{"id":10867,"date":"2017-07-25T07:57:31","date_gmt":"2017-07-25T05:57:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10867"},"modified":"2017-07-25T07:57:31","modified_gmt":"2017-07-25T05:57:31","slug":"mit-migranten-fuer-migranten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10867","title":{"rendered":"Mit Migranten f\u00fcr Migranten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml will Gesundheitschancen von Migrantinnen und Migranten weiter verbessern &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin zur Tagung &#8222;Migration und psychische Gesundheit&#8220; des Projekts &#8222;MiMi &#8211; Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf das interkulturelle Gesundheitsprojekt &#8222;MiMi &amp;ndash; Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220;, um die Gesundheit von Migranten in Bayern zu st\u00e4rken. Huml betonte am Montag anl\u00e4sslich einer Tagung des Projekttr\u00e4gers Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. in M\u00fcnchen: &#8222;Mein Ziel ist es, die Gesundheitschancen von Menschen mit Migrationshintergrund weiter zu verbessern. Dieses Ziel haben wir auch ausdr\u00fccklich in unseren Bayerischen Pr\u00e4ventionsplan aufgenommen. Wichtig ist hier auch die Vorbeugung psychischer St\u00f6rungen, die inzwischen zu den h\u00e4ufigsten Erkrankungen in Deutschland geh\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin erl\u00e4uterte: &#8222;Eine psychische Erkrankung kann jeden treffen. Das gilt in besonderer Weise f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung mit Migrationshintergrund. Denn in vielen F\u00e4llen bedeutet eine Zuwanderung eine zus\u00e4tzliche seelische Belastung.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10703\" rel=\"attachment wp-att-10703\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10703\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Rahmen der Kampagne &#8222;Bitte st\u00f6r mich! Aktiv gegen Depression&#8220; (von Oktober 2016 bis Mitte April 2017) hat das bayerische Gesundheitsministerium psychische Erkrankungen und insbesondere die Depression in den Fokus genommen. Ziel der Kampagne war es, die Entstigmatisierung psychischer St\u00f6rungen weiter voranzutreiben und f\u00fcr mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zu werben.<\/p>\n<p>Huml verwies darauf, dass auch Suchterkrankungen im Bereich der psychischen Gesundheit eine bedeutende Rolle spielen. Sie betonte: &#8222;Das Risiko f\u00fcr eine Suchterkrankung steigt durch die psychosozialen Belastungen, die mit Migration und ihren Nachwirkungen verbunden sind. Sehr gerne habe ich daher das MiMi-Modellprojekt &#8218;Interkulturelle Suchthilfe in Bayern mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8216; unterst\u00fctzt. Es soll dazu beitragen, dass Betroffene Ansprechpartner finden und sich im System der Suchthilfe zurechtfinden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin hob auch die Bedeutung von Vorsorge- und Fr\u00fcherkennungsma\u00dfnahmen hervor: &#8222;Es ist mir ein besonderes Anliegen, Menschen mit Migrationshintergrund auf die Angebote zur Vorsorge und Fr\u00fcherkennung aufmerksam zu machen. Die Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern sind hier ein wichtiges Beispiel. M\u00f6gliche gesundheitliche Risiken oder Beeintr\u00e4chtigungen der Entwicklung k\u00f6nnen bei solchen Untersuchungen fr\u00fchzeitig erkannt werden. Wenn notwendig, k\u00f6nnen Hilfe und Unterst\u00fctzung rechtzeitig einsetzen. Das ist ein unsch\u00e4tzbarer Beitrag zum gesunden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen!&#8220;<\/p>\n<p>Das bayerische Gesundheitsministerium f\u00f6rdert das Projekt &#8222;MiMi&#8220; des Ethno-Medizinischen Zentrums seit seinem Start im Jahr 2008. Im Rahmen der Initiative Gesund.Leben.Bayern. wurde das Projekt im Freistaat bereits mit \u00fcber einer Million Euro unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Die Ministerin erl\u00e4uterte: &#8222;Im Rahmen des Projekts geben ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren Informationen zur Gesundheit und zu unserem Gesundheitssystem an Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer jeweiligen Muttersprache weiter. Bereits 411 solcher Mediatoren sind landesweit an 12 &#8218;MiMi-Standorten&#8216; in ganz Bayern beteiligt. Im Projektverlauf hat sich das Projekt zu einem &#8218;Best-Practice-Programm&#8216; f\u00fcr die Integration und die interkulturelle Gesundheitsf\u00f6rderung von Migranten in Bayern entwickelt. Das Engagement aller Beteiligten verdient Respekt und Anerkennung.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml will Gesundheitschancen von Migrantinnen und Migranten weiter verbessern &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin zur Tagung &#8222;Migration und psychische Gesundheit&#8220; des Projekts &#8222;MiMi &#8211; Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220; Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf das interkulturelle Gesundheitsprojekt &#8222;MiMi &amp;ndash; Mit Migranten f\u00fcr Migranten&#8220;, um die Gesundheit von Migranten in Bayern zu st\u00e4rken. 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