{"id":10908,"date":"2017-08-08T08:05:46","date_gmt":"2017-08-08T06:05:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10908"},"modified":"2017-08-08T08:05:46","modified_gmt":"2017-08-08T06:05:46","slug":"gefahren-durch-wespen-und-bienenstiche-nicht-unterschaetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10908","title":{"rendered":"Gefahren durch Wespen- und Bienenstiche nicht untersch\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml: Gefahren durch Wespen- und Bienenstiche nicht untersch\u00e4tzen &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Allergikern droht Herz-Kreislauf-Stillstand &#8211; Pilotprojekt untersucht Allergien bei Vorschulkindern<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml r\u00e4t zur Vorsicht bei Wespen- und Bienenstichen. Huml betonte am xxx: &#8222;Ein Wespen- oder Bienenstich ist nicht nur schmerzhaft, er kann auch zu heftigen allergischen Reaktionen und sogar zum Tod f\u00fchren. Deshalb sollten die Gefahren durch Wespen- und Bienenstiche nicht untersch\u00e4tzt werden. &#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10703\" rel=\"attachment wp-att-10703\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10703\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Experten zufolge reagieren zirka 3,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Deutschland allergisch auf Insektengift. \u00dcber 17 Prozent zeigten dem Gesundheits-Survey des Robert Koch-Instituts zufolge in medizinischen Tests eine Immunreaktion auf Wespengift, bei Bienengift liegt diese Rate bei knapp \u00fcber 11 Prozent. Huml erg\u00e4nzte: &#8222;Um Allergien und \u00dcberreaktionen unter anderem f\u00fcr Insektengifte bei Vorschulkindern in Bayern zu untersuchen, f\u00f6rdert das Bayerische Gesundheitsministerium ein Pilotprojekt des Landesamtes f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit rund 50.000 Euro Im Landkreis G\u00fcnzburg. Dabei nehmen Kinder\u00e4rzte bei der U9-Untersuchung Blutproben. Dar\u00fcber hinaus f\u00fcllen die Eltern einen Fragebogen aus, in dem auch auf allergische Reaktionen eingegangen wird. Das Wissen, ob man an einer Insektenstichallergie leidet, ist f\u00fcr eine schnelle Therapie im Ernstfall entscheidend.&#8220;<\/p>\n<p>Huml, die approbierte \u00c4rztin ist, erl\u00e4uterte: &#8222;Bienen und Wespen geh\u00f6ren in Mitteleuropa zu den h\u00e4ufigsten Ausl\u00f6sern von Insektengiftallergien. Allergiker bekommen bei einem Stich etwa einen rasch auftretenden Hautausschlag am ganzen K\u00f6rper, Schwei\u00dfausbruch, Schwindel oder Atemnot, sie verlieren h\u00e4ufig das Bewusstsein und es kann zu einem Herz-Kreislaufstillstand kommen. Im schlimmsten Fall tritt ein anaphylaktischer Schock ein, eine allergische Extremreaktion des Organismus. Hier muss dem Patienten sofort Adrenalin gespritzt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Huml f\u00fcgte hinzu: &#8222;Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie gegen Wespen- oder Bienengift allergisch sind. Bei Verdacht auf eine allergische Reaktion sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Anhand von Hauttests und dem Nachweis spezifischer Antik\u00f6rper im Blut kann man untersuchen lassen, ob man tats\u00e4chlich an einer Wespen- oder Bienengiftallergie leidet. Ausk\u00fcnfte erteilen Haus- und Fach\u00e4rzte.&#8220;<\/p>\n<p>In jedem Fall sollten Wespen- und Bienengiftallergiker ein Notfallset mit sich f\u00fchren, um bei einem Stich mit Antihistamin und Adrenalin einen allergischen Schock sofort verhindern zu k\u00f6nnen. F\u00fcr Personen mit einer nachgewiesenen Wespen- oder Bienengiftallergie kommt als Therapie unter anderem die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) in Frage. Dabei wird das jeweilige Insektengift unter sorgf\u00e4ltiger \u00e4rztlicher Aufsicht in jeweils ansteigenden Konzentrationen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum unter die Haut gespritzt. Ziel ist, heftige und potentiell lebensbedrohliche Reaktionen nach einem erneuten Stich zu vermeiden. Gerade bei der Insektengiftallergie k\u00f6nnen mit der Hyposensibilisierung Erfolgsraten bis zu 95 Prozent erreicht werden.<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml: Gefahren durch Wespen- und Bienenstiche nicht untersch\u00e4tzen &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Allergikern droht Herz-Kreislauf-Stillstand &#8211; Pilotprojekt untersucht Allergien bei Vorschulkindern Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml r\u00e4t zur Vorsicht bei Wespen- und Bienenstichen. 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