{"id":11087,"date":"2017-10-13T08:32:08","date_gmt":"2017-10-13T06:32:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11087"},"modified":"2017-10-15T08:45:20","modified_gmt":"2017-10-15T06:45:20","slug":"11087","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=11087","title":{"rendered":"Sabotage am Wolfsgehege nicht hinnehmbar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Scharf: Sabotage am Wolfsgehege nicht hinnehmbar<br \/>\n10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise zur Ergreifung des T\u00e4ters<\/p>\n<p>Das Bayerische Umweltministerium setzt f\u00fcr Hinweise, die zur Ergreifung des T\u00e4ters f\u00fchren, der das Freigehe der W\u00f6lfe im Bayerischen Wald ge\u00f6ffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen: &#8222;Es steht weiterhin der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass die Tiere gezielt freigelassen wurden. Das ist in keinster Weise hinnehmbar. Damit wurde in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen, zum Beispiel bei einem Wildunfall. Letztlich wurde damit der Tod der entkommenen Gehegew\u00f6lfe verursacht. Ich hoffe auf eine schnelle Aufkl\u00e4rung der konkreten Tatumst\u00e4nde. Die Polizei wird bei der Aufkl\u00e4rung jede n\u00f6tige Unterst\u00fctzung von Seiten der Naturschutzverwaltung erhalten. Die Belohnung soll helfen, die Aufkl\u00e4rung der Tat entscheidend voranzubringen.&#8220; Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Zwiesel (09922\/84060) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Inzwischen wurden die Sicherheitsma\u00dfnahmen im Tier-Freigel\u00e4nde weiter versch\u00e4rft und zus\u00e4tzliche Sicherungen an den Gehegen installiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Nacht auf Freitag, den 6. Oktober 2017, sind sechs W\u00f6lfe aus dem Gehege des Nationalparkzentrums Falkenstein bei Ludwigsthal frei gekommen. Die genauen Hintergr\u00fcnde zum Ausbruch sind nach wie vor unklar. Vieles deutet zum jetzigen Zeitpunkt auf Fremdeinwirkung hin. Die Suche nach den entlaufenen W\u00f6lfen l\u00e4uft derzeit auf Hochtouren. Es wird alles M\u00f6gliche unternommen, um die Tiere lebend zu fangen. Scharf: &#8222;Ich danke der Nationalparkverwaltung und den Sicherheitskr\u00e4ften vor Ort f\u00fcr ihr umsichtiges Vorgehen. Auch das besonnene Verhalten der Einheimischen und Touristen verdient gro\u00dfe Anerkennung. Es wird alles M\u00f6gliche getan, die Tiere lebend einzufangen oder zu bet\u00e4uben. Aber eines ist klar: Wenn die Sicherheit der Menschen dies erfordert, muss auch ein Abschuss der W\u00f6lfe vorgenommen werden. Niemand macht sich eine solche Entscheidung leicht, aber die Sicherheit der Menschen hat Priorit\u00e4t.&#8220; Ein Wolf wurde inzwischen durch einen Zug get\u00f6tet, zwei weitere W\u00f6lfe mussten geschossen werden.<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Scharf: Sabotage am Wolfsgehege nicht hinnehmbar 10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise zur Ergreifung des T\u00e4ters Das Bayerische Umweltministerium setzt f\u00fcr Hinweise, die zur Ergreifung des T\u00e4ters f\u00fchren, der das Freigehe der W\u00f6lfe im Bayerischen Wald ge\u00f6ffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus. 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