{"id":10746,"date":"2017-06-06T08:03:55","date_gmt":"2017-06-06T06:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10746"},"modified":"2017-06-06T08:03:55","modified_gmt":"2017-06-06T06:03:55","slug":"beteiligung-an-pflegekosten-erst-ab-100-000-euro-jahreseinkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10746","title":{"rendered":"Beteiligung an Pflegekosten erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml dringt auf Schutz f\u00fcr Familien von Pflegebed\u00fcrftigen vor finanzieller \u00dcberforderung &#8211; Neuer Vorsto\u00df von Bayerns Gesundheitsministerin: Beteiligung an Pflegekosten erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml dringt darauf, dass Angeh\u00f6rige pflegebed\u00fcrftiger Menschen besser vor einer finanziellen \u00dcberforderung gesch\u00fctzt werden. Huml betonte am Sonntag: &#8222;Es ist ein wichtiges Ziel, dass sich Kinder von Pflegebed\u00fcrftigen erst ab einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Euro an den Pflegekosten beteiligen m\u00fcssen. Zwar ist meine entsprechende Initiative in der laufenden Legislaturperiode im Bundesrat blockiert worden. Ich lasse aber nicht locker \u00a0und werde nach der Bundestagswahl im September dieses Jahres einen neuen Vorsto\u00df unternehmen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin erl\u00e4uterte: &#8222;Bei Leistungen der Grundsicherung im Alter werden bereits jetzt Kinder nur dann zu Unterhaltsleistungen herangezogen, wenn ihr Jahreseinkommen \u00fcber 100.000 Euro liegt. Diese Regelung ist auch bei Pflegebed\u00fcrftigkeit sinnvoll. Unter diesem Betrag sollten nach meiner Ansicht Kinder keinen R\u00fcckgriff des Sozialhilfetr\u00e4gers zu bef\u00fcrchten haben, wenn ihre Eltern pflegebed\u00fcrftig werden und die Kosten f\u00fcr die Hilfe nicht selbst tragen k\u00f6nnen. Denn mein Ziel ist, die Angeh\u00f6rigen von Pflegebed\u00fcrftigen so gut wie m\u00f6glich zu unterst\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p>Huml f\u00fcgte hinzu: &#8222;Die Versorgung eines pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen stellt die Familie ohnehin vor eine Herkulesaufgabe. Mit der von mir geforderten Entlastung wollen wir sie von der Sorge befreien, durch die Pflegebed\u00fcrftigkeit ihrer Eltern finanziell \u00fcberfordert zu werden. Gleichzeitig k\u00f6nnen wir den Eltern die Angst nehmen, bei eigener Pflegebed\u00fcrftigkeit ihren Kindern auf der Tasche zu liegen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin unterstrich: &#8222;Klar ist nat\u00fcrlich: Die Pflegeversicherung ist kein Erbenschutzprogramm. Wenn pflegebed\u00fcrftige Eltern selbst \u00fcber ein ausreichendes Einkommen oder Verm\u00f6gen verf\u00fcgen, um den Eigenteil der Kosten der Pflege zu tragen, sollen sie hierzu nach wie vor verpflichtet sein. Kinder, die sehr gut verdienen, sind auch an den Kosten der Hilfe zur Pflege ihrer Eltern zu beteiligen.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle:stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml dringt auf Schutz f\u00fcr Familien von Pflegebed\u00fcrftigen vor finanzieller \u00dcberforderung &#8211; Neuer Vorsto\u00df von Bayerns Gesundheitsministerin: Beteiligung an Pflegekosten erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml dringt darauf, dass Angeh\u00f6rige pflegebed\u00fcrftiger Menschen besser vor einer finanziellen \u00dcberforderung gesch\u00fctzt werden. 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