{"id":11707,"date":"2018-06-09T08:10:37","date_gmt":"2018-06-09T06:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11707"},"modified":"2018-06-09T08:10:37","modified_gmt":"2018-06-09T06:10:37","slug":"svenja-schulze-plastiktuete-wird-zum-auslaufmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11707","title":{"rendered":"Svenja Schulze: \u201cPlastikt\u00fcte wird zum Auslaufmodell\u201c"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Nachhaltiger Konsum\/Abfall<br \/>\nSvenja Schulze: \u201cPlastikt\u00fcte wird zum Auslaufmodell\u201c<br \/>\nFreiwillige Vereinbarung ist erfolgreich<\/p>\n<p>Der Verbrauch von Plastikt\u00fcten sinkt weiter. Insgesamt waren in<br \/>\nDeutsch-land im Jahr 2017 ein Drittel bzw. 1,3 Milliarden<br \/>\nKunststofftragetaschen weniger im Umlauf als 2016. Das zeigen die neuen<br \/>\nZahlen der Gesellschaft f\u00fcr Verpackungsmarktforschung (GVM). Damit hat<br \/>\nDeutschland das langfristige Verbrauchsziel der Europ\u00e4ischen Richtlinie<br \/>\nzu Kunststofftragetaschen schon heute deutlich unterschritten. Die<br \/>\nfreiwillige Vereinbarung mit dem Handel erweist sich damit eindeutig als<br \/>\nErfolg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9483\" rel=\"attachment wp-att-9483\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9483\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1020751-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1020751-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/P1020751.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: &#8222;Einweg-Plastikt\u00fcten haben sich als<br \/>\n\u00fcberfl\u00fcssig erwiesen. Sie sind heute ein Auslaufmodell, auch weil es<br \/>\ngute Alternativen gibt. Wir haben damit eine Blaupause f\u00fcr andere<br \/>\nunn\u00f6tige Verpackungen und kurzlebige Kunststoffprodukte, die schnell im<br \/>\nM\u00fcll oder manchmal direkt in der Umwelt landen. Wir brauchen gleichzeitig<br \/>\ndeutlich mehr Recycling und mehr Vertrauen in unsere Entsorgungssysteme.<br \/>\nHier ist das Engagement des Handels und der Abfallwirtschaft weiter<br \/>\ngefragt. Am Ende sollten nur noch Kunststoffe verwendet werden, die sich<br \/>\neinfach recyceln lassen.\u201c<\/p>\n<p>Laut GVM verringerte sich 2017 der Verbrauch von Kunststofftragetaschen im<br \/>\nVergleich zum Vorjahr um 35%, n\u00e4mlich um 1,3 Milliarden St\u00fcck auf 2,4<br \/>\nMilliarden St\u00fcck. Das entspricht einem Pro-Kopf-Konsum von 29<br \/>\nTragetaschen (2016: 45). Der Verbrauch von Kunststofftragetaschen mit<br \/>\neiner Wandst\u00e4rke von 15 bis 50 Mikrometern, denen das Hauptaugenmerk der<br \/>\nEurop\u00e4ischen Richtlinie gilt, sank im Jahr 2017 sogar auf 25 St\u00fcck pro<br \/>\nEinwohner. Damit hat Deutschland bereits heute das langfristige<br \/>\nEU-Verbrauchsziel f\u00fcr 2025 um mehr als ein Drittel unterboten.<br \/>\nDie EU-Richtlinie, die im Mai 2015 in Kraft getreten ist, sieht vor, den<br \/>\nVerbrauch sogenannter &#8222;leichter Kunststofftragetaschen&#8220; mit einer<br \/>\nWandst\u00e4rke bis zu 50 Mikrometern bis zum Ende des Jahres 2019 auf<br \/>\nh\u00f6chstens 90 St\u00fcck und bis Ende des Jahres 2025 auf h\u00f6chstens 40 St\u00fcck<br \/>\npro Einwohner und Jahr zu verringern.<br \/>\nDie freiwillige Vereinbarung zwischen dem Handel und dem<br \/>\nBundesumweltministerium ist am 1. Juli 2016 in Kraft getreten und bezieht<br \/>\nauch Plastikt\u00fcten \u00fcber 50 Mikrometer Wandst\u00e4rke ein. Ausgenommen sind<br \/>\nsehr leichte Plastikt\u00fcten, die zum Beispiel f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse benutzt<br \/>\nwerden. Auch hier werden mittlerweile ressourcenschonendere Alternativen<br \/>\nwie Stoffnetze oder die Kennzeichnung der Produkte durch Laserverfahren<br \/>\nentwickelt.<br \/>\nInsgesamt haben mittlerweile 360 Unternehmen mit 47.000 Filialen die<br \/>\nVereinbarung unter-schrieben. Darunter sind alle gro\u00dfen<br \/>\nLebensmittelketten, Textilh\u00e4ndler und Baum\u00e4rkte. Zudem beteiligen sich<br \/>\nviele Einzelh\u00e4ndler an der Selbstverpflichtung, ohne formell die<br \/>\nfreiwillige Vereinbarung mit HDE und Umweltministerium unterzeichnet zu<br \/>\nhaben.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nMit der Vereinbarung zur Reduktion von Kunststofftragetaschen zwischen dem<br \/>\nHDE und dem Bundesumweltministerium setzt Deutschland Vorgaben der<br \/>\nEU-Richtlinie \u00fcber Verpackungen und Verpackungsabf\u00e4lle von 2015 um. Der<br \/>\nEinzelhandel verpflichtet sich damit zur Verringerung der Zahl von<br \/>\nleichten Kunststofftragetaschen bis 31. Dezember 2019 auf h\u00f6chstens 90<br \/>\nund bis 31. Dezember 2025 auf h\u00f6chstens 40 Kunststofftragetaschen pro<br \/>\nEinwohner und Jahr. Die Handelsunternehmen k\u00f6nnen die Vorgaben entweder<br \/>\ndurch eine entgeltliche Abgabe oder durch den v\u00f6lligen Verzicht auf die<br \/>\nAbgabe leichter Kunststofftragetaschen umsetzen.<\/p>\n<p>Die Vereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen<br \/>\nim Wortlaut:<br \/>\nhttp:\/\/www.bmu.de\/themen\/wasser-abfall-boden\/abfallwirtschaft\/wasser-abfallwirtschaft-download\/artikel\/vereinbarung-zur-verringerung-des-verbrauchs-von-kunststofftragetaschen\/<\/p>\n<p>Informationen des Handels zur freiwilligen Selbstverpflichtung:<br \/>\nhttp:\/\/kunststofftragetasche.info<\/p>\n<p>Fragen und Antworten zu Kunststofftragetaschen:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/faqs\/plastiktueten\/<\/p>\n<p>Quelle:bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Nachhaltiger Konsum\/Abfall Svenja Schulze: \u201cPlastikt\u00fcte wird zum Auslaufmodell\u201c Freiwillige Vereinbarung ist erfolgreich Der Verbrauch von Plastikt\u00fcten sinkt weiter. 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