew\u00e4hrleisten, sollen zwei Zentren jeweils f\u00fcr den Norden und den S\u00fcden Bayerns eingerichtet werden. Erg\u00e4nzend dazu werden wir mehrere dezentrale Beratungsstellen schaffen, sodass nach vollst\u00e4ndigem Aufbau des Instituts in allen sieben Regierungsbezirken eine Anlaufstelle besteht.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: \u00a0stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Gesundheitsministerin Huml und Kultusminister Sibler: Kabinett macht Weg frei f\u00fcr arbeitsmedizinisches Institut f\u00fcr Schulen &#8211; Bayern verst\u00e4rkt Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung bei Lehrkr\u00e4ften &#8211; Institut soll Ende 2019 die Arbeit aufnehmen Bayern bekommt f\u00fcr seine staatlichen Schulen ein eigenst\u00e4ndiges arbeitsmedizinisches und sicherheitstechnisches Institut. Der Ministerrat hat daf\u00fcr am Mittwoch den Weg frei gemacht. 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