{"id":10843,"date":"2017-07-16T08:19:59","date_gmt":"2017-07-16T06:19:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10843"},"modified":"2017-07-16T08:19:59","modified_gmt":"2017-07-16T06:19:59","slug":"mitmachen-und-forschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10843","title":{"rendered":"Mitmachen und Forschen!"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Mitmachen und Forschen!<\/p>\n<p>H\u00f6rger\u00e4te im Labor entwickeln, Lebensstile auf dem Land und in der Stadt<br \/>\nerforschen oder zum Schutz der Bienen das Leben der Tiere mit Sensoren<br \/>\nverfolgen\u00a0 &#8211; das und noch viel mehr k\u00f6nnen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nun<br \/>\ngemeinsam mit Wissenschaftlern tun. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und<br \/>\nForschung (BMBF) wird 13 Projekte f\u00f6rdern, in denen Freiwillige bei der<br \/>\nWissenschaft mitmachen. &#8222;Wir st\u00e4rken mit unserer F\u00f6rderung die<br \/>\nZusammenarbeit von B\u00fcrgern und Wissenschaftlern&#8220; sagt<br \/>\nBundesforschungsministerin Johanna Wanka. &#8222;Die Projekte sollen<br \/>\nB\u00fcrgerforschung verbessern und methodisch voranbringen &#8211; und Antworten auf<br \/>\ngesellschaftlich wichtige Fragestellungen entwickeln.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6480\" rel=\"attachment wp-att-6480\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6480\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1000339-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1000339-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1000339.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das BMBF f\u00f6rdert die bis zu drei Jahre dauernden Projekte mit rund 5<br \/>\nMillionen Euro \u00a0&#8222;Erstmalig f\u00f6rdern wir gezielt Projekte in der<br \/>\nB\u00fcrgerforschung&#8220;, betont Wanka. Die Resonanz auf die F\u00f6rderrichtlinie war<br \/>\nriesig: Mehr als 300 Projekte wurden vorgeschlagen &#8211; das zeigt nach den<br \/>\nWorten der Ministerin das zunehmende Interesse an den<br \/>\nB\u00fcrgerwissenschaften. &#8222;Wir wollen die B\u00fcrgerforschung deshalb in Zukunft<br \/>\nnoch weiter st\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p>Eine neunk\u00f6pfige Expertenjury hat dem BMBF die ausgew\u00e4hlten Projekte<br \/>\nempfohlen, das Ministerium wird jetzt die F\u00f6rderung starten. &#8222;Sehr<br \/>\nerfreulich ist das gro\u00dfe Themenspektrum bei den nun anlaufenden<br \/>\nProjekten&#8220;, sagt Wilhelm Krull, Generalsekret\u00e4r der Volkswagen-Stiftung<br \/>\nund Sprecher des Fachforums &#8222;Partizipation und Transparenz&#8220; des Hightech<br \/>\nForums. So sind Vorhaben aus den Sozialwissenschaften, dem Natur- und<br \/>\nUmweltschutz sowie dem Gesundheitsbereich vertreten. Auch Projekte aus der<br \/>\nDo-it-Yourself-Bewegung werden gef\u00f6rdert. &#8222;Bei der Auswahl war es uns<br \/>\nwichtig, eine Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen und<br \/>\nBeteiligungsm\u00f6glichkeiten zu ber\u00fccksichtigen.&#8220; Die forschenden Laien<br \/>\nk\u00f6nnen zum Beispiel den Gesang der Nachtigall in der Gro\u00dfstadt aufnehmen,<br \/>\nden st\u00e4dtischen Anbau von Nahrungsmitteln untersuchen oder gemeinsam mit<br \/>\nWissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre eigenen Forschungsfragen<br \/>\nerarbeiten.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen zu den Projekten finden Sie unter:<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmbf.de\/de\/citizen-science-wissenschaft-erreicht-die-mitte-der-gesellschaft-225.html<br \/>\nund au\u00dferdem in K\u00fcrze auf der Internetseite<br \/>\nhttp:\/\/www.buergerschaffenwissen.de\/<\/p>\n<p>Mitglieder der Jury:<\/p>\n<p>Dr. Wilhelm Krull, Generalsekret\u00e4r der VolkswagenStiftung (Vorsitz),<br \/>\nMarkus Beckedahl, Journalist netzpolitik.org &lt;http:\/\/netzpolitik.org\/&gt;<br \/>\n, Prof. Dr. Andr\u00e9a Belliger, Leiterin Institut f\u00fcr Kommunikation &amp;<br \/>\nF\u00fchrung IKF, Dr. Leonhard Hennen, wissenschaftlicher Mitarbeiter<br \/>\nForschungsbereich Wissensgesellschaft und Wissenspolitik am Karlsruher<br \/>\nInstitut f\u00fcr Technikfolgenabsch\u00e4tzung und Systemanalyse (ITAS), Dr.<br \/>\nAnsgar Klein, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesnetzwerkes B\u00fcrgerschaftliches<br \/>\nEngagement, Dr. Sibylle Meyer, Leiterin der SIBIS GmbH &#8211; Institut f\u00fcr<br \/>\nSozialforschung und Projektberatung, Dr. Christian Smoliner,<br \/>\nAbteilungsleiter Dialog- Wissenschaft-Gesellschaft im \u00f6sterreichischen<br \/>\nBundesministerium f\u00fcr Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft\u00a0 (BMWFW),<br \/>\nDr. Benno Pilardeaux, Leiter Kommunikation des Wissenschaftlichen Beirates<br \/>\nder Bundesregierung Globale Umweltver\u00e4nderungen (WGBU), Eick von<br \/>\nRuschkowski, Direktor der Alfred T\u00f6pfer Akademie f\u00fcr Naturschutz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Projekte sind (in alphabetischer Reihenfolge):<\/p>\n<p>Verbundprojekt | Artenvielfalt erleben &#8211; Wie Naturforschung vor der eigenen<br \/>\nHaust\u00fcr von interaktiven Webkarten profitiert, Leibniz Institut f\u00fcr<br \/>\nL\u00e4nderkunde (Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Naturbegeisterte B\u00fcrger sammeln Tag f\u00fcr Tag wertvolle Informationen \u00fcber<br \/>\nunsere heimischen Tier- und Pflanzenbest\u00e4nde. Damit sie ihre Beobachtungen<br \/>\nk\u00fcnftig h\u00fcrdenfrei der Wissenschaft zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen,<br \/>\narbeiten Forscherinnen und Forscher des Leibniz-Instituts f\u00fcr L\u00e4nderkunde<br \/>\nund des Leibniz-Instituts f\u00fcr Wissensmedien gemeinsam mit dem Dachverband<br \/>\nDeutscher Avifaunisten an einer neuen Generation interaktiver Online-Karten<br \/>\nf\u00fcr das Webportal ornitho.de. Ziel ist, noch mehr Menschen f\u00fcr die<br \/>\nErfassung der Artenvielfalt zu begeistern. Die neuen Webkarten sollen die<br \/>\nEingabe von Daten erleichtern und ihre Darstellung und Weiterverarbeitung<br \/>\nverbessern. Zudem wird es m\u00f6glich sein, die von Laienwissenschaftlern<br \/>\neingespeisten Beobachtungen regional auszuwerten.<\/p>\n<p>Bee Observer &#8211; BOB: Risiken und Gefahren f\u00fcr Honigbienen erkennen und<br \/>\nreduzieren, Universit\u00e4t Bremen<\/p>\n<p>Bienen sterben weltweit in bisher nie dagewesenem Ausma\u00df. Dabei sind die<br \/>\nInsekten f\u00fcr den Erhalt des \u00d6kosystems von zentraler Bedeutung. Von einer<br \/>\nabnehmenden Best\u00e4ubung von Nutzpflanzen durch Honigbienen w\u00e4re zudem die<br \/>\nNahrungsmittelproduktion betroffen. Das Projekt Bee Observer der<br \/>\nUniversit\u00e4t Bremen wird gemeinsam mit der Berliner Maker-Gruppe Hiveeyes<br \/>\nsowie Imkerinnen und Imkern deutschlandweit Bienenst\u00f6cke mit Sensortechnik<br \/>\nausstatten, um Daten \u00fcber den Zustand von Bienenv\u00f6lkern aufzuzeichnen.<br \/>\nMit Hilfe der Daten sollen Strategien f\u00fcr die Rettung der Bienen<br \/>\nentwickelt werden.<\/p>\n<p>Verbundprojekt | CitizenSensor &#8211; Umweltanalytik f\u00fcr Jedermann, Fraunhofer<br \/>\nEMFT (Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Die Wasser- und Luftqualit\u00e4t vor der eigenen Haust\u00fcr und die<br \/>\nBodenqualit\u00e4t in heimischen G\u00e4rten lassen sich bislang nur mit einigem<br \/>\ntechnischen Aufwand messen. Um dies zu \u00e4ndern, sollen im Forschungsprojekt<br \/>\nder Fraunhofer-Einrichtung f\u00fcr Mikrosysteme und Festk\u00f6rper-Technologien<br \/>\n(EMFT) zusammen mit B\u00fcrgerwissenschaftlerinnen aus der Maker-Szene<br \/>\nMessm\u00f6glichkeiten mit einer digitalen Schnittstelle entwickelt, getestet<br \/>\nund evaluiert werden. Mit der Technik sollen sich Umweltparameter schnell<br \/>\nund einfach erfassen lassen.<\/p>\n<p>Landinventur: Ein sozialwissenschaftliches Citizen Science Projekt zur<br \/>\nkollektiven Raumbeobachtung, Th\u00fcnen Institut f\u00fcr Regionalentwicklung<\/p>\n<p>Auf der Suche nach einem guten Leben zieht es viele Menschen von der Stadt<br \/>\nauf das Land. Die Wissenschaft hat noch l\u00e4ngst nicht alle Aspekte des<br \/>\nLandlebens untersucht. Deshalb wird das Th\u00fcnen-Institut f\u00fcr<br \/>\nRegionalentwicklung zusammen mit B\u00fcrgerwissenschaftlern eine Web-Plattform<br \/>\nentwickeln, die Daten zum Landleben sammelt. Dadurch entsteht eine<br \/>\nalternative Landkarte des gesellschaftlichen Lebens auf dem Land.<\/p>\n<p>Citizen Lab f\u00fcr Mikroplastik, Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n<p>Die Belastung der Umwelt durch Mikroplastik ist ein globales Problem. Mit<br \/>\ndem Citizen Lab f\u00fcr Mikroplastik an der Universit\u00e4t Marburg wird eine<br \/>\nInfrastruktur geschaffen, die es B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erm\u00f6glicht,<br \/>\nAnalysen zur Plastikbelastung von Sedimenten zu erstellen. Von der Entnahme<br \/>\nder Proben, der statistischen Erfassung, der Mikroskopie bis hin zur<br \/>\nOrganisation und Pflege einer \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Datenbank sollen<br \/>\nalle Arbeitsschritte gemeinsam mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Angriff<br \/>\ngenommen werden.<\/p>\n<p>Clusterkopfschmerzen erforschen &#8211; B\u00fcrgerwissenschaftler schalten den Kopf<br \/>\nein und die Schmerzen aus!, Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hof<\/p>\n<p>Welche Trigger l\u00f6sen anfallartige Kopfeschmerzen aus, so genannte<br \/>\nClusterkopfschmerzen? Und wie k\u00f6nnen diese akut behandelt werden? In<br \/>\ndiesem Forschungsprojekt der Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hof<br \/>\nwerden Betroffene zu Erforschern ihrer eigenen Beschwerden. Gemeinsam mit<br \/>\nWissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden Forschungsfragen<br \/>\nentwickelt und abgeleitet. Indem Betroffene kontinuierlich ihre Anf\u00e4lle<br \/>\nauf einer Web-Plattform melden und sich aktiv an der Auswertung der Daten<br \/>\nbeteiligen, soll ein ausf\u00fchrliches Bild \u00fcber die bislang nur wenig<br \/>\nerforschten Clusterkopfschmerzen entstehen.<\/p>\n<p>Forschungsfall Nachtigall: Ein Citizen Science Projekt zur Natur- und<br \/>\nKulturwissenschaft einer Gesangslegende, Museum f\u00fcr Naturkunde Berlin<\/p>\n<p>Der Gesang der Nachtigall begleitet uns in Land und Stadt &#8211; und ist bislang<br \/>\ndoch nicht ausreichend erforscht. Noch viele Fragen sind offen: Singen<br \/>\nNachtigallen in Dialekten, passen sie sich ihrer Umgebung an? Wo siedeln<br \/>\nNachtigallen und wo br\u00fcten sie? Welchen Einfluss haben Nachtigallen auf<br \/>\nunsere Kulturgeschichte &#8211; und wie hat Gesang Musik und Literatur<br \/>\nbeeinflusst, welche Sehns\u00fcchte weckt der Singvogel? Diesen und anderen<br \/>\nFragen wird das Museum f\u00fcr Naturkunde Berlin gemeinsam mit Berliner<br \/>\nB\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern nachgehen und auf diese Weise mehr \u00fcber die<br \/>\nNachtigallen in der Stadt herausfinden.<\/p>\n<p>Hear how you like to hear &#8211; Selbstbestimmtes H\u00f6ren f\u00fcr Menschen mit und<br \/>\nohne H\u00f6rbeintr\u00e4chtigung, Fraunhofer IDMT<\/p>\n<p>Obwohl mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung \u00fcber 65 Jahren von<br \/>\nH\u00f6rbeeintr\u00e4chtigungen betroffen ist, greifen nur ein Viertel der Menschen<br \/>\nzu H\u00f6rger\u00e4ten. In interdisziplin\u00e4ren Teams aus B\u00fcrgerinnen und<br \/>\nB\u00fcrgern, Wissenschaftlern, K\u00fcnstlern und Makern soll in dem<br \/>\nForschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Digitale Medientechnologie<br \/>\nIDMT erforscht werden, wie H\u00f6rhilfen f\u00fcr selbstbestimmtes H\u00f6ren<br \/>\naussehen, sich anh\u00f6ren und anf\u00fchlen sollten, damit sie in<br \/>\nAlltagssituationen schwerh\u00f6rigen Menschen optimal helfen.<\/p>\n<p>Verbundprojekt | OpenLab.net &#8211; Make Science, \u00a0science2public<br \/>\n(Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Ein Verbund aus der Maker- und Lab-Bewegung in Halle (OpenLab.net), wird in<br \/>\nvier Innovations-Laboren gemeinsam mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern<br \/>\nForschungsfragen aus den Bereichen Sensorik, virtuelle Realit\u00e4t und<br \/>\nNachhaltigkeitskommunikation nachgehen. Die B\u00fcrger bestimmen die<br \/>\nForschungsfrage mit, beteiligen sich am gesamten Forschungsprozess und<br \/>\nk\u00f6nnen auch selbst eigene Projektantr\u00e4ge stellen. Kreative Methoden zur<br \/>\nBearbeitung von wissenschaftlichen Fragestellungen werden eingesetzt, um<br \/>\nwissenschaftliche Kompetenzen aufzubauen.<\/p>\n<p>Verbundprojekt | Patient Science zur Erforschung Seltener Erkrankungen &#8211;<br \/>\neine b\u00fcrgerwissenschaftliche Studie am Beispiel der Mukoviszidose,<br \/>\nFraunhofer ISI (Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer seltenen<br \/>\nErkrankung. Dazu z\u00e4hlt auch die Mukoviszidose.\u00a0 In Deutschland sind rund<br \/>\n8.000 Menschen von ihr betroffen, jedes Jahr kommen rund 200 Kinder mit der<br \/>\nKrankheit auf die Welt. Im Rahmen der patientenwissenschaftlichen Studie<br \/>\nwird das Fraunhofer Institut f\u00fcr System und Innovationsforschung gemeinsam<br \/>\nmit dem Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt an L\u00f6sungen zum Umgang mit der<br \/>\nKrankheit im Alltag arbeiten. Patienten und ihre Angeh\u00f6rigen sind w\u00e4hrend<br \/>\ndes Forschungsprozesses aktiv einbezogen: Sie bestimmen das<br \/>\nForschungsdesign mit und spielen auch bei der Durchf\u00fchrung und Auswertung<br \/>\nder Studie eine tragende Rolle.<\/p>\n<p>Verbundprojekt | Repara(kul)tur &#8211; Alltagsweltliche Realisierung und<br \/>\ngesellschaftliche Verbreitung von Praktiken des Reparierens und<br \/>\nSelbermachens, Verbundkoordination:<\/p>\n<p>TU Berlin, Zentrum Technik und Gesellschaft (Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Die Herstellung vieler Produkte sowie heutige Konsummuster sind mit hohen<br \/>\nsozialen und \u00f6kologischen Kosten verbunden. Ressourcen k\u00f6nnten<br \/>\neingespart, Abfall vermieden werden. Das Zentrum Technik und Gesellschaft<br \/>\nan der Technischen Universit\u00e4t Berlin will zusammen mit Akteuren aus der<br \/>\nRepair- und Do-it-yourself Bewegung der Frage nachgehen, wie soziale<br \/>\nPraktiken des Reparierens und Selbermachens erfolgreich angeeignet und im<br \/>\nAlltag der Menschen integriert werden k\u00f6nnen. Ziel des Projektes ist,<br \/>\nhierf\u00fcr den Wissenstransfer zu st\u00e4rken und Strategien zu entwickeln, die<br \/>\nKultur des Reparierens insgesamt zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Verbundprojekt | St\u00e4dtische Agrikultur: gemeinsam innovativ entwickeln &#8211;<br \/>\nnachhaltige Integration und Vernetzung von Nahrungsmittelkleinproduktionen,<br \/>\nFraunhofer UMSICHT (Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Die Versorgung in St\u00e4dten und Kommunen wird vielerorts bereits durch<br \/>\nlokale Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzt: vom Balkongarten bis zur Stadtfarm, von<br \/>\nmobilen G\u00e4rten bis zur Aquaponikanlage. Betrieben werden sie meist von<br \/>\nengagierten B\u00fcrgern. Fraunhofer UMSICHT und der Wissenschaftsladen Bonn<br \/>\nwollen gemeinsam mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern Technologien und<br \/>\nProduktionsanlagen zug\u00e4nglicher gestalten und Strategien f\u00fcr eine bessere<br \/>\nNahrungsmittelproduktion in der Stadt erarbeiten. Dazu werden in zwei<br \/>\nErntefolgen am Standort Oberhausen und Bonn Obst, Gem\u00fcse und andere<br \/>\nNahrungsmittel erzeugt und unter \u00f6kologischen, wirtschaftlichen und<br \/>\nsozialen Aspekten betrachtet.<\/p>\n<p>Verbundprojekt | Transformationsstadt: B\u00fcrger forschen f\u00fcr ein Gutes<br \/>\nLeben, Verbundkoordination: Universit\u00e4t Wuppertal (Verbundkoordination)<\/p>\n<p>Wie sieht das gute Leben in der Stadt und im Quartier aus? Wie k\u00f6nnen<br \/>\nB\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erfassen, was lokaler Wohlstand f\u00fcr sie<br \/>\nbedeutet?\u00a0 Transformationsstadt, eine Initiative aus Wissenschaft und<br \/>\nZivilgesellschaft in Wuppertal, m\u00f6chte gemeinsam mit B\u00fcrgerinnen und<br \/>\nB\u00fcrgern ein benutzerfreundliches, offenes Datensystem entwickeln. Ziel ist<br \/>\nes, die lokale Lebensqualit\u00e4t in Quartieren systematisch zu erfassen.<br \/>\nDadurch soll ein Bild entstehen, wie sich Quartiere entwickeln und welche<br \/>\nAnforderungen bei der Stadtplanung zu ber\u00fccksichtigen sind. Das<br \/>\nDatenportal kann bundesweit von St\u00e4dten und Quartieren genutzt werden und<br \/>\nsoll B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern selbst erm\u00f6glichen, Stadtforschung zu<br \/>\nbetreiben.<\/p>\n<p>**Bei Interesse an den Projekten kontaktieren Sie bitte:**<\/p>\n<p>DLR-PT, B\u00fcro Wissenschaftskommunikation<\/p>\n<p>Rosa-Luxemburg-Str. 2<\/p>\n<p>10178 Berlin<\/p>\n<p>Telefon +49 30 67055-709<\/p>\n<p>buergerwissenschaften@dlr.de &lt;mailto:buergerwissenschaften@dlr.de&gt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mitmachen und Forschen! H\u00f6rger\u00e4te im Labor entwickeln, Lebensstile auf dem Land und in der Stadt erforschen oder zum Schutz der Bienen das Leben der Tiere mit Sensoren verfolgen\u00a0 &#8211; das und noch viel mehr k\u00f6nnen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nun gemeinsam mit Wissenschaftlern tun. 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