Geschrieben am: So, Sep 5th, 2021

BMU fördert E-Campus in Freiburg mit 5,2 Millionen Euro

Berlin:

BMU fördert E-Campus in Freiburg mit 5,2 Millionen Euro

Rita Schwarzelühr-Sutter übergibt Förderscheck für kommunales
Klimaschutz-Modellprojekt an Bürgermeister Prof. Dr. Martin Haag

Der Aufbau des innerstädtischen E-Campus Freiburg, in dem öffentliche
Gebäude mit Wärme und Energie aus Erneuerbaren Energien versorgt werden
sollen, wird mit rund 5,2 Millionen Euro aus der Nationalen
Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert. Heute
übergibt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium, den Förderbescheid und den symbolischen
Förderscheck für dieses kommunale Klimaschutz-Modellprojekt an Prof. Dr.
Martin Haag, Bürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Der E-Campus in Freiburg wird ein
Leuchtturm-Projekt, das als Vorbild für effektiven Klimaschutz weit über
Baden-Württemberg hinaus strahlen wird. Es ist ein überzeugendes und auf
andere Städte übertragbares Konzept für eine nachhaltig betriebene
innerstädtische Wärme- und Energieversorgung. Deshalb kann ich die Stadt
Freiburg nur ermuntern, die Ergebnisse und Erfahrungen mit dem E-Campus mit
anderen Kommunen zu teilen, damit es möglichst viele Nachahmer gibt.“

Das Modellprojekt wird in den kommenden vier Jahren vom
Bundesumweltministerium mit fast 5,2 Millionen Euro gefördert. In diesem
Projekt mit Vorbildcharakter werden öffentliche Gebäude der Stadt
Freiburg im Breisgau mit ihren jeweils unterschiedlichen Anforderungen der
Energie- und Heizsysteme an ein gestuftes Wärmenetz und ein eigenes
Stromnetz angeschlossen. Alle Gebäude sollen nach Fertigstellung
nachhaltig durch Photovoltaik und Geothermie mit ausreichend Wärme und
Energie versorgt werden. Ermöglicht wird dies durch eine intelligente
Vernetzung digitaler Steuerungseinheiten sowie der Errichtung von Wärme-
und Batteriespeichern. Mit diesem Projekt können jährlich bis zu 2.235
Tonnen CO2 eingespart werden.

Das Bundesumweltministerium unterstützt und initiiert über die NKI mit
dem Förderaufruf für investive kommunale Klimaschutz-Modellprojekte
wegweisende Investitionsvorhaben im kommunalen Umfeld, die durch ihre
direkten Treibhausgasminderungen einen wesentlichen Beitrag zur
schrittweisen Erreichung der Treibhausgasneutralität von Kommunen leisten.
Seit 2016 hat das BMU im Rahmen des Förderaufrufes bundesweit rund 50
Klimaschutz-Modellprojekte bewilligt. Zusammen entspricht das einem
Fördervolumen in Höhe von rund 135 Millionen Euro.

In diesem Jahr können kommunale Antragsteller*innen Projektskizzen vom 1.
September bis zum 31. Oktober einreichen. Die besten Projekte werden in
einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt und zur Antragstellung
aufgefordert.

Weitere Informationen unter:
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=8uSMdkH1aXuHB1mP8Q2p9b+Ec3rBDMUXsdlHDX7xRC+BuBNZyf8LoKSsg41K6FIQ

Quelle: bmu.de



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