Geschrieben am: Mi, Sep 1st, 2021

Ab sofort bessere Förderbedingungen in der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU

Berlin:

Ab sofort bessere Förderbedingungen in der Nationalen
Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU

Neuveröffentlichung des Förderaufrufes für investive Kommunale
Klimaschutz-Modellprojekte mit Förderquote bis 80 Prozent

Das Bundesumweltministerium unterstützt Kommunen und Landkreise bei der
Umsetzung modellhafter und wegweisender Klimaschutzprojekte. Im Zuge des
Klimaschutz-Sofortprogrammes 2022 der Bundesregierung werden die
verbesserten Förderbedingungen des Corona-Konjunkturpaketes bis Ende
nächsten Jahres fortgeschrieben und die Gültigkeit des Förderaufrufes
bis in das Jahr 2024 verlängert. Der neue Förderaufruf sieht für
Anträge, die zwischen dem 1. September 2021 und dem 31. Dezember 2022
gestellt werden, eine Förderquote von bis zu 80 Prozent der
zuwendungsfähigen Gesamtausgaben vor. Nachweislich finanzschwache Kommunen
können in diesem Zeitraum eine Vollfinanzierung beantragen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Um zu vermeiden, dass in Zeiten
knapper kommunaler Kassen notwendige Zukunftsinvestitionen ausbleiben,
behalten wir die erhöhten Förderquoten des Corona-Konjunkturpaketes bis
Ende 2022 bei und ermöglichen weiterhin eine Vollfinanzierung für
nachweislich finanzschwache Kommunen. Noch bis 2024 können innovative
Projektskizzen eingereicht werden. Damit ermöglichen wir ausreichend
zeitlichen Vorlauf und Planungssicherheit, um kommunale Modellprojekte
effektiv vorzubereiten.“

Aktuell werden in diesem Förderaufruf 37 Modellprojekte mit einem
Gesamtvolumen von rund 111 Millionen Euro durch das BMU gefördert. 16
Projekte wurden schon umgesetzt. Bereits geförderte Projekte u. a. in den
Bereichen der nachhaltigen Energie- und Wärmeversorgung, innovativer
Abfall- und Abwasseraufbereitung oder einer zukunftsorientierten Mobilität
zeigen das hohe Treibhausgas-Minderungspotenzial kommunaler
Investitionsvorhaben und vor allem deren Übertragbarkeit auf das gesamte
Bundesgebiet. Finanzschwache Kommunen werden besonders unterstützt und
können eine Vollfinanzierung beantragen. Als finanzschwach gelten alle
Kommunen, die an einem landesrechtlichen Hilfs- oder
Haushaltssicherungsprogramm teilnehmen, oder denen die Finanzschwäche
durch die Kommunalaufsicht bescheinigt wird.

Noch in diesem Jahr können kommunale Antragsteller Projektskizzen vom 1.
September bis zum 31. Oktober einreichen. Die besten Projekte werden in
einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt und zur Antragstellung
aufgefordert.

Eine Übersicht der bisher geförderten Projekte ist unter
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=5+DbxmpSIgGMOgCjVxqKGBnQpvwIJ0ijtwSCXT0y09CBuBNZyf8roKSsg41K6FIQ
einsehbar.

Weitere Informationen sind unter
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=8uSMdkH16XuHB1mP8Q2p9RnQpvwIJ5ijtwSCXT0y09CBuBNZyf+LoKSsg41K6FIQ
verfügbar.

Fragen zur Skizzeneinreichung und Antragstellung nimmt der Projektträger
Jülich (PtJ) per Telefon unter 030 20199 3510 oder per E-Mail an:
ptj-ksi@fz-juelich.de entgegen. Bei Fragen rund um die Förderung bietet
das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) im
Auftrag des BMU kostenlose Beratung an, telefonisch unter 030 39001-170
oder per E-Mail an: skkk@klimaschutz.de

Quelle:bmu.de



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