{"id":11098,"date":"2017-10-17T08:42:22","date_gmt":"2017-10-17T06:42:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11098"},"modified":"2017-10-17T08:42:22","modified_gmt":"2017-10-17T06:42:22","slug":"befragung-von-muettern-zur-hebammenversorgung-in-bayern-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11098","title":{"rendered":"Befragung von M\u00fcttern zur Hebammenversorgung in Bayern gestartet"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Befragung von M\u00fcttern zur Hebammenversorgung in Bayern gestartet &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Tats\u00e4chliche Erfahrungen wichtig f\u00fcr weitere Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Im Rahmen der von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml initiierten Hebammenstudie ist jetzt die Befragung von M\u00fcttern gestartet. Die Ministerin betonte am Dienstag in M\u00fcnchen: &#8222;Alle werdenden M\u00fctter sollen auch k\u00fcnftig ein ausreichendes Geburtshilfe-Angebot in Bayern haben. Rein statistisch ist die Zahl der Hebammen gestiegen. Ich m\u00f6chte aber auch die tats\u00e4chlichen Erfahrungen mit der Versorgungssituation kennen. Denn damit k\u00f6nnen weitere Ma\u00dfnahmen zielgerichteter ergriffen werden.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10700\" rel=\"attachment wp-att-10700\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10700\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kaesekuchen-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kaesekuchen-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kaesekuchen.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Huml erl\u00e4uterte: &#8222;F\u00fcr die Hebammenstudie werden rund 3.800 M\u00fctter in Bayern befragt, die im Jahr 2016 oder 2017 ein Kind zur Welt gebracht haben. Die Adressdaten wurden per Zufallsauswahl aus den Melderegistern von Gemeinden entnommen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, die Angaben sind vollst\u00e4ndig anonym.&#8220; Bereits im September waren im Rahmen der Studie alle Hebammen angeschrieben worden.<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;Werdende M\u00fctter brauchen Sicherheit \u00fcber ein fl\u00e4chendeckendes, qualit\u00e4tsgesichertes Angebot in der Geburtshilfe. Dabei sollen sie auch weiter ausreichend Unterst\u00fctzung durch Hebammen erhalten. So wird es von mir noch in diesem Jahr Vorschl\u00e4ge zur Unterst\u00fctzung von Geburtshilfestationen geben, die f\u00fcr die Versorgung notwendig sind. Es handelt sich dabei um Ma\u00dfnahmen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.&#8220;<\/p>\n<p>Bayern hat sich bereits in der Vergangenheit erfolgreich f\u00fcr die Belange der Geburtshilfe eingesetzt. Auf Bundesebene wurde schon im bisherigen Koalitionsvertrag die Bedeutung einer fl\u00e4chendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe herausgestellt. Die Ministerin unterstrich: &#8222;In Folge dessen sind &amp;ndash; nicht zuletzt auf unser Betreiben hin &amp;ndash; wichtige Weichen gestellt worden, vor allem was die Haftpflichtversicherungspr\u00e4mien f\u00fcr Hebammen betrifft. Laut aktuellem Schiedsspruch sollen jetzt k\u00fcnftige Erh\u00f6hungen der Berufshaftpflichtversicherung automatisch ber\u00fccksichtigt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Huml f\u00fcgte hinzu: &#8222;Der Schiedsspruch der zust\u00e4ndigen Schiedsstelle auf Bundesebene, der auf einem gemeinsamen Schiedsantrag des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands BfHD e.V. und des GKV-Spitzenverbandes beruht, wird von vielen Hebammen nicht als zufriedenstellend angesehen. Die jetzt ge\u00e4u\u00dferten Sorgen nehme ich ernst, zumal gerade in Bayern der Anteil der Beleghebammen weit \u00fcberdurchschnittlich ist. Deshalb werde ich mich auch weiter daf\u00fcr einsetzen, dass bei der Umsetzung des Schiedsspruches eine bedarfsgerechte und fl\u00e4chendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe gew\u00e4hrleistet bleiben muss.&#8220;<\/p>\n<p>Auf Landesebene hatte Ministerin Huml im Mai dieses Jahres alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen vielschichtig sind &#8211; im station\u00e4ren, ambulanten, aber auch finanziellen Bereich. Die Ministerin betonte: &#8222;Wir werden den Dialog fortsetzen und gemeinsam an L\u00f6sungswegen arbeiten. Und wir pr\u00fcfen derzeit, ob und wie den Geburtshilfestationen im Freistaat die M\u00f6glichkeit von landesspezifischen Sicherstellungszuschl\u00e4gen durch die Krankenkassen er\u00f6ffnet werden kann. Im Bereich der Haftpflicht f\u00fcr die Beleg\u00e4rzte setze ich mich auf Bundesebene ebenfalls f\u00fcr Verbesserungen ein.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Befragung von M\u00fcttern zur Hebammenversorgung in Bayern gestartet &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Tats\u00e4chliche Erfahrungen wichtig f\u00fcr weitere Ma\u00dfnahmen Im Rahmen der von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml initiierten Hebammenstudie ist jetzt die Befragung von M\u00fcttern gestartet. Die Ministerin betonte am Dienstag in M\u00fcnchen: &#8222;Alle werdenden M\u00fctter sollen auch k\u00fcnftig ein ausreichendes Geburtshilfe-Angebot in Bayern haben. 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