{"id":11458,"date":"2018-03-07T08:47:23","date_gmt":"2018-03-07T07:47:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11458"},"modified":"2018-03-07T08:47:23","modified_gmt":"2018-03-07T07:47:23","slug":"anrainer-muessen-mehr-tun-fuer-intakte-ostsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11458","title":{"rendered":"Anrainer m\u00fcssen mehr tun f\u00fcr intakte Ostsee"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Hendricks: Anrainer m\u00fcssen mehr tun f\u00fcr intakte Ostsee<br \/>\nVertragsstaaten des Ostsee-Abkommens HELCOM treffen sich in Br\u00fcssel<\/p>\n<p>Der Ostsee-Aktionsplan soll bis sp\u00e4testens 2021 \u00fcberarbeitet werden,<br \/>\ndamit die Ostsee wieder in einen guten Zustand kommt. Auf diesen Fahrplan<br \/>\nverst\u00e4ndigten sich die UmweltministerInnen der Ostsee-Anrainerstaaten auf<br \/>\nder Konferenz des Helsinki \u00dcbereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des<br \/>\nOstseegebiets (HELCOM) heute in Br\u00fcssel. Der neue Aktionsplan soll<br \/>\nzus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen enthalten, so die Erkl\u00e4rung der MinisterInnen.<br \/>\nBesonders dringend ist, die zu hohe N\u00e4hrstoffbelastung der Ostsee zu<br \/>\nsenken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4909\" rel=\"attachment wp-att-4909\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4909\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/container1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/container1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/container1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nannte in Br\u00fcssel drei<br \/>\nPriorit\u00e4ten f\u00fcr den deutschen Beitrag zum Schutz der Ostsee: &#8222;Wir<br \/>\nm\u00fcssen erstens die viel zu hohe Belastung mit N\u00e4hr- und Schadstoffen<br \/>\nsenken, zweitens den Kampf gegen den Meeresm\u00fcll forcieren und drittens<br \/>\ndie Biodiversit\u00e4t mit wirksamen Schutzgebieten erhalten. In allen drei<br \/>\nBereichen wurden bislang zu wenig Fortschritte gemacht.&#8220;<\/p>\n<p>Die MinisterInnen sind einvernehmlich zu der Schlussfolgerung gekommen,<br \/>\ndass die bisherigen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine gesunde Ostsee bis 2021 nicht<br \/>\nausreichen. Die Konferenz bekannte sich zum vereinbarten<br \/>\nOstseeaktionsplan, der angesichts neuer Herausforderungen nun<br \/>\n\u00fcberarbeitet werden soll. Dabei geht es zun\u00e4chst um die regional<br \/>\nbedeutenden Kernthemen der zu hohen Belastung mit N\u00e4hr- und Schadstoffen,<br \/>\nden Schutz der Biodiversit\u00e4t sowie maritime Aktivit\u00e4ten, d.h.<br \/>\nSchifffahrt und Offshoreaktivit\u00e4ten. Ausdr\u00fccklich sollen jedoch auch<br \/>\nglobale Entwicklungen wie das Nachhaltigkeitsziel 14 (Ozeane) der Agenda<br \/>\n2030 mit einbezogen werden.<\/p>\n<p>Hendricks: \u201eIn der Ostsee spiegelt sich, was wir auch aus Deutschland<br \/>\nkennen: \u00fcberh\u00f6hte N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge in Gew\u00e4sser, im Wesentlichen aus<br \/>\nder Landwirtschaft, m\u00fcssen deutlich zur\u00fcckgefahren werden. In<br \/>\nDeutschland setzen wir mit einer revidierten D\u00fcngeverordnung und einer<br \/>\nneuen Kl\u00e4rschlammverordnung genau dort an. Die Bek\u00e4mpfung der<br \/>\nVerschmutzung an der Quelle ist dabei f\u00fcr uns zwingend. Beim Schutz der<br \/>\nMeeresbiodiversit\u00e4t werden die im Herbst vergangenen Jahres in Kraft<br \/>\ngetretenen Schutzgebietsverordnungen einen wichtigen Beitrag zur<br \/>\nVerbesserung des Zustands der Ostsee leisten.&#8220;<\/p>\n<p>Die Helsinki-Kommission zum Schutz der Ostsee (HELCOM) besteht seit 1974<br \/>\nals zwischenstaatliche Kommission. Sie arbeitet fachlich\/wissenschaftlich<br \/>\nund wurde von den Ostseeanrainern, darunter Deutschland, gegr\u00fcndet.<br \/>\nAktuelle Grundlage ist das 1992 in revidierter Fassung gezeichnete<br \/>\nHelsinki-\u00dcbereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Ostseegebiets. Es<br \/>\nhandelt sich um ein Umwelt\u00fcbereinkommen, das die Anwendung des<br \/>\n\u00d6kosystemansatzes in der Ostseeregion \u00fcber den Ostseeaktionsplan (Baltic<br \/>\nSea Action Plan, BSAP, 2007) und Zielerreichung bis 2021 (\u201aguter<br \/>\nUmweltzustand der Ostsee\u2018) im Wege der Kooperation f\u00f6rdert. Bis Sommer<br \/>\n2018 hat die EU Kommission als Vertragspartei den HELCOM Vorsitz inne,<br \/>\ngefolgt von Finnland (2018 bis 2020) und Deutschland (2020-2022).<\/p>\n<p>Weitere Informationen: http:\/\/www.helcom.fi\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Hendricks: Anrainer m\u00fcssen mehr tun f\u00fcr intakte Ostsee Vertragsstaaten des Ostsee-Abkommens HELCOM treffen sich in Br\u00fcssel Der Ostsee-Aktionsplan soll bis sp\u00e4testens 2021 \u00fcberarbeitet werden, damit die Ostsee wieder in einen guten Zustand kommt. 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