{"id":10010,"date":"2016-09-29T11:17:50","date_gmt":"2016-09-29T09:17:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10010"},"modified":"2016-09-30T12:14:40","modified_gmt":"2016-09-30T10:14:40","slug":"wilderei-von-streng-geschuetzten-flussperlmuscheln-nicht-hinnehmbar-10-000-euro-belohnung-fuer-hinweise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=10010","title":{"rendered":"Wilderei von streng gesch\u00fctzten Flussperlmuscheln nicht hinnehmbar 10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Scharf: Wilderei von streng gesch\u00fctzten Flussperlmuscheln nicht hinnehmbar<br \/>\n10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise<\/p>\n<p>Das Bayerische Umweltministerium setzt f\u00fcr Hinweise zur Aufkl\u00e4rung m\u00f6glicher Umweltstraftaten an der streng gesch\u00fctzten Flussperlmuschel in Oberfranken eine Belohnung von 10.000 Euro aus. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen: &#8222;Flussperlmuscheln sind vom Aussterben bedroht. Wilderei an diesen seltenen und streng gesch\u00fctzten Tieren muss konsequent verfolgt und bestraft werden. Wir dulden kein kriminelles Verhalten in der Natur. Die zust\u00e4ndigen Ermittlungsbeh\u00f6rden sind bereits eingeschaltet. Die Umweltverwaltung unterst\u00fctzt die Arbeit der Ermittler bestm\u00f6glich. Mit der Belohnung soll die Aufkl\u00e4rung der Tat entscheidend voran gebracht werden.&#8220; Bereits im August wurden aus einem Gew\u00e4sser im Landkreis Hof rund 1.500 Flussperlmuscheln gewildert. Vor wenigen Tagen stellten Experten des Wasserwirtschaftsamts Hof fest, dass aus demselben Gew\u00e4sser weitere rund 4.000 Muscheln illegal entnommen wurden. Die zust\u00e4ndige Polizeistation Rehau ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Hof wegen des Verdachts auf Straftaten nach dem Bundesnaturschutzgesetz und Fischwilderei. Gleichzeitig werden die Lebensr\u00e4ume der Flussperlmuscheln durch regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen des Wasserwirtschaftsamts gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"paragraf\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Flussperlmuscheln k\u00f6nnen bis zu 100 Jahre alt werden. Das Vorkommen der Perlmuschel ist in Bayern auf die sehr n\u00e4hrstoff- und kalkarmen Bachl\u00e4ufe der Urgesteinsgebiete vor allem des Bayerischen Walds, des Fichtelgebirges und der Rh\u00f6n beschr\u00e4nkt. Die Flussperlmuschel hat einen Verbreitungsschwerpunkt in Oberfranken. Insgesamt werden die Best\u00e4nde der Flussperlmuschel in Oberfranken auf noch rund 30.000 Tiere gesch\u00e4tzt. Bereits im Jahr 1989 wurden unter der Federf\u00fchrung des Bayerischen Landesamtes f\u00fcr Umwelt (LfU) Artenhilfsprogramme f\u00fcr die Bachmuschel und die Flussperlmuschel ins Leben gerufen. Seitdem tragen neben dem LfU vor allem die Naturschutzbeh\u00f6rden, die Wasserwirtschaftsverwaltung, die Bezirksfischereifachberatungen sowie Fischerei- und Naturschutzverb\u00e4nde mit erheblichem Engagement zum Schutz dieser Muschelarten bei. Scharf: &#8222;Das Engagement insbesondere der vielen ehrenamtlichen Helfer f\u00fcr die Flussperlmuschel ist herausragend. Mit der ausgelobten Belohnung wollen wir auch dieses Engagement und die Investitionen des Freistaats in diese gef\u00e4hrdete Art sch\u00fctzen.&#8220; Seit 2009 gibt es zudem am Lehrstuhl f\u00fcr Aquatische Systembiologie der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen eine Koordinationsstelle f\u00fcr Muschelschutz (KfM), die im Auftrag des LfU die in Bayern vorhandenen Schutzbem\u00fchungen koordiniert und fachlich begleitet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Flussperlmuschel und zum Artenhilfsprogramm Muscheln unter http:\/\/www.bayerns-ureinwohner.de\/bayerns-ureinwohner\/arten-steckbriefe\/detailansicht\/id\/flussperlmuschel.html und http:\/\/www.lfu.bayern.de\/natur\/artenhilfsprogramme_zoologie\/muscheln\/index.htm.<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Scharf: Wilderei von streng gesch\u00fctzten Flussperlmuscheln nicht hinnehmbar 10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise Das Bayerische Umweltministerium setzt f\u00fcr Hinweise zur Aufkl\u00e4rung m\u00f6glicher Umweltstraftaten an der streng gesch\u00fctzten Flussperlmuschel in Oberfranken eine Belohnung von 10.000 Euro aus. 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