{"id":11502,"date":"2018-03-22T08:19:13","date_gmt":"2018-03-22T07:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11502"},"modified":"2018-03-22T08:19:13","modified_gmt":"2018-03-22T07:19:13","slug":"weltwassertag-kein-wachsen-ohne-wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11502","title":{"rendered":"Weltwassertag: Kein Wachsen ohne Wasser"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Weltwassertag: Kein Wachsen ohne Wasser<br \/>\nUNO startet internationale Aktionsdekade \u201eWasser f\u00fcr Nachhaltige<br \/>\nEntwicklung 2018-2028\u201c<\/p>\n<p>Der Weltwassertag am 22. M\u00e4rz steht in diesem Jahr unter dem Motto<br \/>\n\u201eNatur f\u00fcr Wasser\u201c. Die Vereinten Nationen rufen an diesem Tag in New<br \/>\nYork auch die internationale Aktionsdekade \u201eWasser f\u00fcr Nachhaltige<br \/>\nEntwicklung 2018-2028\u201c aus. In Deutschland wird der \u00f6kologische und<br \/>\nchemische Zustand der Gew\u00e4sser \u00fcberwiegend als unbefriedigend oder<br \/>\nschlecht eingesch\u00e4tzt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze weist daher<br \/>\nauf den hohen Stellenwert einer konsequent nachhaltigen und<br \/>\nressort\u00fcbergreifenden Wasserpolitik hin.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9033\" rel=\"attachment wp-att-9033\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9033\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eWasser ist die wichtigste<br \/>\nGrundlage f\u00fcr das Leben auf diesem Planeten. Beim Wasser h\u00e4ngt alles mit<br \/>\nallem zusammen. Wie wir mit Abw\u00e4ssern umgehen und wie intensiv wir<br \/>\nGew\u00e4sser, Ufer und Auen nutzen, hat direkte Auswirkungen im Kreislauf der<br \/>\nNatur: auf die Artenvielfalt, auf die Gesundheit, auf Landwirtschaft und<br \/>\nindustrielle Entwicklung, aber eben auch auf die politische Stabilit\u00e4t<br \/>\nund den Frieden. Wir m\u00fcssen nachhaltig mit Wasser umgehen und die<br \/>\nLebensr\u00e4ume am und im Wasser sch\u00fctzen. Denn ohne Wasser gedeiht nichts.<br \/>\nAngesichts des Zustands unserer Gew\u00e4sser haben wir in Deutschland und<br \/>\nweltweit noch viel zu tun.\u201c<\/p>\n<p>Der \u00f6kologische Zustand der Gew\u00e4sser \u2013 f\u00fcr den auch das Vorkommen von<br \/>\nInsekten wie Eintagsfliegen erhoben und bewertet wird \u2013 wird in<br \/>\nDeutschland nur bei 8,2 Prozent als gut oder sehr gut eingestuft. Der<br \/>\nchemische Zustand wird in ganz Deutschland als nicht gut eingestuft. Grund<br \/>\nhierf\u00fcr sind fl\u00e4chendeckend auftretende Schadstoffe wie Quecksilber oder<br \/>\npolyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Erh\u00f6hte Konzentrationen von<br \/>\nPflanzenschutzmitteln, die f\u00fcr Insekten oft besonders problematisch sind,<br \/>\ntreten vor allem in kleineren Gew\u00e4ssern im l\u00e4ndlichen Raum auf, w\u00e4hrend<br \/>\nrelevante Belastungen mit Metallen und PCB in Gew\u00e4ssern aus<br \/>\nAltbergbauregionen zu finden sind. Hinzu kommt die Nitratbelastung des<br \/>\nGrundwassers.<\/p>\n<p>Bei starker Gew\u00e4sserverschmutzung sterben anspruchsvolle, flusstypische<br \/>\nArten aus. Der Tiefpunkt war in Rhein und Mosel-Saar in den 1970er Jahren<br \/>\nerreicht, in der Elbe in den 1980er Jahren. Mit Verbesserung der<br \/>\nWasserqualit\u00e4t haben sich die Flusssysteme erholt, viele Arten sind<br \/>\nzur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p>Tiere und Pflanzen m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit haben, zwischen Gebieten zu<br \/>\nwechseln und sich in neuen Lebensr\u00e4umen zu etablieren. Durch ihr<br \/>\nverbindendes Element sind Auen als l\u00e4nder\u00fcbergreifende Achsen f\u00fcr den<br \/>\nBiotopverbund und f\u00fcr das europaweite Schutzgebietssystem Natura 2000 von<br \/>\nbesonderer Bedeutung. Der \u00fcberwiegende Anteil der in Gew\u00e4ssern und Auen<br \/>\nvor-kommenden Arten und Lebensr\u00e4ume befindet sich allerdings in einem<br \/>\nschlechten Erhaltungszustand. F\u00fcr die Renaturierung von<br \/>\nBundeswasserstra\u00dfen und deren Auen ist das Bundesprogramm \u201eBlaues Band<br \/>\nDeutschland\u201c von Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium<br \/>\nim letzten Jahr ins Leben gerufen worden.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<br \/>\n\u2022 Publikation des Umweltbundesamtes \u201eGew\u00e4sser in Deutschland.<br \/>\nZustand und Bewer-tung\u201c<br \/>\nwww.umweltbundesamt.de\/publikationen\/gewaesser-in-deutschland<br \/>\n\u2022 Rote Liste der gef\u00e4hrdeten Biotoptypen Deutschlands:<br \/>\nwww.bmub.bund.de\/N54229<br \/>\n\u2022 Einordnung der Roten Liste der gef\u00e4hrdeten Biotoptypen<br \/>\nDeutschlands: www.bfn.de\/themen\/rote-liste\/rl-biotoptypen.html<br \/>\n\u2022 Informationen des BMU zu Binnengew\u00e4ssern in Deutschland:<br \/>\nwww.bmub.bund.de\/P627<br \/>\n\u2022 Informationen des BMU zu Meeresumweltschutz:<br \/>\nwww.bmub.bund.de\/P654<br \/>\n\u2022 Bundesprogramm f\u00fcr Renaturierungsma\u00dfnahmen an<br \/>\nBundeswasserstra\u00dfen und deren Auen \u201eBlaues Band Deutschland\u201c:<br \/>\nwww.blaues-band.bund.de<br \/>\n\u2022 Nitrat im Grund- und Trinkwasser:<br \/>\nwww.umweltbundesamt.de\/faqs-zu-nitrat-im-grund-trinkwasser<br \/>\n\u2022 Nitratberichte der Bundesregierung: www.bmub.bund.de\/N49277<\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Weltwassertag: Kein Wachsen ohne Wasser UNO startet internationale Aktionsdekade \u201eWasser f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung 2018-2028\u201c Der Weltwassertag am 22. 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