{"id":11563,"date":"2018-04-18T08:22:31","date_gmt":"2018-04-18T06:22:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11563"},"modified":"2018-04-18T08:22:31","modified_gmt":"2018-04-18T06:22:31","slug":"neue-hirtenwege-fuer-den-naturschutz-im-pfaelzerwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11563","title":{"rendered":"Neue Hirtenwege f\u00fcr den Naturschutz im Pf\u00e4lzerwald"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Neue Hirtenwege f\u00fcr den Naturschutz im Pf\u00e4lzerwald<br \/>\nBundesumweltministerin Schulze startet Naturschutzgro\u00dfprojekt zusammen mit<br \/>\nWandersch\u00e4ferei<\/p>\n<p>Ein neues Naturschutzgro\u00dfprojekt des Bundesumweltministeriums soll die<br \/>\nGrundlagen planen, um 8.500 Hektar naturnahes Gr\u00fcnland im gr\u00f6\u00dften<br \/>\nzusammenh\u00e4ngenden Waldgebiet Deutschlands zu sch\u00fctzen, dem Pf\u00e4lzer<br \/>\nWald. Heute fand in Sankt Martin (Rheinland-Pfalz) die<br \/>\nAuftaktveranstaltung des Projekts mit Bundesumweltministerin Svenja<br \/>\nSchulze und Landesumweltministerin Ulrike H\u00f6fken statt. In dem<br \/>\nNaturschutzgro\u00dfprojekt werden zusammen mit regionalen Sch\u00e4fereibetrieben<br \/>\nkonkrete Ma\u00dfnahmen entwickelt, um das wertvolle Offenland und die<br \/>\nBiotopverb\u00fcnde zu erhalten oder wiederherzustellen. Das Projekt des<br \/>\nBundesumweltministeriums und des Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz wird in der<br \/>\nPlanungsphase bis 2020 zun\u00e4chst mit 1,7 Millionen Euro gef\u00f6rdert. Der<br \/>\nBezirksverband Pfalz hat die Tr\u00e4gerschaft f\u00fcr das Projekt \u00fcbernommen,<br \/>\nan dem auch das Land Rheinland-Pfalz finanziell beteiligt ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=11564\" rel=\"attachment wp-att-11564\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11564\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Schulze: \u201eDie einzigartige Natur des Pf\u00e4lzerwalds<br \/>\nist ein ganz besonderes St\u00fcck deutscher Kulturlandschaft. Besonders die<br \/>\nWiesen und Weiden sind wertvolle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr seltene und bedrohte<br \/>\nTier- und Pflanzenarten. Wenn wir diese Landschaften erhalten wollen, sind<br \/>\ndie Wandersch\u00e4fer unsere wichtigsten Verb\u00fcndeten. Denn die Beweidung des<br \/>\nGr\u00fcnlands durch Schafe und Ziegen ist f\u00fcr die Erhaltung der<br \/>\nArtenvielfalt essentiell. Zusammen mit den in der Region ans\u00e4ssigen<br \/>\nSch\u00e4fereibetrieben wollen wir ein neues Triftwegenetz schaffen und so die<br \/>\nNatur im Pf\u00e4lzerwald sch\u00fctzen. Das Projekt ist ein sch\u00f6nes Beispiel<br \/>\ndaf\u00fcr, wie Landwirtschaft und Naturschutz zum Wohle beider Seiten<br \/>\nzusammenarbeiten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Das Projekt kn\u00fcpft an eine seit dem Mittelalter bestehende Tradition an<br \/>\nund schafft neue Hirtenwege \u2013 genauer gesagt ein neues Triftwegenetz.<br \/>\nWandersch\u00e4ferherden, die durch den Pf\u00e4lzerwald streifen, sollen daf\u00fcr<br \/>\ngewonnen werden, Biotoppflegema\u00dfnahmen auf zus\u00e4tzlichen Brachfl\u00e4chen<br \/>\nmit ihren Tieren zu unterst\u00fctzen. Triftwegenetze sind Verbindungen der<br \/>\nWeidefl\u00e4chen, die die Wanderung mit m\u00f6glichst vielen Fra\u00dfm\u00f6glichkeiten<br \/>\nzwischen den Weidefl\u00e4chen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Im Gebiet des Pf\u00e4lzerwalds gibt es zwar gro\u00dfe, naturnahe und weitgehend<br \/>\nextensiv genutzte Gr\u00fcnlandlebensr\u00e4ume mit einer sehr hohen<br \/>\nArtenvielfalt. Ein gro\u00dfes Problem ist jedoch die Isolierung der Biotope<br \/>\nund dort lebenden Arten aufgrund von landwirtschaftlicher<br \/>\nNutzungsintensivierung, Aufforstungen, mangelnder Pflege oder anderen<br \/>\nAktivit\u00e4ten. Auf das erste Projekt soll ab 2020 ein zweites, auf weitere<br \/>\nzehn Jahre angelegtes Projekt folgen, um die bis dahin entwickelten<br \/>\nMa\u00dfnahmen umzusetzen.<\/p>\n<p>Mit dem Programm \u201echance.natur\u201c verfolgt die Bundesregierung das Ziel,<br \/>\ndie herausragenden repr\u00e4sentativen Landschaften Deutschlands zu erhalten<br \/>\nund zu sichern. Bislang wurden 80 Projekte mit einer Gesamtfl\u00e4che von<br \/>\nmehr als 3.700 km\u00b2 gef\u00f6rdert. Daf\u00fcr hat der Bund rund 500 Millionen<br \/>\nEuro bereitgestellt. Derzeit stehen j\u00e4hrlich 14 Millionen Euro f\u00fcr den<br \/>\nErhalt und die Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und<br \/>\nKulturlandschaften zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<br \/>\nwww.bmu.de\/WS4364<\/p>\n<p>Quelle:bmub.bund.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Neue Hirtenwege f\u00fcr den Naturschutz im Pf\u00e4lzerwald Bundesumweltministerin Schulze startet Naturschutzgro\u00dfprojekt zusammen mit Wandersch\u00e4ferei Ein neues Naturschutzgro\u00dfprojekt des Bundesumweltministeriums soll die Grundlagen planen, um 8.500 Hektar naturnahes Gr\u00fcnland im gr\u00f6\u00dften zusammenh\u00e4ngenden Waldgebiet Deutschlands zu sch\u00fctzen, dem Pf\u00e4lzer Wald. 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