{"id":11687,"date":"2018-06-02T07:54:50","date_gmt":"2018-06-02T05:54:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11687"},"modified":"2018-06-02T07:54:50","modified_gmt":"2018-06-02T05:54:50","slug":"die-bayerisch-israelische-freundschaft-vertiefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11687","title":{"rendered":"&#8222;Die bayerisch-israelische Freundschaft vertiefen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>&#8222;Die bayerisch-israelische Freundschaft vertiefen&#8220; &#8211; Bayerns Kultusminister Bernd Sibler empf\u00e4ngt israelische Generalkonsulin zu Gedankenaustausch &#8211; Sch\u00fcleraustausch weiter voranbringen<\/p>\n<p>&#8222;Unsere vertrauensvolle Beziehung zu Israel m\u00f6chte ich weiter ausbauen. Mir ist wichtig, dass sich unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und unsere Lehrerinnen und Lehrer unserer Geschichte bewusst sind, f\u00fcr die Auss\u00f6hnung einstehen und ihren israelischen Partnern freundschaftlich begegnen&#8220;, betonte Bayerns Kultusminister Bernd Sibler bei seinem Gedankenaustausch mit der Generalkonsulin des Staates Israel f\u00fcr S\u00fcddeutschland Sandra Simovich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8164\" rel=\"attachment wp-att-8164\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8164\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/israel-300x218.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/israel-300x218.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/israel.png 660w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Generalkonsulin kam in dieser Woche zu einem Antrittsbesuch in das bayerische\u00a0 Kultusministerium, um \u00fcber die israelisch-bayerischen Beziehungen im Bereich der Schulen zu sprechen. Sie betonte w\u00e4hrend des Treffens: &#8222;Die Vergangenheit zu kennen und zu erinnern wird immer ein wichtiges Ziel der bayerisch-israelischen Bildungskooperation bleiben. Dabei ist aber auch von gro\u00dfer Bedeutung, junge Menschen dazu zu ermutigen, gegen jedes Unrecht einzutreten, das hei\u00dft im allt\u00e4glichen Leben Zivilcourage zu zeigen. Dar\u00fcber hinaus ist es ebenso wichtig, Lehrern und Sch\u00fclern ein korrektes und umfassendes Bild des modernen Israel zu vermitteln.&#8220;<\/p>\n<p>Bildungskooperationen zwischen Israel und Bayern weiter vertiefen<\/p>\n<p>Gemeinsam vereinbarten Minister Sibler und Generalkonsulin Simovich u.a., den Sch\u00fcleraustausch\u00a0 zwischen Bayern und Israel weiter voranzubringen und die Lehrerfortbildungen zu intensivieren. &#8222;Mir liegt unsere Bildungszusammenarbeit besonders am Herzen. Die Partner aus Bayern und Israel arbeiten intensiv auch mit Yad Vashem zusammen. Auf dieser Grundlage w\u00e4chst ein Vertrauen, das das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr aktuelle Herausforderungen pr\u00e4gt. Diesen Prozess wollen wir weiter vertiefen. Wir wollen so Sorge daf\u00fcr tragen, dass Bayern der Verantwortung gegen\u00fcber Juden und Israel, die aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts erwachsen ist, auch in Zukunft gerecht wird&#8220;, so der Minister.<\/p>\n<p>Seit der Unterzeichnung der bayerisch-israelischen Absichtserkl\u00e4rung zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Bildung und des historisch-politischen Lernens im Jahr 2011 hat sich die Bildungskooperation beider Staaten beeindruckend entwickelt. In zahlreichen schulischen Studienfahrten, Austauschprogrammen, universit\u00e4ren Exkursionen, in gemeinsamen Projekten bayerischer und israelischer Institutionen werden die Beziehungen intensiviert. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie Lehrerinnen und Lehrer k\u00f6nnen das Partnerland n\u00e4her kennenlernen, Erfahrungen sammeln, austauschen und weitergeben. So haben zum Beispiel bayerische Gymnasiasten in ihren W-Seminaren Studienfahrten nach Israel unternommen und ihre Auseinandersetzung mit den Strukturen und Herausforderungen des Landes in den Mittelpunkt ihrer Seminararbeiten gestellt. Zudem wurden Schulleiter aller bayerischen Schularten zu Studienreisen nach Israel eingeladen, um sie mit Israel bezogenen Themen vertraut zu machen und diese<br \/>\nin den Schulen nachhaltig zu verankern. &#8222;Diese Projekte wollen wir auch in Zukunft fortf\u00fchren und ausweiten&#8220;, erkl\u00e4rte der Minister.<\/p>\n<p>Umfassende Demokratie- und Werteerziehung als Basis des Miteinanders<\/p>\n<p>Mit Blick auf aktuelle Tendenzen betonte Minister Sibler: &#8222;Ich halte es f\u00fcr \u00fcberaus wichtig, dass wir unseren jungen Menschen klar machen: F\u00fcr jeden Fall von antisemitischen \u00dcbergriffen und Verbalattacken muss genauso wie f\u00fcr antichristliche und ausl\u00e4nderfeindliche Aktivit\u00e4ten ?Null Toleranz&#8216; gelten. Kinder und Jugendliche brauchen eine umfassende Demokratie- und Werteerziehung, um in unseren Werten gefestigt zu sein und f\u00fcr sie eintreten zu k\u00f6nnen. Das ist die Basis f\u00fcr unser Miteinander! Diese Haltung bew\u00e4hrt sich besonders in der bayerisch-israelischen Zusammenarbeit.&#8220; Die Erfahrungen aus dieser Kooperation werden auch in die Werteinitiativen einbezogen, die Minister Sibler gezielt an den Schulen starten will.<\/p>\n<p>Quelle: stmbw.bayern.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: &#8222;Die bayerisch-israelische Freundschaft vertiefen&#8220; &#8211; Bayerns Kultusminister Bernd Sibler empf\u00e4ngt israelische Generalkonsulin zu Gedankenaustausch &#8211; Sch\u00fcleraustausch weiter voranbringen &#8222;Unsere vertrauensvolle Beziehung zu Israel m\u00f6chte ich weiter ausbauen. 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