{"id":10569,"date":"2017-04-17T08:51:08","date_gmt":"2017-04-17T06:51:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10569"},"modified":"2017-04-17T08:51:08","modified_gmt":"2017-04-17T06:51:08","slug":"mehrheit-der-deutschen-will-nicht-mehr-so-stark-aufs-auto-angewiesen-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10569","title":{"rendered":"Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark aufs Auto angewiesen sein"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltbundesamt<\/p>\n<p>Umweltbewusstsein 2016: Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark<br \/>\naufs Auto angewiesen sein<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark auf das Auto<br \/>\nangewiesen sein. Das ist eines der Ergebnisse der<br \/>\nUmweltbewusstseinsstudie, einer repr\u00e4sentativen Umfrage des<br \/>\nBundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes. 91 Prozent der<br \/>\nBefragten sagen demnach, dass das Leben besser werde, wenn der oder die<br \/>\nEinzelne nicht mehr auf ein Auto angewiesen ist. 79 Prozent w\u00fcnschen sich<br \/>\neine Stadtentwicklung, die die Alternativen zum Auto st\u00e4rkt, f\u00fcr ihre<br \/>\neigene Stadt oder Gemeinde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9578\" rel=\"attachment wp-att-9578\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9578\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/P1040572-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/P1040572-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/P1040572.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: \u201eDie Menschen sind bereit, auf<br \/>\ndas Auto zu verzichten, aber sie brauchen gute Alternativen. Weniger<br \/>\nAutos, ein leistungsf\u00e4higer und g\u00fcnstiger \u00f6ffentlicher Nahverkehr, gute<br \/>\nund sichere Fahrradwege \u2013 all das w\u00fcnschen sich viele Menschen, weil es<br \/>\nihre Lebensqualit\u00e4t verbessert und die Umwelt sch\u00fctzt. Das ist eine<br \/>\nstarke und wichtige Botschaft sowohl f\u00fcr die Umweltpolitik als auch f\u00fcr<br \/>\ndie Stadtentwicklungspolitik. Sie wird uns R\u00fcckenwind geben in unserem<br \/>\nEinsatz f\u00fcr die Stadt der kurzen Wege, f\u00fcr neue Radwege und nachhaltige<br \/>\nMobilit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Das Auto ist laut Studie nach wie vor das wichtigste Verkehrsmittel in<br \/>\nDeutschland. 70 Prozent der Befragten nutzen es mehrmals in der Woche.<br \/>\nAllerdings kann sich die gro\u00dfe Mehrheit der Autofahrer vorstellen, unter<br \/>\nbestimmten Bedingungen mehr zu Fu\u00df zu gehen oder mit dem Rad zu fahren.<br \/>\nJe nach Gr\u00f6\u00dfe des Wohnorts k\u00f6nnen sich zudem zwischen 46 und 61 Prozent<br \/>\nder Autofahrer vorstellen, auf Busse und Bahnen umzusteigen.<br \/>\nUBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger: \u201eSaubere Luft und mehr Gr\u00fcn in der<br \/>\nStadt \u2013 das geht nur mit mehr Bussen und Bahnen und mit weniger Autos.<br \/>\nDer \u00f6ffentliche Personennahverkehr ist das R\u00fcckgrat der Stadtmobilit\u00e4t.<br \/>\nEr muss aber gest\u00e4rkt werden und vor allem ausreichend finanziert sein.<br \/>\nWenn wir umweltsch\u00e4dliche Subventionen endlich abbauen und mehr Gelder<br \/>\nf\u00fcr den \u00d6PNV bereitstellen, gelingt das auch.\u201c Die umweltsch\u00e4dlichen<br \/>\nSubventionen des Verkehrssektors belaufen sich laut Berechnungen des<br \/>\nUmweltbundesamt (UBA) derzeit auf mehr als 28 Milliarden Euro pro Jahr.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist die Idee der Nachhaltigkeit in der Mitte der<br \/>\nGesellschaft angekommen. Umweltschutz wird dabei nicht als isoliertes<br \/>\nPolitikfeld wahrgenommen, sondern als Teil der L\u00f6sung f\u00fcr gro\u00dfe<br \/>\n\u00f6konomische und soziale Herausforderungen. 67 Prozent der Befragten sehen<br \/>\nUmweltschutz als notwendige Voraussetzung, damit Zukunftsaufgaben wie die<br \/>\nGlobalisierung gestaltet werden k\u00f6nnen. Gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung<br \/>\nsehen Umweltschutz zudem als Voraussetzung f\u00fcr Wohlstand (58 Prozent),<br \/>\nWettbewerbsf\u00e4higkeit (51 Prozent) und neue Arbeitspl\u00e4tze (48 Prozent).<br \/>\nIm Bereich der sozialen Gerechtigkeit wird dieser Zusammenhang mit 37<br \/>\nProzent weniger gesehen.<\/p>\n<p>Dabei zeigt die Studie auch, dass gerade in sozial benachteiligten<br \/>\nQuartieren die Umweltbelastungen besonders hoch sind. 40 Prozent der<br \/>\nBefragten mit kleinem Einkommen f\u00fchlen sich durch L\u00e4rm besonders<br \/>\nbelastet, aber nur 27 Prozent der Befragten mit hohen Einkommen. Auch von<br \/>\nLuftverschmutzung f\u00fchlen sich Befragte mit niedrigem Einkommen (45<br \/>\nProzent) deutlich st\u00e4rker belastet als Menschen mit hohem Einkommen (28<br \/>\nProzent). Engagierter Umweltschutz ist daher auch Gesundheitsschutz und<br \/>\ntr\u00e4gt zu sozialer Gerechtigkeit bei.<\/p>\n<p>Die komplette Studie sowie ein Factsheet dazu finden Sie unter<br \/>\nwww.bmub.bund.de\/N54151<\/p>\n<p>https:\/\/www.facebook.com\/bmub.bund<\/p>\n<p>https:\/\/www.instagram.com\/bmub\/<\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Umweltbundesamt Umweltbewusstsein 2016: Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark aufs Auto angewiesen sein Eine gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sein. 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