{"id":10246,"date":"2016-12-13T09:03:04","date_gmt":"2016-12-13T08:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10246"},"modified":"2016-12-13T09:03:04","modified_gmt":"2016-12-13T08:03:04","slug":"biodiversitaet-internationales","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10246","title":{"rendered":"Biodiversit\u00e4t \/ Internationales"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und<br \/>\nForschung<br \/>\nBiodiversit\u00e4t \/ Internationales<br \/>\nGlobale Bestandsaufnahme zur biologischen Vielfalt angelaufen<br \/>\nProfessor Josef Settele ist Ko-Vorsitzender des Autorenteams<\/p>\n<p>Der Weltbiodiversit\u00e4tsrat hat mit einer umfassenden, globalen<br \/>\nBestandsaufnahme zum Zustand der biologischen Vielfalt und der<br \/>\nDienstleistungen \u00f6kologischer Systeme begonnen. Die Bundesregierung<br \/>\nunterst\u00fctzt die Arbeit der Wissenschaftler. Zum Ko-Vorsitzenden des<br \/>\nAutorenteams wurde mit Professor Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum f\u00fcr<br \/>\nUmweltforschung (UFZ) ein deutscher Wissenschaftler berufen.<\/p>\n<p>Der Weltbiodiversit\u00e4tsrat IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform<br \/>\non Biodiversity and Ecosystem Services) ist das Pendant zum Weltklimarat<br \/>\nIPCC. Er soll nun den aktuellen Zustand der globalen Biodiversit\u00e4t<br \/>\nuntersuchen sowie die Entwicklungen bis zum Jahr 2050 prognostizieren.<br \/>\nWichtiges Element der Betrachtungen sind die Auswirkungen auf das<br \/>\nmenschliche Wohlergehen. Die Fertigstellung des Berichts ist f\u00fcr Mai 2019<br \/>\nvorgesehen. Die globale Bestandsaufnahme der biologischen Vielfalt und der<br \/>\n\u00d6kosystemleistungen ist der aktuell wichtigste Bericht des 2012<br \/>\ngegr\u00fcndeten IPBES. Neben Land, Binnengew\u00e4ssern und K\u00fcstenzonen wird der<br \/>\nBericht auch die Ozeane ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Als Ko-Vorsitzender des Autorenteams wurde Professor Josef Settele vom<br \/>\nHelmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung GmbH (UFZ) berufen. Zusammen mit<br \/>\nden Professoren Sandra D\u00edaz aus Argentinien und Eduardo Brond\u00edzio aus<br \/>\nBrasilien \/USA wird er in den n\u00e4chsten drei Jahren die Erstellung des<br \/>\nBerichts mit \u00fcber 130 Autoren aus aller Welt leiten. Die Arbeitsgruppe<br \/>\nerh\u00e4lt f\u00fcr ihre k\u00fcnftigen Aufgaben eine Gesch\u00e4ftsstelle am<br \/>\ninternationalen Sekretariat des IPBES in Bonn. Das Bundesministerium f\u00fcr<br \/>\nUmwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterst\u00fctzt diese<br \/>\nGesch\u00e4ftsstelle mit rund 250.000 Euro f\u00fcr die kommenden drei Jahre. Das<br \/>\nBundesforschungsministerium unterst\u00fctzt zudem die Arbeit von Professor<br \/>\nSettele f\u00fcr IPBES in den kommenden drei Jahren mit rund 700.000 Euro.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6464\" rel=\"attachment wp-att-6464\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6464\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/muelleimer-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/muelleimer-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/muelleimer.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesforschungsministerin Johanna Wanka: \u201eMit Herrn Professor Settele<br \/>\nwird ein deutscher Wissenschaftler mit exzellenter Expertise ma\u00dfgeblich<br \/>\nan der Erstellung dieses wichtigen Berichts mitwirken. Vom Zustand der<br \/>\nBiodiversit\u00e4t weltweit h\u00e4ngt auch unser Wohlergehen ab. Die Politik<br \/>\nbraucht wissenschaftsbasierte Daten und Fakten, um Strategien f\u00fcr die<br \/>\nZukunft zu entwickeln, die den Menschen vermittelt werden k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: \u201ePolitik braucht eine solide<br \/>\nFaktengrundlage, um gute, wissensbasierte Entscheidungen treffen zu<br \/>\nk\u00f6nnen. Dieser Bericht wird eine solche Grundlage sein. Ich hoffe, dass<br \/>\nambitionierte politische Entscheidungen zum Schutz der globalen<br \/>\nArtenvielfalt folgen werden.\u201c<\/p>\n<p>Settele arbeitet am UFZ im Department Bioz\u00f6noseforschung. Er ist zudem<br \/>\nProfessor f\u00fcr \u00d6kologie an der Martin-Luther-Universit\u00e4t<br \/>\nHalle-Wittenberg und Mitglied des Deutschen Zentrums f\u00fcr integrative<br \/>\nBiodiversit\u00e4tsforschung (iDiv). Er war in der Vergangenheit bereits als<br \/>\nkoordinierender Leitautor und Leitautor in IPBES sowie im Weltklimarat<br \/>\n(IPCC) t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Der Weltbiodiversit\u00e4tsrat IPBES ist ein wissenschaftliches,<br \/>\nzwischenstaatliches Gremium, das politischen Entscheidungstr\u00e4gern<br \/>\nobjektive und zuverl\u00e4ssige Informationen \u00fcber den Zustand und die<br \/>\nEntwicklung der biologischen Vielfalt und ihrer \u00d6kosystemleistungen zur<br \/>\nVerf\u00fcgung stellt. IPBES betreibt keine Forschung, sondern fasst den<br \/>\naktuellen Stand des Wissens zusammen und wertet ihn mit Hilfe<br \/>\ninternationaler Expertinnen und Experten aus. Aus den Bewertungen dieser<br \/>\nExpertengruppen werden Handlungsoptionen zum Schutz der biologischen<br \/>\nVielfalt abgeleitet, die politische Entscheidungstr\u00e4ger in ihrer Arbeit<br \/>\nunterst\u00fctzen sollen. Derzeit sind 125 Staaten Mitglied im IPBES.<br \/>\nhttps:\/\/www.facebook.com\/bmub.bund<\/p>\n<p>https:\/\/www.instagram.com\/bmub\/<\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung Biodiversit\u00e4t \/ Internationales Globale Bestandsaufnahme zur biologischen Vielfalt angelaufen Professor Josef Settele ist Ko-Vorsitzender des Autorenteams Der Weltbiodiversit\u00e4tsrat hat mit einer umfassenden, globalen Bestandsaufnahme zum Zustand der biologischen Vielfalt und der Dienstleistungen \u00f6kologischer Systeme begonnen. Die Bundesregierung unterst\u00fctzt die Arbeit der Wissenschaftler. 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